{"id":165603,"date":"2017-07-19T09:55:42","date_gmt":"2017-07-19T07:55:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=165603"},"modified":"2017-07-19T09:55:42","modified_gmt":"2017-07-19T07:55:42","slug":"landkreis-fulda-modernisiert-konrad-adenauer-schule-in-petersberg-im-rahmen-des-kommunalen-investitionsprogramms-fuer-13-millionen-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=165603","title":{"rendered":"Landkreis Fulda modernisiert Konrad-Adenauer-Schule in Petersberg im Rahmen des kommunalen Investitionsprogramms f\u00fcr 1,3 Millionen Euro"},"content":{"rendered":"<p>Gro\u00dfe optische Ver\u00e4nderungen werfen an der Konrad-Adenauer-Schule ihre Schatten voraus: Das urspr\u00fcngliche Hauptgeb\u00e4ude der Schule, der heutige Altbau, ist komplett einger\u00fcstet, die Fenster sind abgeklebt. Im Rahmen des kommunalen Investitionsprogramms (KIP) wird das Geb\u00e4ude energetisch saniert und die Fassade komplett neu gestaltet.<\/p>\n<p>Im Geb\u00e4udeensemble der Schule ist der 1964 fertiggestellte Bau mit seiner Fassade aus Waschbetonplatten und der Konstruktion aus blauen Betons\u00e4ulen, die so wirken, als seien sie das haltende Gerippe des Geb\u00e4udes, etwas Besonders. W\u00e4hrend im Inneren des Altbaus in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder modernisiert und umgebaut wurde, blieb die Au\u00dfenansicht gleich. Lediglich der Einbau neuer Fenster brachte vor einigen Jahren eine erste kleine optische Ver\u00e4nderung.<\/p>\n<p>Bereits vor den Sommerferien haben die Arbeiten an der Fassade begonnen. Um das Geb\u00e4ude energetisch auf den aktuellen Stand zu bringen, musste der Fachdienst Geb\u00e4udemanagement des Landkreises den Altbau wegen seiner besonderen Architektur intensiv unter die Lupe nehmen und pr\u00fcfen, wie hier die Energieeinsparverordnung umgesetzt werden kann. Bei der Vorbereitung der Bauma\u00dfnahme sei schnell klar geworden, dass die Erhaltung der Ansicht des Geb\u00e4udes nur mit unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig gro\u00dfem Aufwand und hohen Kosten realisiert werden k\u00f6nne, erkl\u00e4rt Markus Reichel, verantwortlich f\u00fcr das technische Geb\u00e4udemanagement. Denn jede Betonstrebe des umlaufenden Gerippes, die mit dem eigentlichen Geb\u00e4ude verbunden ist, stellt ein Problem bei der W\u00e4rmed\u00e4mmung dar. Diese Bereiche m\u00fcssten sehr aufw\u00e4ndig bearbeitet werden, um die Energieeinsparverordnung umzusetzen, so Reichel. <\/p>\n<p>Daher entstand die Idee, das Geb\u00e4ude auch optisch zu ver\u00e4ndern und die Betonkonstruktion rundherum wegzunehmen. Die statische Pr\u00fcfung ergab, dass diese nur vorgesetzt ist und ohne Bedenken entfernt werden kann. Auch mit Blick auf den Brandschutz sprach nichts gegen die geplante Ver\u00e4nderung, sodass nach vielen Ma\u00dfnahmen im Inneren, wie dem Einbau der Mensa oder der Modernisierung der Aula, sich nun auch nach au\u00dfen etwas ver\u00e4ndert. Aber nicht nur die Fassade, sondern auch das Dach wird im Zuge der energetischen Sanierung ged\u00e4mmt und neu abgedichtet. Zudem werden die Fenster an der S\u00fcd- und S\u00fcdwestfassade mit einem Sonnenschutz ausgestattet.<\/p>\n<p>Damit die Bauarbeiten jetzt durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen, musste das Geb\u00e4udemanagement einiges an Vorarbeit leisten. Bereits in 2015 wurden die Ma\u00dfnahmen festgelegt und die finanziellen Mittel beim kommunalen Investitionsprogramm des Bundes beantragt. 2016 erhielt der Landkreis den Zuwendungsbescheid \u00fcber eine Million Euro f\u00fcr das Projekt. Die Gesamtkosten f\u00fcr die energetische Sanierung des Altbaus betragen 1,3 Millionen Euro. Aus dem Etat des Landkreises werden unter Ber\u00fccksichtigung der F\u00f6rderbedingungen des KIP, dass zehn Prozent der F\u00f6rdersumme vom Empf\u00e4nger zu tragen seien, f\u00fcr die Realisierung der gesamten Ma\u00dfnahme 400.000 Euro ausgegeben. Mit der detaillierten Planung und Durchf\u00fchrung des Projekts wurde das Petersberger Architekturb\u00fcro herbertarchitekten beauftragt.<\/p>\n<p>Wie das Geb\u00e4ude nach der Sanierung aussehen solle, sei in enger Abstimmung mit der Schulleitung der Konrad-Adenauer-Schule entschieden worden, erl\u00e4utert Reichel. Ebenso werde bei den Bauarbeiten auf den Schulbetrieb R\u00fccksicht genommen. So erfolgt der Abriss der Betonkonstruktion jetzt w\u00e4hrend der Sommerferien, damit anschlie\u00dfend im Geb\u00e4ude wieder Unterricht stattfinden kann. Zudem sollen l\u00e4rmintensive Arbeiten, soweit m\u00f6glich, nach Schulschluss oder samstags erledigt werden. Mit den einzelnen Gewerken wurden Firmen aus der Region beauftragt. Nach Abschluss der Bauarbeiten, im Fr\u00fchjahr 2018, wird der Altbau dann auf den ersten Blick das neuste Geb\u00e4ude auf dem Schulgel\u00e4nde sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Gro\u00dfe optische Ver\u00e4nderungen werfen an der Konrad-Adenauer-Schule ihre Schatten voraus: Das urspr\u00fcngliche Hauptgeb\u00e4ude der Schule, der heutige Altbau, ist komplett einger\u00fcstet, die Fenster sind abgeklebt. Im Rahmen des kommunalen Investitionsprogramms (KIP) wird das Geb\u00e4ude energetisch saniert und die Fassade komplett neu gestaltet. 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