{"id":16551,"date":"2008-12-15T08:00:04","date_gmt":"2008-12-15T07:00:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.schoene-nachrichten.de\/?p=16551"},"modified":"2008-12-15T08:14:51","modified_gmt":"2008-12-15T07:14:51","slug":"uewag-setzt-auf-einen-umwelt-und-marktgerechten-strommix","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=16551","title":{"rendered":"\u00dcWAG setzt auf einen umwelt- und marktgerechten Strommix"},"content":{"rendered":"<p><strong>Fulda. <\/strong>Die \u00dcberlandwerk Fulda Aktiengesellschaft tr\u00e4gt zum Klimaschutz bei: Der Strommix des f\u00fchrenden osthessischen Energieversorgers enth\u00e4lt rund 67 Prozent mehr Energie aus erneuerbaren Quellen als der deutschlandweite Strommix. Bei den CO2-Emissionen liegt die \u00dcWAG rund 38 Prozent unter dem bundesweiten Durchschnitt.<!--more--><\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df dem deutschen Energiewirtschaftsgesetz vom 7. Juli 2005 weist die \u00dcWAG immer zum 15. Dezember eines Jahres die zur Stromerzeugung eingesetzten Energietr\u00e4ger und die damit verbundenen Umwelteinfl\u00fcsse aus. Die Angaben beziehen sich dabei stets auf den Strommix des Vorjahres.<\/p>\n<p>Bei der Zusammensetzung des Stroms, den die \u00dcWAG 2007 geliefert hat, liegen die CO2-Emissionen deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt. W\u00e4hrend beim Deutschland-Strommix durchschnittlich 541 Gramm Kohlendioxid-Emissionen pro Kilowattstunde anfielen, waren es beim Strommix der \u00dcWAG nur 393 Gramm CO2 pro Kilowattstunde. In Deutschland machten erneuerbare Energien 15 Prozent des Strommix aus. Mit 25 Prozent erneuerbaren Energien lag der Anteil dieser Energietr\u00e4ger 2007 bei der Zusammensetzung des Strommix der \u00dcWAG um vier Prozent h\u00f6her als im Jahr zuvor und damit 67 Prozent \u00fcber dem deutschen Durchschnitt. \u201eUnser Strommix ist damit ebenso umwelt- wie marktgerecht\u201c, sagt Dipl.-Ing. Frank Weinmann, der bei der \u00dcWAG f\u00fcr Erzeugung und Energiebeschaffung verantwortlich zeichnet.<\/p>\n<p>46 Prozent des von der \u00dcWAG an die Kunden gelieferten Stroms entstand thermisch konventionell, das hei\u00dft, er wurde zum Beispiel in Steinkohle-, Braunkohle- und Erdgaskraftwerken erzeugt. Die Menge liegt deutlich unter dem deutschen Durchschnitt von 61 Prozent. Dies wirkt sich positiv auf die Bilanz der CO2-Emissionen aus. Gleiches gilt f\u00fcr den Einsatz von Kernenergie. Denn bei dieser Art der Stromerzeugung f\u00e4llt kein CO2 an. 29 Prozent des \u00dcWAG-Stroms wurde thermisch-nuklear erzeugt.<\/p>\n<p>Die Berechnung der Energietr\u00e4germischung ist ein sehr aufwendiges Verfahren. Daher schreibt das deutsche Energiewirtschaftsgesetz vom 7. Juli 2005 vor, dass stets die Vorjahreszusammensetzung auszuweisen ist, und so gibt es Ende 2008 die Zahlen f\u00fcr 2007. Grob l\u00e4sst sich das Verfahren folgenderma\u00dfen erkl\u00e4ren: Die \u00dcWAG produziert Strom in eigenen Anlagen und kauft ihn von Erzeugern und \u00fcber Energieb\u00f6rsen; diese Vorlieferanten melden dann der \u00dcWAG ihren Energietr\u00e4germix. Diese Angaben und die Daten der in eigenen Anlagen erzeugten Energiemengen flie\u00dfen anteilsm\u00e4\u00dfig in die Gesamtbetrachtung ein. Zudem wird die aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) aufzunehmende Energiemenge in die Berechnung einbezogen. Umgekehrt ist der Strommix der \u00dcWAG ein Teil des gesamten deutschen Strommix.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem bietet die \u00dcWAG das T\u00dcV-zertifizierte Produkt \u00dcWAG\u00d6ko an, das zu hundert Prozent aus erneuerbaren Energien besteht. Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften ist ein solches \u00d6kostromprodukt ausdr\u00fccklich nicht Teil des oben genannten Strommix. Vielmehr belegt das zus\u00e4tzliche Angebot des \u00dcWAG-\u00d6kostromprodukts die Anstrengungen der \u00dcWAG f\u00fcr den Klimaschutz \u00fcber den umweltgerechten Strommix hinaus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Fulda. Die \u00dcberlandwerk Fulda Aktiengesellschaft tr\u00e4gt zum Klimaschutz bei: Der Strommix des f\u00fchrenden osthessischen Energieversorgers enth\u00e4lt rund 67 Prozent mehr Energie aus erneuerbaren Quellen als der deutschlandweite Strommix. 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