{"id":165868,"date":"2017-08-01T06:29:54","date_gmt":"2017-08-01T04:29:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=165868"},"modified":"2017-08-01T06:29:54","modified_gmt":"2017-08-01T04:29:54","slug":"oekomodellregion-landkreis-fulda-hatte-zu-einer-exkursion-heutrockung-eingeladen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=165868","title":{"rendered":"\u00d6komodellregion Landkreis Fulda hatte zu einer Exkursion Heutrockung eingeladen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Exkursion-Heutrocknung-2-2.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Exkursion-Heutrocknung-2-2-265x199.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"199\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-165892\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Exkursion-Heutrocknung-2-2-265x199.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Exkursion-Heutrocknung-2-2-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Exkursion-Heutrocknung-2-2-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/Exkursion-Heutrocknung-2-2.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Die Produktion einer Rh\u00f6ner Heumilch kann nur gelingen, wenn es Betriebe gibt, die im Winter Heu anstatt Silage f\u00fcttern. Deshalb hatte die \u00d6komodellregion Landkreis Fulda Landwirte, die sich n\u00e4her mit dem Thema der thermischen Heutrocknung besch\u00e4ftigen oder schon konkret den Einbau einer Trocknungsanlage planen, zu einer Exkursion ins Hohenloher Land eingeladen. 13 Interessenten konnten dort einen Einblick in die thermischen Heutrocknung und die Herstellung von Heumilchk\u00e4se gewinnen.<\/p>\n<p>Besichtigt wurden zwei Bio-Heumilchbetriebe und die Dorfk\u00e4serei Geifertshofen, die ausschlie\u00dflich Heumilch aus der Region verarbeitet. Auf dem Betrieb Amann \u00fcberzeugten sich die Teilnehmer, dass ein Gebl\u00e4se mit 150 Kilowatt Leistung keine L\u00e4rmbel\u00e4stigung f\u00fcr die Nachbarn darstellt. Ein Heukran mit einem ge\u00fcbten Fahrer reicht aus, um die Arbeit zu erledigen. Der Betrieb ist seit 2002 Bioland-Betrieb, hat einen Anbindestall zum Laufstall umgebaut und die Trocknungsanlage mit einer Box in das Altgeb\u00e4ude integriert.<\/p>\n<p>Der Betrieb Keim hat erst in 2014 von sechs auf 24 Milchk\u00fche aufgestockt und gleichzeitig auf Bio umgestellt. Hier erregte ein Frontbalkenm\u00e4her mit 8,50 m Breite und Doppelmesser Interesse, dessen Vorteil ist, dass das Gras nach dem M\u00e4hen sehr breit auseinander liegt und nicht zus\u00e4tzlich gewendet werden muss. Auch k\u00f6nnen Insekten, die sich im Gras aufhalten, den M\u00e4hvorgang unbeschadet \u00fcberstehen. Die Trocknungshalle befindet sich in einem Neubau und ist mit drei Boxen und einem isolierten Boden ausgestattet.<\/p>\n<p>Die beiden Betriebsleiter konnten den Exkursionsteilnehmern wichtige Hinweise mit auf den Weg geben. So sollte zum Beispiel bei einem Kauf der Heutechnik aus dem Ausland unbedingt darauf geachtet werden, einen Kaufvertrag nach deutschem Recht abzuschlie\u00dfen. Das k\u00f6nne einigen \u00c4rger und gegebenenfalls finanzielle Einbu\u00dfen ersparen. Auch wiesen sie darauf hin, dass die gleichm\u00e4\u00dfige Bef\u00fcllung der Trocknungsbox entscheidend f\u00fcr eine kurze Trocknungszeit sei.<\/p>\n<p>Die Dorfk\u00e4serei Geifertshofen produziert ausschlie\u00dflich Heumilchk\u00e4se, der regional vermarktet wird. Die gute und vertrauensvolle Kooperation zwischen der Erzeugergemeinschaft der Heumilch-Bauern und der Dorfk\u00e4serei ist Grundlage des Erfolgs. So erhalten die Betriebe im Durchschnitt zirka 60 Cent je Liter gelieferter Milch. Zum Abschluss wurde im Gasthaus \u201eMohrenk\u00f6pfle\u201c eingekehrt, das zum Regionalmarkt Hohenlohe geh\u00f6rt und von der b\u00e4uerlichen Erzeugergemeinschaft Schw\u00e4bisch Hall betrieben wird.<br \/>\nDie Exkursion best\u00e4tigte, dass mit Heuf\u00fctterung eine Milchleistung von durchschnittlich 6600 Liter und mehr m\u00f6glich ist, der Einbau einer Trocknungsanlage im Neubau oder Altbau funktioniert, ein Zuschlag f\u00fcr Heumilch von mindestens f\u00fcnf Cent erzielt werden muss, Betriebe mit h\u00f6rnertragenden K\u00fchen einen Zuschlag von zwei Cent erhalten sollten. regionales und \u00f6kologisches Wirtschaften und Handeln eine gro\u00dfe Wertsch\u00e4tzung erf\u00e4hrt, eine Erzeugergemeinschaft eine starke Basis bildet, ein vertrauensvolles Arbeiten m\u00f6glich ist und alle Beteiligten zufrieden sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Die Produktion einer Rh\u00f6ner Heumilch kann nur gelingen, wenn es Betriebe gibt, die im Winter Heu anstatt Silage f\u00fcttern. 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