{"id":165189,"date":"2017-07-03T07:40:40","date_gmt":"2017-07-03T05:40:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=165189"},"modified":"2017-07-03T07:40:40","modified_gmt":"2017-07-03T05:40:40","slug":"der-arbeitsmarkt-im-juni-2017-im-agenturbezirk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=165189","title":{"rendered":"Der Arbeitsmarkt im Juni 2017 im Agenturbezirk"},"content":{"rendered":"<p>Der Arbeitsmarkt bleibt in der Region der Agentur f\u00fcr Arbeit Bad Hersfeld-Fulda stabil. Die Arbeitslosigkeit hat sich im Juni kaum ver\u00e4ndert. Zum Ende des Monats waren 6.135 Personen arbeitslos gemeldet \u2013 6 weniger als im Mai und 14 weniger als im Juni des vergangenen Jahres. Die Arbeitslosenquote betr\u00e4gt weiterhin 3,3 Prozent (Vormonat: 3,3 Prozent; Vorjahr: 3,4 Prozent).<\/p>\n<p>Angestiegen ist die Arbeitslosigkeit bei Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4ndern. Im Juni waren 1.647 Ausl\u00e4nder in der Region arbeitslos gemeldet, 29,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Dies entspricht dem bundesweiten Trend, wonach Menschen mit Fluchthintergrund verst\u00e4rkt auf dem Arbeitsmarkt ankommen. Da ein relativ gro\u00dfer Anteil dieser Personengruppe j\u00fcnger ist, tr\u00e4gt dies zum Anstieg der Arbeitslosigkeit bei den j\u00fcngeren Arbeitslosen bei. Ferner ist der Anstieg der Arbeitslosen bei den Personen unter 25 Jahren auf das Ende der Ausbildungsverh\u00e4ltnisse zur\u00fcckzuf\u00fchren. Die Zahl der j\u00fcngeren Arbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahr um 137 (+24,9 Prozent) auf 688 Personen angestiegen. Die Vermittlungsbem\u00fchungen der Arbeitsagentur laufen auf Hochtouren. Erfreulich ist der R\u00fcckgang der Arbeitslosigkeit bei \u00e4lteren Personen. Zum Ende des Monats sind im gesamten Agenturbezirk 2.044 Menschen \u00fcber 50 Jahren arbeitslos gemeldet \u2013 8,9 Prozent weniger als im Juni vergangenen Jahres. \u201eDie Unternehmen in der Region wissen die in vielen Berufsjahren erworbene Kompetenz \u00e4lterer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sch\u00e4tzen. Zugleich haben die meisten erkannt, dass sie m\u00f6glichst jedes Potenzial aussch\u00f6pfen m\u00fcssen, um ihren Bedarf an Fachkr\u00e4ften zu decken.\u201c Denn dieser ist Ost- und Waldhessen weiterhin hoch. Mit 3.742 Stellen liegen der Arbeitsagentur momentan 663 Stellen mehr zur Besetzung vor als vor einem Jahr und das in nahezu allen Branchen und Berufen. Dies ist ein klares Indiz f\u00fcr die starke Konjunktur in der Region.<\/p>\n<p>Der Arbeitsmarkt im Juni 2017 im Landkreis Fulda<br \/>\nArbeitslosenquote weiterhin auf Tiefststand von 2,7 Prozent<br \/>\nWeiterhin auf historischem Tiefststand bewegt sich die Arbeitslosigkeit in Osthessen. Derzeit sind 3.319 Menschen in der Region Fulda arbeitslos \u2013 7 weniger als im Mai. Die Arbeitslosenquote liegt unver\u00e4ndert bei 2,7 Prozent und ist damit die niedrigste aller hessischen Landkreise.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Arbeitsagentur im Juni 1.482 Arbeitslose verzeichnete und somit 41 mehr als im Vorjahresmonat, registrierte das Kreisjobcenter mit 1.837 Arbeitslosen einen R\u00fcckgang von 192 (-9,5 Prozent) binnen Jahresfrist.<\/p>\n<p>Der Arbeitsmarkt in der Region war im ersten Halbjahr, wie auch in den vergangenen zwei Jahren, von einer deutlichen Fr\u00fchjahrsbelebung gepr\u00e4gt. Seit Januar ist die Arbeitslosigkeit um rund 17 Prozent zur\u00fcckgegangen. \u201eDiese Entwicklung ist umso erfreulicher, da wir bereits von einem sehr niedrigen Niveau gestartet sind. Dass die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr noch weiter sinkt, war so nicht unbedingt zu erwarten\u201c, erkl\u00e4rt Waldemar Dombrowski, Leiter der Arbeitsagentur Bad Hersfeld-Fulda. Zum Ende des Monats waren 151 Personen weniger arbeitslos gemeldet als im Juni vergangenen Jahres. Besonders von dieser Entwicklung profitiert haben Frauen und \u00e4ltere Arbeitslose \u00fcber 50 Jahre. Die Zahl der arbeitslosen Frauen sank binnen Jahresfrist um 97 auf 1.535 (-5,9 Prozent),  Die der \u00e4lteren Arbeitslosen um 135 auf 1.153 (-10,5 Prozent). Dennoch ist mehr als jeder dritte Arbeitslose 50 Jahre oder \u00e4lter. Auch bei schwerbehinderten Menschen ist die Arbeitslosigkeit gesunken \u2013 binnen Jahresfrist um 59 auf 424 (-12,2 Prozent).<\/p>\n<p>Angestiegen hingegen ist die Arbeitslosigkeit bei Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4ndern. Derzeit sind 807 Menschen ohne deutschen Pass arbeitslos gemeldet, was einen Anstieg von 16,3 Prozent bedeutet. Dies entspricht dem bundesweiten Trend, wonach Menschen mit Fluchthintergrund verst\u00e4rkt auf dem Arbeitsmarkt ankommen. Da ein relativ gro\u00dfer Anteil dieser Personengruppe j\u00fcnger ist, tr\u00e4gt dies zum Anstieg der Arbeitslosigkeit bei den j\u00fcngeren Arbeitslosen bei. Ferner ist der Anstieg der Arbeitslosen bei den Personen unter 25 Jahren auf das Ende der Ausbildungsverh\u00e4ltnisse zur\u00fcckzuf\u00fchren. \u201eIch gehe davon aus, dass wir die meisten Ausbildungsabsolventen in n\u00e4chster Zeit beruflich integrieren werden\u201c, zeigt sich Waldemar Dombrowski optimistisch. Die Vermittlungsbem\u00fchungen der Arbeitsagentur laufen auf Hochtouren.<br \/>\nDie Konjunktur in der Region zeigt sich dynamisch, dennoch meldeten sich im Vergleich zum Vorjahresmonat mehr Personen erstmals oder erneut aus einer Erwerbst\u00e4tigkeit arbeitslos; auf der anderen Seite fanden im Juni weniger Personen aus der Arbeitslosigkeit den Weg in den ersten Arbeitsmarkt als vor einem Jahr.<\/p>\n<p>Auf der Stellenseite wird die relativ gro\u00dfe Nachfrage der Wirtschaft nach Arbeitskr\u00e4ften deutlich. So konnte der Arbeitgeberservice seit Beginn des Jahres 3.544 Stellen rekrutieren, das entspricht einem Plus von 6,8 Prozent. Neben der eigenen Ausbildung und der Einstellung von au\u00dfen wird der Aspekt der betrieblichen Weiterbildung immer wichtiger, um die eigenen Fachkr\u00e4ftebedarfe zu decken.<\/p>\n<p>Momentan liegen der Arbeitsagentur insgesamt 2.466 Stellen zur Vermittlung vor \u2013 502 mehr als vor einem Jahr. \u201eIn fast allen Branchen fehlen den Unternehmen mittlerweile qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter\u201c, wei\u00df Agenturleiter Waldemar Dombrowski.<\/p>\n<p>Der Arbeitsmarkt im Juni 2017 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg<br \/>\nArbeitsmarktlage stabil! Arbeitslosenquote weiterhin bei 4,4 Prozent<br \/>\nDer Arbeitsmarkt in Waldhessen zeigt sich weiterhin stabil. Die Arbeitslosigkeit im Landkreis Hersfeld-Rotenburg liegt mit 2.816 arbeitslosen Menschen auf dem Niveau des Vormonats (+1); die Arbeitslosenquote betr\u00e4gt weiterhin 4,4 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Arbeitslosigkeit um 137 an.<\/p>\n<p>Je nach Personengruppe verl\u00e4uft die Entwicklung unterschiedlich. So ist die Arbeitslosigkeit bei den \u00e4lteren Arbeitslosen gesunken. Aktuell sind 891 Frauen und M\u00e4nner \u00fcber 50 Jahren arbeitslos gemeldet, vor einem Jahr waren es noch 955. Auch bei schwerbehinderten Menschen ist ein R\u00fcckgang der Arbeitslosigkeit zu verzeichnen \u2013 binnen Jahresfrist um 21 auf 253 (-7,7 Prozent). Die Zahl der j\u00fcngeren Arbeitslosen unter 25 Jahren hingegen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 84 Personen auf 299 (+39,1 Prozent) an. Das Ende von Ausbildungsverh\u00e4ltnissen spielt wie \u00fcblich eine Rolle beim Anstieg der Arbeitslosigkeit bei der Personengruppe der J\u00fcngeren unter 25 Jahren. Die Vermittlungsbem\u00fchungen der Arbeitsagentur laufen auf Hochtouren. \u201eIch gehe davon aus, dass die meisten Ausbildungsabsolventen in n\u00e4chster Zeit beruflich integriert werden k\u00f6nnen\u201c, zeigt sich Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung der Agentur f\u00fcr Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, optimistisch. Die Zahl der erwerbslosen Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder stieg dem allgemeinen Trend entsprechend auf 840 an. Die Menschen mit Fluchthintergrund kommen verst\u00e4rkt auf dem Arbeitsmarkt an.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine solide Arbeitsmarktlage im Landkreis Hersfeld-Rotenburg spricht, dass sich ebenso viele Personen wie vor einem Jahr erstmalig oder erneut aus einer Erwerbst\u00e4tigkeit arbeitslos gemeldet haben (211). Mehr Frauen und M\u00e4nner haben den Weg aus der Arbeitslosigkeit in den ersten Arbeitsmarkt gefunden (184, +5,7 Prozent). Zwar wurden dem Arbeitgeber-Service der Agentur f\u00fcr Arbeit im Juni etwas weniger Stellen als im Juni des Vorjahres gemeldet, aber mit 1.276 Stellen ist der Bestand um 161 h\u00f6her als vor einem Jahr. In zunehmend mehr Branchen fehlen den Unternehmen mittlerweile qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben der eigenen Ausbildung und der Einstellung von au\u00dfen wird der Aspekt der betrieblichen Weiterbildung immer wichtiger, um die eigenen Fachkr\u00e4ftebedarfe zu decken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Der Arbeitsmarkt bleibt in der Region der Agentur f\u00fcr Arbeit Bad Hersfeld-Fulda stabil. Die Arbeitslosigkeit hat sich im Juni kaum ver\u00e4ndert. Zum Ende des Monats waren 6.135 Personen arbeitslos gemeldet \u2013 6 weniger als im Mai und 14 weniger als im Juni des vergangenen Jahres. 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