{"id":165059,"date":"2017-06-29T20:59:41","date_gmt":"2017-06-29T18:59:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=165059"},"modified":"2017-06-29T20:59:41","modified_gmt":"2017-06-29T18:59:41","slug":"landrat-manfred-goerig-dankt-studiendirektor-helmut-reitschky-fuer-herausragendes-engagement","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=165059","title":{"rendered":"Landrat Manfred G\u00f6rig dankt Studiendirektor Helmut Reitschky f\u00fcr \u201eherausragendes Engagement\u201c"},"content":{"rendered":"<p>\u201eMit Leib und Seele Lehrer.\u201c Mit diesen Dankesworten verabschiedete Landrat Manfred G\u00f6rig (SPD) in Alsfeld den langj\u00e4hrigen stellvertretenden Schulleiter Helmut Reitschky in den Ruhestand. F\u00fcr die Max-Eyth-Schule habe der Maschinenbau-Ingenieur Herausragendes geleistet und viele Spuren in der hoch dynamischen Entwicklung der gr\u00f6\u00dften Schule des Vogelsbergkreises hinterlassen. Schulleiter Friedhelm Walther teilte diese Einsch\u00e4tzung des Landrats vollst\u00e4ndig. Landrat G\u00f6rig verwies insbesondere auf die Zeit von 2015 bis 2017, in der er nach dem Weggang von Claudia Galetzka die Schule kommissarisch leitete \u2013 \u201emit Bravour\u201c, wie G\u00f6rig betonte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1986 kam Helmut Reitschky als Lehrer an die Kreisberufsschule nach Alsfeld, die \u00fcber 2000 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern in elf verschiedenen Schulformen Angebote macht. Von Anfang an habe sich Reitschky als \u201eFachmann, Kenner der Region und Freund der Jugend\u201c f\u00fcr eine moderne Berufsschule stark gemacht. \u201eJa\u201c, sagte Helmut Reitschky, \u201eich bin immer mit Leidenschaft Lehrer gewesen \u2013 Lehrer, das ist ein Klasse-Beruf!\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Friedhelm Walther, Landrat G\u00f6rig und der Geehrte beleuchteten in einem Gespr\u00e4ch die gegenw\u00e4rtige Bildungspolitik. Alle drei waren sich einig: die berufliche Bildung muss deutlich st\u00e4rker ins gesellschaftliche Bewusstsein r\u00fccken. Verl\u00e4ssliche berufliche Bildung sei ein \u201eEckpfeiler einer fortschrittlichen Gesellschaftspolitik\u201c, sagte Helmut Reitschky. Chancengleichheit und das Entfalten der pers\u00f6nlichen Entwicklung vieler junger Menschen habe hier ihren Ursprung.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auch die Regionalpolitik wurde beleuchtet: \u201eDer l\u00e4ndliche Raum braucht andere Herangehensweisen als die Metropolen\u201c, sagte Landrat G\u00f6rig. Das Land Hessen habe ganz klar die M\u00f6glichkeit, den l\u00e4ndlichen Raum zu st\u00e4rken \u2013 \u201ewenn es denn will.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr Helmut Reitschky steht fest: \u201eDie Innovationskraft eines Landes steht und f\u00e4llt mit der Dynamik derjenigen, die eifrig und mutig sind, Neues auszuprobieren. Die Frage, ob es etwas finanzierbar ist, reicht alleine f\u00fcr sich genommen einfach nicht aus. \u201eEs muss wieder Mode werden, gr\u00f6\u00dfer zu denken\u201c, betonte Reitschky. Unerl\u00e4sslich sei \u00fcberdies, das Handwerk wieder st\u00e4rker als bisher zu wertsch\u00e4tzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Helmut Reitschky besuchte nach seiner Ausbildung zum Maschinenschlosser die Fachoberschule in Nidda und studierte dann Maschinenbau an der Fachhochschule Gie\u00dfen-Friedberg. Ein Aufbaustudium an der Technischen Hochschule Darmstadt ebnete ihm den Weg zum Lehrerberuf. Bad Hersfeld und Iserlohn waren die ersten Berufsschul-Stationen, bevor er 1986 nach Alsfeld ging, um seinen Dienst an der Max-Eyth-Schule zu beginnen. Seit 2006 war Studiendirektor Reitschky stellvertretender Schulleiter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>\u201eMit Leib und Seele Lehrer.\u201c Mit diesen Dankesworten verabschiedete Landrat Manfred G\u00f6rig (SPD) in Alsfeld den langj\u00e4hrigen stellvertretenden Schulleiter Helmut Reitschky in den Ruhestand. F\u00fcr die Max-Eyth-Schule habe der Maschinenbau-Ingenieur Herausragendes geleistet und viele Spuren in der hoch dynamischen Entwicklung der gr\u00f6\u00dften Schule des Vogelsbergkreises hinterlassen. 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