{"id":165022,"date":"2017-06-29T20:52:39","date_gmt":"2017-06-29T18:52:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=165022"},"modified":"2017-12-17T14:40:32","modified_gmt":"2017-12-17T13:40:32","slug":"wenn-online-und-offline-verschmelzen-crossmediales-marketing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=165022","title":{"rendered":"Wenn online und offline verschmelzen: Crossmediales Marketing"},"content":{"rendered":"<p>Werbung kann viele Gesichter haben: Zeitungen und Zeitschriften zeigen mehr oder weniger offensichtlich gekennzeichnete Werbeaktionen, meist ein Zusammenspiel von Text und Bild. Im Radio wird Werbung \u00fcber Sprache, Musik und T\u00f6ne erzeugt und kommt somit ganz ohne visuelle Eindr\u00fccke aus. Bei der Fernsehwerbung verschmelzen Ton und Bild zu einer Einheit, die Komponente der Bewegung kommt dazu. Und Werbung im Internet kann in ganz unterschiedlicher Art und Weise stattfinden. Aufbauend auf den klassischen Werbem\u00f6glichkeiten gibt es Banner und Pop-Ups, die nur \u00fcber Bild und Text wirken, wie eine klassische Printanzeige. Aber es ist nat\u00fcrlich auch m\u00f6glich, im Stil von Radio- oder Fernsehwerbung zu arbeiten. Da der Mensch sich naturgem\u00e4\u00df sehr stark auf den Sehsinn verl\u00e4sst, werden meist Bilder und\/oder Filme eingebunden. Aber in den sozialen Medien ist noch mehr m\u00f6glich: Ein wichtiger Erfolgsfaktor richtet sich nach der <a href=\"https:\/\/www.impulse.de\/diverses\/erfolgsfaktor-interaktion\/265627.html\">Interaktion mit der Zielgruppe<\/a>. In dem Moment, wenn um ein &#8220;Like&#8221; gebeten wird, irgendeine Art von Reaktion gefordert ist oder auch nur die Schnittstelle zwischen Kommunikation mit Freunden, Information und Marketing erreicht ist, wirkt Werbung wieder ganz anders.<\/p>\n<p>Alle Kan\u00e4le bedienen<\/p>\n<p>Was f\u00fcr gelungenen Schulunterricht gilt, ist auch in der Werbung wirksam: Der Mensch will auf allen sensorischen Kan\u00e4len angesprochen und unterhalten werden. Geschickte Werbekampagnen bedienen daher nicht nur ein Medium, sondern alle Medien. Plakate im \u00f6ffentlichen Raum, Spots im Fernsehen und das Erscheinen in sozialen Medien sind aufeinander abgestimmt und greifen ineinander. Die Kampagne ist da am st\u00e4rksten ausgebaut, wo die Zielgruppe am ehesten anzutreffen ist. Bei einer jungen, internetaffinen Zielgruppe liegt der Schwerpunkt also auf der Gestaltung der sozialen Medien, bei den sehr agilen und im st\u00e4dtischen Bereich anzutreffenden Menschen eher im klassischen Printbereich. Kinder erreicht man immer noch am ehesten \u00fcber das Fernsehen und \u00fcber Kan\u00e4le wie Youtube, Instagram oder einschl\u00e4gige Spiele.<\/p>\n<p>Subtile Einflussnahme durch geschickte Verzahnung<\/p>\n<p>Von crossmedialem Marketing spricht man dann, wenn eine Werbekampagne wenigstens drei verschiedene Medien f\u00fcr die Bewerbung eines Produkts oder einer Dienstleistung bem\u00fcht und die Kampagne schl\u00fcssig \u00fcber die verschiedenen Medien hinweg abgestimmt ist. Inhalte aus dem Printbereich, von Plakaten oder aus Zeitschriftenanzeigen beispielsweise, werden im Fernsehen und\/oder im Internet aufgegriffen. Das k\u00f6nnen einzelne Slogans sein, die in allen Medien auftauchen und eventuell leicht variiert werden, dass k\u00f6nnen aber wiederkehrende Bilder sein. Besonders geschickt sind Kampagnen, die wie eine Story funktionieren und bei denen sich ein roter Faden durch die einzelnen Aktionen in allen beteiligten Medien zieht, die aber erst zusammengenommen eine schl\u00fcssige Botschaft oder Geschichte transportieren.<\/p>\n<p>Keine ganz neue Geschichte<\/p>\n<p>Die ersten Ans\u00e4tze crossmedialer Werbung gab es in den USA in den 1920er Jahren. Damals schalteten einige Firmen neben den \u00fcblichen Werbeanzeigen in den Printmedien Radiowerbung. Die Kampagnen waren erst austauschbar, spielten dann aber damit, dass die Leser- und Zuh\u00f6rerschaft beiden Medien nutzte. Ab 1941 kam Werbung im Fernsehen dazu. Allerdings auch das erst nur in den USA, in Deutschland wurde Fernsehwerbung erst nach 1984 so richtig popul\u00e4r. Crossmediales Marketing wurde aber erst mit dem Aufkommen und der intensiven Nutzung des Internets zu einem wirklich gro\u00dfen Thema. Insbesondere die sozialen Medien, allen voran Facebook, trugen zur Verbreitung und fl\u00e4chendeckenden Nutzung dieser Marketing Strategien bei.<\/p>\n<p>B2B wie B2C<\/p>\n<p>Crossmediales Marketing kann sowohl auf Endkunden (B2C) als auch auf Firmenkunden (B2B) ausgerichtet sein. Ein Beispiel daf\u00fcr ist <a href=\"https:\/\/www.flyeralarm.com\/de\/\">die Druckerei Flyeralarm<\/a>, die ihre Zielgruppe sowohl im Bereich B2B als auch B2C anspricht. Flyeralarm bezieht crossmediales Marketing ganz selbstverst\u00e4ndlich mit ein, denn das internetbasierte Unternehmen ist als Hersteller von Plakaten, Bannern, Aufstellern und Flyern offline sehr pr\u00e4sent. Aufgedruckte QR-Codes, Websites und Verweise zu Social Media Kan\u00e4len machen jedes Printprodukt zu einem crossmedialen Statement.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Werbung kann viele Gesichter haben: Zeitungen und Zeitschriften zeigen mehr oder weniger offensichtlich gekennzeichnete Werbeaktionen, meist ein Zusammenspiel von Text und Bild. Im Radio wird Werbung \u00fcber Sprache, Musik und T\u00f6ne erzeugt und kommt somit ganz ohne visuelle Eindr\u00fccke aus. 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