{"id":165135,"date":"2017-07-03T07:35:45","date_gmt":"2017-07-03T05:35:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=165135"},"modified":"2017-07-03T07:35:45","modified_gmt":"2017-07-03T05:35:45","slug":"projekt-des-bundesverbandes-fuer-popularmusik-ab-der-albert-schweitzer-schule","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=165135","title":{"rendered":"Projekt des Bundesverbandes f\u00fcr Popularmusik ab der Albert-Schweitzer-Schule"},"content":{"rendered":"<p>Rock und Pop fristen mitunter ein etwas benachteiligtes Dasein auf den Pl\u00e4nen des Musikunterrichts an Schulen. Vielmehr sind es klassische Musikrichtungen, die hier gelehrt werden. Dabei hat selbst der Universit\u00e4tsbetrieb inzwischen erkannt, dass Rock- und Popmusik durchaus eine bedeutsame musikalische Stilrichtung ist. An Schulen kommt sie h\u00e4ufig in verschiedenen Musik-AGs vor: Bands und Ch\u00f6re interpretieren gerne aktuelle Songs der Charts, St\u00fccke, die die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aus ihrem Alltag kennen, eing\u00e4ngige Sounds, coole Beats \u2013 einfach sch\u00f6n!<\/p>\n<p>Was Pop und Rock sein k\u00f6nnen, wie man sie gut spielt und wie man damit vielleicht auch mal sein Geld verdienen kann, das zu verbreiten hat sich der Bundesverband f\u00fcr Popularmusik auf die Fahnen geschrieben. Als Projektpartner in der Region hat er sich mit der Rock &#038; Pop Werkstatt, einer Musikschule mit Sitz in Alsfeld und Neukirchen, zusammengetan. Die Musiker dieser Einrichtung bringen f\u00fcr einen oder mehrere Tagesworkshops ihr Equipment an die Schulen und steigen mit musikinteressierten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern ins Thema ein. Und Equipment bedeutet in diesem Fall nicht nur Instrumente und Mikros, sondern die komplette Technik: Eine professionelle Anlage bauten die Musikprofis am Montag vor den Ferien in der Aula der Albert-Schweitzer-Schule in der Schillerstra\u00dfe auf und schufen damit eine Atmosph\u00e4re, in der am Ende des Tages richtig gute Musik gemacht wurde, gemeinsam mit Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern, die einfach Lust darauf hatten.<\/p>\n<p>\u201ePop und Rock bis hin zu Hardrock sind ganz klar Musikrichtungen, die dazugeh\u00f6ren\u201c, findet Tobias Exxel. Er wei\u00df, wovon er spricht, denn wenn er nicht gerade Bass und Gitarre unterrichtet, tourt er mit der weltweit bekannten Metal Band EDGUY um den Erdball. Konzerte in ganz Europa, Amerika, Russland, Japan und Australien sind keine Seltenheit. Auch Tourneen anderer K\u00fcnstler hat er schon begleitet: Exxel spielte im Vorprogramm von Deep Purple, Aerosmith, Iron Maiden und den Scorpions und als Gitarrist bei Gamma Ray, Unisonic, Taraxacum, Krypteria und Doro Pesch. Gro\u00dfe Namen, die den Teilnehmenden des Workshops nicht nur vermitteln konnten, was alles m\u00f6glich ist mit Musik, sondern die auch deutlich machten, dass dahinter eiserne Disziplin steht: \u201eDie Musiker haben zwar irgendwann beschlossen, ihre Leidenschaft und Liebe zur Musik nicht mehr nur privat zu pflegen, sondern ihren Beruf daraus zu machen, aber sie stellten ganz klar fest, dass das auch richtig Arbeit ist\u201c, fasst Martin Wilhelm zusammen. Er leitet unter anderem die Big Band und die Junior Band an der Albert-Schweitzer-Schule und hat den Workshop an das Gymnasium geholt. An die 40 junge interessierte Musiker nahmen daran teil, lernten viele Kniffe, profitierten vom Insiderwissen der Profis und konnten ausprobieren, wozu sie Lust hatten. Auch eine S\u00e4ngerin hatte die Rock &#038; Pop Werkstatt mitgebracht. Sie ermutigte die Sangesfreudigen unter den Sch\u00fclern, mitzumachen \u2013 auch wenn gerade das Singen in der \u00d6ffentlichkeit und ins Mikrofon f\u00fcr sie noch ein wenig aufregender ist als das Spielen eines Instrumentes.<\/p>\n<p>\u201eK\u00f6nnen wir nicht mal was von Ed Sheeran spielen?\u201c \u2013 In einer kleinen Pause war den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern diese Idee gekommen; umgesetzt wurde sie prompt. Die Musiklehrer besetzten eine Band aus der Sch\u00fclerschaft, stimmten sich mit ihnen ab, machten selbst mit und pr\u00e4sentierten gemeinsam mit den S\u00e4ngerinnen und S\u00e4ngern eine ziemlich gute Version eines eing\u00e4ngigen Feel-Good-St\u00fccks.<\/p>\n<p>Gut f\u00fchlten sich offenbar alle an diesem Morgen kurz vor den Ferien, denn die Musik, die aus der Aula in die Mensa und auf das Schulgel\u00e4nde drang, lockte nicht wenige Zuh\u00f6rer an. F\u00fcr Martin Wilhelm war der Workshop ein gro\u00dfer Erfolg. Mit seinen schulischen Musikgruppen pr\u00e4sentiert er regelm\u00e4\u00dfig Popmusik, an der sowohl die G\u00e4ste wie auch die Musikerinnen und Musiker der Schule ihre Freude haben. Das Wissen darum nun ein wenig zu vertiefen, fand er gut und wichtig. \u201eMit dem Projekt POP TO GO macht der Bundesverband f\u00fcr Popularmusik den Schulen wirklich ein gro\u00dfz\u00fcgiges Angebot. Ich bin froh, dass wir das nutzen konnten\u201c, betont Wilhelm. Und wer war noch froh? Die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an dem Workshop. Ihre Antwort auf die Frage, warum sie dabei waren: \u201eWeil wir krass an Musik interessiert sind.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Rock und Pop fristen mitunter ein etwas benachteiligtes Dasein auf den Pl\u00e4nen des Musikunterrichts an Schulen. Vielmehr sind es klassische Musikrichtungen, die hier gelehrt werden. 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