{"id":165956,"date":"2017-08-03T07:57:47","date_gmt":"2017-08-03T05:57:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=165956"},"modified":"2017-08-03T07:59:06","modified_gmt":"2017-08-03T05:59:06","slug":"gemeinwesen-koordinatoren-unterstuetzen-ehrenamtliche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=165956","title":{"rendered":"Gemeinwesen-Koordinatoren unterst\u00fctzen Ehrenamtliche"},"content":{"rendered":"<p>Vor gut einem Jahr hat der Landkreis Fulda das Projekt Gemeinwesen-Koordination im l\u00e4ndlichen Raum gestartet. Ziel des Modellprojekts, das vom Land Hessen gef\u00f6rdert und gemeinsam mit dem AWO-Kreisverband Fulda sowie dem DRK-Kreisverband H\u00fcnfeld umgesetzt wird, ist die Unterst\u00fctzung der Ehrenamtlichen, die in der Fl\u00fcchtlingsarbeit t\u00e4tig sind und damit auch die F\u00f6rderung der Integration asylsuchender Menschen. <\/p>\n<p>F\u00fcr die Projektarbeit wurden zun\u00e4chst drei Schwerpunktgebiete ausgew\u00e4hlt, die vor besonderen sozialen und integrationspolitischen Herausforderungen stehen. Dazu geh\u00f6ren das Gebiet \u201eOberes Fuldatal\u201c mit Gersfeld, Ebersburg und Poppenhausen, das Gebiet \u201eS\u00fcdwest\u201c mit Bad Salzschlirf, Gro\u00dfenl\u00fcder und Eichenzell sowie das Gebiet \u201eHessisches Kegelspiel&#8221; mit H\u00fcnfeld, Burghaun, Rasdorf und N\u00fcsttal. Im Projektverlauf sind Gro\u00dfenl\u00fcder und Eichenzell, die als Notunterkunfts- beziehungsweise Erstaufnahmestandorte f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge vorgesehen waren, weggefallen und das Ulstertal ist als neues Schwerpunktgebiet hinzugekommen. <\/p>\n<p>Zur Umsetzung des Projekts, das bis zum 31. Dezember  2018 l\u00e4uft, wurden vier Gemeinwesen-Koordinatoren in den Schwerpunktgebieten eingesetzt. Wolfram Diegelmann, der bei der Kreisverwaltung im Fachdienst Zuwanderung arbeitet, koordiniert die Gemeinwesenarbeit im Altkreis H\u00fcnfeld. R\u00fcdiger Hoppe, Projektleiter beim DRK H\u00fcnfeld, ist seit Mai dieses Jahres haupts\u00e4chlich f\u00fcr die Unterst\u00fctzung und F\u00f6rderung ehrenamtlicher Arbeit in den Bereichen Wohnungssuche, Renovierung und Umzugsmanagement in H\u00fcnfeld, Burghaun und Gr\u00fcsselbach zust\u00e4ndig. Linda Kalb-M\u00fcller von der AWO k\u00fcmmert sich um Bad Salzschlirf und das Ulstertal. G\u00fclselin Esent\u00fcrk, ebenfalls AWO, zeichnet f\u00fcr das Obere Fuldatal verantwortlich. <\/p>\n<p>Die Gemeinwesen-Koordinatoren sind die ersten Ansprechpartner f\u00fcr Ehrenamtliche vor Ort und arbeiten eng mit dem Treffpunkt aktiv &#8211; der im Landratsamt angesiedelten Servicestelle f\u00fcr alle ehrenamtlich Engagierten &#8211; sowie dem  Fachdienst Zuwanderung zusammen. Ehrenamtliche zu beraten und bei der Entwicklung neuer sowie bestehender Angebote zu unterst\u00fctzen, geh\u00f6rt ebenso zu den Aufgaben der Koordinatoren wie die Vernetzungsarbeit und die F\u00f6rderung der interkulturellen \u00d6ffnung von Vereinen und Institutionen. <\/p>\n<p>Die Jahresbilanz der vier Gemeinwesen-Koordinatoren, die in der Anfangsphase des Projekts mit einer Bestandsaufnahme der ehrenamtlichen Strukturen und Aktivit\u00e4ten vor Ort besch\u00e4ftigt waren, f\u00e4llt realistisch-optimistisch aus. Die Resonanz auf das Angebot sei ganz unterschiedlich. Die Offenheit variiere von Helferkreis zu Helferkreis, so die Koordinatoren. <\/p>\n<p>\u201eWenn die Ehrenamtlichen etwas Neues initiieren wollen, dann sind wir gerne dabei und werden auch als Unterst\u00fctzer gesehen\u201c, berichtet Linda Kalb-M\u00fcller. \u201eViele Ehrenamtliche wollen ihre Arbeit vor Ort machen, haben aber eine Scheu vor Beh\u00f6rdeng\u00e4ngen oder wissen nicht, wer bei bestimmten Anliegen zust\u00e4ndig ist. Deshalb ist ein bekanntes Gesicht vor Ort sehr wichtig\u201c, wei\u00df R\u00fcdiger Hoppe. G\u00fclselin Esent\u00fcrk erg\u00e4nzt: \u201eWesentlich f\u00fcr das Projekt ist, dass wir die Ehrenamtlichen in ihrer Arbeit st\u00e4rken und Entlastungsm\u00f6glichkeiten schaffen wollen.\u201c F\u00fcr Wolfram Diegelmann geht es darum, \u00fcber das Projekt Erfahrungen mit der Gemeinwesenarbeit im l\u00e4ndlichen Raum zu sammeln und Neues zu entwickeln. \u201eEs gibt viele Ideen. Vieles ist auch noch nicht greifbar, aber wir sehen die Chancen, die dieses Projekt birgt.\u201c<\/p>\n<p>Kontakt<br \/>\nMenschen, die in den Projektgebieten ehrenamtlich t\u00e4tig sind oder t\u00e4tig werden m\u00f6chten, k\u00f6nnen gerne mit den Gemeinwesen-Koordinatoren in Kontakt treten.<br \/>\nWolfram Diegelmann (Altkreis H\u00fcnfeld), Tel. (0661)60068851, E-Mail wolfram.diegelmann@landkreis-fulda.de<br \/>\nG\u00fclselin Esent\u00fcrk (Oberes Fuldatal), Tel. (06656)2759974, E-Mail guelselin.esentuerk@awo-fulda.de<br \/>\nR\u00fcdiger Hoppe (Stadt H\u00fcnfeld), Tel. (06652)967028, E-Mail r.hoppe@drk-huenfeld.de<br \/>\nLinda Kalb-M\u00fcller (Bad Salzschlirf\/Ulstertal), Tel. (0661)48004530 , E-Mail linda.kalb-mueller@awo-fulda.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Vor gut einem Jahr hat der Landkreis Fulda das Projekt Gemeinwesen-Koordination im l\u00e4ndlichen Raum gestartet. 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