{"id":164955,"date":"2017-06-27T22:08:43","date_gmt":"2017-06-27T20:08:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=164955"},"modified":"2017-06-27T22:09:02","modified_gmt":"2017-06-27T20:09:02","slug":"klinikum-fulda-eroeffnet-neue-strahlentherapie-praezisionstherapie-fuer-die-spitzenmedizin-in-der-region","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=164955","title":{"rendered":"Klinikum Fulda er\u00f6ffnet neue Strahlentherapie: Pr\u00e4zisionstherapie f\u00fcr die Spitzenmedizin in der Region"},"content":{"rendered":"<p>Das zertifizierte Krebszentrum des Klinikums Fulda (OZKF) nimmt seine neue Strahlentherapie unter Leitung von Prof. Dr.  Horst J\u00fcrgen Feldmann in Betrieb.<br \/>\n\u201eDas Klinikum Fulda bringt die Spitzenmedizin in die Region. Daf\u00fcr treten wir mit der Modernisierung unserer Strahlenmedizin f\u00fcr acht Millionen Euro und der offiziellen Inbetriebnahme unserer neuen High-End-Linearbeschleuniger einmal mehr den Beweis an\u201c, sagt Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel, Vorstandssprecher der gemeinn\u00fctzigen Klinikum Fulda AG. Damit leiste das Krebszentrum Fulda einen Beitrag auf dem Weg zu einem gro\u00dfen Ziel, das Professor Dr. Heinz-Gert H\u00f6ffkes, Leiter des Onkologischen Zentrums am Klinikum Fulda (OZKF), begr\u00fcndet: \u201eDenn wir wollen weg von einer lindernden hin zu einer heilenden Krebstherapie. Das ist die Herausforderung in den kommenden Dekaden. Dazu ist die Strahlentherapie ebenso unverzichtbar wie ein gro\u00dfes, in den<br \/>\ninternationalen wissenschaftlichen Diskurs eingebundenes Klinikum.\u201c<\/p>\n<p>Diese Bedingungen treffen nach den Worten von Prof. Dr. Horst J\u00fcrgen Feldmann, Leiter des Instituts f\u00fcr Radioonkologie-Strahlentherapie des OZKF, f\u00fcr das Klinikum beide zu. Das Fuldaer Krebszentrum, das als so genanntes Cancer Center (cc) offiziell von der deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert ist, koordiniere zudem f\u00fcr das Onkologische Zentrum Osthessen (OZO) die anspruchsvolle, wissenschaftlich abgesicherte und zertifizierte Krebstherapie in ganz Osthessen. Das Einzugsgebiet des OZO erstrecke sich vom Raum Hersfeld bis in den Main-Kinzig-Kreis, sagt Feldmann. Nicht zuletzt dank der engen Kooperation mit der Universit\u00e4t Marburg im Campus Fulda stehe die unmittelbare Verbindung zu einem deutschen Spitzenzentrum der forschenden Krebsmedizin zur Verf\u00fcgung. \u201eMit den beiden neuen Linearbeschleunigern, dem Computertomographen der j\u00fcngsten Generation, mit dem die Pr\u00e4zisionsbestrahlungen millimetergenau  geplant werden  und der komplett modernisierten IT-Infrastruktur am Standort Fulda verf\u00fcgt unser Krebszentrum am Klinikum Fulda technisch \u00fcber die Ausstattung einer Universit\u00e4tsklinik f\u00fcr die Hochpr\u00e4zisionsstrahlentherapie\u201c, sagt Feldmann. <\/p>\n<p>Cancer Center vereinen in der multidisziplin\u00e4ren Krebstherapie Wissen und Erfahrung<br \/>\nDie Rolle der Strahlentherapie in der Krebsbehandlung hat sich grundlegend gewandelt. Fr\u00fcher, blickt Feldmann auf 30 Jahre Erfahrung in diesem Fach zur\u00fcck, seien die Vertreter seiner Disziplin konsiliarisch, also beratend, hinzugezogen worden, \u201ewenn die eigentliche Therapie schon gelaufen war\u201c. Heute aber seien die zertifizierten Krebszentren wie jenes in Fulda multidisziplin\u00e4r aufgestellt. In den Tumorboards seien, je nach Organgebiet, bis zu 20 \u00c4rzte verschiedener Fachrichtungen vertreten, um die passende Therapieempfehlung f\u00fcr den einzelnen Patienten zu beschlie\u00dfen. \u201eHier bringt der Radioonkologe von Beginn an seine Argumente ein\u201c, sagt Feldmann. Etwa 50 bis 60 Prozent der onkologischen Patienten erhalten nach seinen Angaben im Laufe ihrer Behandlung eine Strahlentherapie. <\/p>\n<p>Strahlentherapie im Krebszentrum: 1200 Patienten in Fulda und 600 Bad Hersfeld<\/p>\n<p>Die Radioonkologie des Klinikums Fulda behandelt in Fulda mehr als 1200 Krebspatienten im Jahr und in ihrer Strahlentherapie-Dependance in Bad Hersfeld weitere 600 Patienten. Hinzu kommen etwa 300 Patienten, denen die Strahlentherapeuten mit speziellen Ger\u00e4ten zur \u201eOberfl\u00e4chentherapie\u201c bei gutartigen Erkrankungen helfen. Bei chronischen Entz\u00fcndungen durch degenerative Erkrankungen, beim sogenannten \u201eTennisarm\u201c oder dem Fersensporn, wirke die Strahlentherapie anti-entz\u00fcndlich, erl\u00e4utert Feldmann. Gegen\u00fcber einer klassischen Therapie solch gutartiger Erkrankungen mit Arzneimitteln, die eine Wirksamkeit von 50 Prozent entfalteten, zeitige die Strahlentherapie in diesen F\u00e4llen eine Wirksamkeit von 70 bis 80 Prozent.<\/p>\n<p>Schon seit mehr als zehn Jahren Tumorkonferenzen am Klinikum Fulda<\/p>\n<p>H\u00f6ffkes sagt, das Therapiekonzept werde in modernen Krebszentren pr\u00e4therapeutisch, also vor dem Beginn der Behandlung, in der Tumorkonferenz abgesichert. Seit mehr als zehn Jahren schon f\u00fchre das Klinikum Fulda all seine Kompetenz, das Wissen und die Erfahrung aller Kollegen, in solchen Konferenzen zusammen. \u201eDas entspricht den internationalen Standards der Spitzenmedizin. Uns geht es um die individuelle Therapieentscheidung, die dem Patienten und nicht nur seiner Erkrankung gerecht wird. Wir wollen weder die Unter-, noch die \u00dcbertherapie, wobei letztere heute das gr\u00f6\u00dfere Risiko ist. Daf\u00fcr brauchen wir ein gro\u00dfes Haus mit der n\u00f6tigen Erfahrung aller Beteiligten sowie der Verbindung von station\u00e4rer und ambulanter Therapie\u201c, sagt H\u00f6ffkes. Insofern nennt er als \u201eeine zentrale Herausforderung an das deutsche Gesundheitssystem, jedem Krebskranken die notwendige onkologische Expertise zu gew\u00e4hrleisten\u201c. Die onkologischen Zentren sind dabei f\u00fcr H\u00f6ffkes das zentrale Element f\u00fcr die moderne onkologische Besorgung. Sein Kollege Feldmann f\u00e4hrt fort: \u201eAls koordinierendes Haus f\u00fcr das Versorgungsgebiet Osthessen hat uns die hessische Landesregierung im Rahmen ihres Onkologiekonzepts aufgetragen, gemeinsam mit unseren Partnern die Krebstherapie auf einem durchg\u00e4ngig hohem Niveau in der Region anzubieten.\u201c <\/p>\n<p>Moderne Krebstherapie nur mit Radioonkologie denkbar<\/p>\n<p>Professor Dr. H\u00f6ffkes schildert den Weg von der palliativen zur heilenden Behandlung<br \/>\n\u201eDer Durchbruch in die Zukunft der Krebstherapie ist ohne Radioonkologie nicht denkbar\u201c, sagt H\u00f6ffkes: \u201eJeder wird in seinem Leben mit Krebs konfrontiert, denn wir werden heute doppelt so alt, wie es uns die Evolution urspr\u00fcnglich vorgesehen hat\u201c. Krebs entwickle sich langsam, und Metastasen kommen nach der Schilderung H\u00f6ffkes sp\u00e4t. Sie treten vermehrt von der sechsten Lebensdekade an auf. Bisher sei der Krebs h\u00e4ufig erst in diesem sp\u00e4ten Stadium erkannt worden. Dann sei aber nur noch die systemisch-palliative Behandlung m\u00f6glich. \u201ePallium\u201c hei\u00dft im Lateinischen \u201eder Mantel\u201c. Die palliative Behandlung soll das Leiden mithin \u201eummanteln\u201c, es lindern. \u201eDoch wenn wir es schaffen\u201c, sagt H\u00f6ffkes, \u201eKrebs fr\u00fchzeitig zu erkennen und nachzuweisen, wird es immer wahrscheinlicher, den Krebs tats\u00e4chlich zu eliminieren, ihn zu heilen. Wir wollen hin zu einer fokal-kurativen Therapie\u201c, die die Erkrankung am Ort ihres Auftretens (Fokus) angreift und nicht nur lindert, sondern heilt (curare). Hier sieht H\u00f6ffkes die Disziplinen \u201eStahl, Strahl und Chemotherapie\u201c, die Chirurgie, die Strahlentherapie und die Onkologie, als Schl\u00fcsseldisziplinen, um den Krebs fokussiert und heilend anzugreifen.<\/p>\n<p>Symbiotische Erg\u00e4nzung von Strahlen- und Immuntherapie<\/p>\n<p>Insbesondere spricht f\u00fcr die Strahlentherapie, dass sie nicht nur f\u00fcr \u00e4ltere Patienten relativ schonend anzuwenden sei, sondern dass sie sich auch mit neuen modernen Medikamenten wie zum Beispiel der Immuntherapie, die erst an ihrem Anfang stehe, symbiotisch erg\u00e4nze. H\u00f6ffkes erl\u00e4utert, es gebe neue Medikamente, die eben nicht Teil einer Chemotherapie seien, sondern die in die zellvermittelte Immunit\u00e4t zielgerichtet eingriffen und diese verst\u00e4rkten. Die Immuntherapie ziele darauf, dass die nat\u00fcrlichen Abwehrkr\u00e4fte eine Tumorzelle wie ein Bakterium erkennten und abt\u00f6teten oder diese Zelle gar nicht erst entstehen lie\u00dfen. Es gebe aber Zellen, die k\u00f6nnten sich gleichsam maskieren und sich ihrer Erkennung entziehen. Durch Bestrahlung w\u00fcrden diese Zellen zerst\u00f6rt. Ihre Fragmente wiederum seien \u201eantigen\u201c wirksam und w\u00fcrden von den Immunkr\u00e4ften des K\u00f6rpers wieder als gef\u00e4hrlich erkannt. \u201eWir k\u00f6nnen die immunologische Reaktion durch die Strahlentherapie triggern\u201c, also ausl\u00f6sen, sagt H\u00f6ffkes.<\/p>\n<p>Mit Strahlen gegen Prostatakrebs, Bronchialkarzinom und Hirntumoren<\/p>\n<p>In der Krebstherapie trete die Strahlentherapie mit zunehmendem Erfolg als Alternative zur Chirurgie an, sagt Feldmann, W\u00e4hrend in Deutschland noch zweidrittel aller intervenierenden Prostatabehandlungen chirurgisch seien und nur ein Drittel strahlentherapeutisch, sei das Zahlenverh\u00e4ltnis in den USA schon umgekehrt. Feldmann schildert auch deutliche Erfolge in der strahlentherapeutischen Behandlung von Hirn-, Kopf-Halstumoren, Bronchialkarzinomen und gyn\u00e4kologischen Tumoren. Mit dem zunehmenden Durchschnittsalter der Bev\u00f6lkerung, das eine schonendere Behandlung und den Verzicht auf operative Eingriffe und die Risiken einer Bet\u00e4ubung sinnvoll erscheinen lasse, sieht Feldmann die Bedeutung seiner Fachrichtung wachsen: \u201eBei lokal fortgeschrittenen Tumoren kommt in der Regel nur die Strahlentherapie gegebenenfalls in Kombination mit einer Chemotherapie als verbleibende kurative Behandlungsoption in Frage.\u201c<\/p>\n<p>\u00e2\u20ac\u00a8Eine \u201efiligrane\u201c Bestrahlung nimmt R\u00fccksicht auf Raum und Zeit<\/p>\n<p>\u201eUnd genau das\u201c, f\u00fchrt Feldmann den Gedanken fort, \u201esetzt eine hochpr\u00e4zise Strahlentherapie voraus, \u00fcber die wir nun noch besser als bisher im Klinikum Fulda als dem einzigen Krebszentrum in unserem Einzugsraum mit mehr als 500.000 Einwohnern verf\u00fcgen. Wir k\u00f6nnen den Patienten unter einem bildgebenden Verfahren ganz genau zur Bestrahlung positionieren und richten ihn dabei nicht nur dreidimensional aus-, sondern nehmen mit der Zeit die vierte Dimension hinzu. Wir beobachten, wie der Patient atmet und steuern die Strahlendosis danach, wie sich die Lage der Organe im K\u00f6rper mit der Atmung ver\u00e4ndert.\u201c Feldmann spricht von einer genaueren, ja sogar \u201efiligranen\u201c Bestrahlung, um eine hohe Dosis auf die erkrankten Zonen zu konzentrieren und mehr unver\u00e4ndertes Gewebe zu schonen.<\/p>\n<p>Exakte Konzentration der Dosis auf das gew\u00fcnschte Tumorvolumen<\/p>\n<p>Diplom-Physiker Dr. sc. hum. Michael Reinert ist der Leiter des Instituts f\u00fcr Medizinische Physik und Strahlenschutz am Klinikum Fulda. Bevor die \u00c4rzte eine Bestrahlung anordnen, erstellen eigens daf\u00fcr qualifizierte Medizinphysiker einen Bestrahlungsplan mit Hilfe einer speziellen Simulationssoftware. Die Physiker ber\u00fccksichtigen im Bestrahlungsplan nicht nur das dreidimensionale Modell des Patienten und seiner Erkrankung, sondern auch die Bewegung des Patienten \u2013 etwa durch Atmung &#8211; auf der Zeitachse sowie die technischen Spezifika des Bestrahlungsger\u00e4tes. Es komme darauf an, eine verordnete Strahlendosis in vorgegebener r\u00e4umlicher Verteilung und m\u00f6glichst kurzer Zeit auf ein bestimmtes Volumen im K\u00f6rper zu konzentrieren sowie dabei das umliegende Gewebe und insbesondere die Risikoorgane m\u00f6glichst effektiv zu schonen. <\/p>\n<p>Dauer des Bestrahlungs-Slots sinkt von zehn auf zwei Minuten<\/p>\n<p>W\u00e4hrend mit den alten Ger\u00e4ten das Positionieren des Patienten und die Bestrahlung 15 bis 20 Minuten beansprucht habe, sagt Reinert, ben\u00f6tige das medizinisch-technische Personal hierf\u00fcr heute nur noch etwa f\u00fcnf Minuten. Die Dauer der eigentlichen Bestrahlung, der \u201eSlot\u201c, habe sich von zehn auf zwei bis drei Minuten verk\u00fcrzt.\u00c2\u00a0 Das gelinge, weil der Patient zuerst unter Zuhilfenahme eines bildgebender Verfahrens exakt positioniert werde und dann die Strahlendosis mit neuen Verfahren schneller und gezielter appliziert werde. Die k\u00fcrzere Bestrahlungsdauer sei eine Qualit\u00e4t an sich, da die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Patient bewege und die ideale Position verlasse, mit der Dauer der Bestrahlung zunehme. Da beide neuen Ger\u00e4te technisch identisch seien, gen\u00fcge es, einen Bestrahlungsplan je Patient zu erstellen anstelle von bisher zweien f\u00fcr zwei unterschiedliche Ger\u00e4te. <\/p>\n<p>\u201eWir haben den Termin- und \u00c2\u00a0Kostenplan gehalten\u201c<\/p>\n<p>Im Klinikum Fulda wird m\u00f6glich, was andere f\u00fcr unm\u00f6glich halten<\/p>\n<p>F\u00fcr Peter Neidhardt, Leiter des Gesch\u00e4ftsbereichs Bau und Technik am Klinikum Fulda, ist der Einbau zweier identischer Ger\u00e4te im 2. Untergeschoss des Klinikums bei laufendem Betrieb ein Beweis daf\u00fcr, dass im Klinikum Fulda m\u00f6glich geworden ist, was andere f\u00fcr unm\u00f6glich halten. Die Pl\u00e4ne zu dem Umbau reichten n\u00e4mlich schon f\u00fcnfzehn Jahre zur\u00fcck, wurden aber erst jetzt realisiert. Es galt zwei moderne Ger\u00e4te mit jeweils 10 Megaelektronenvolt im Haus zu installieren. W\u00e4hrend der Strahlenbunker, in dem jedes der Ger\u00e4te zum Schutz der Umwelt und des Personals eingebaut ist, im Fall des gr\u00f6\u00dferen Beschleunigers auch f\u00fcr das neue Ger\u00e4t ausreichte, musste der gesicherte Raum f\u00fcr das zweite neue Ger\u00e4t vergr\u00f6\u00dfert werden. Im laufenden Klinikbetrieb, erl\u00e4utert Neidhardt, musste der alte Bunker unter neun dar\u00fcber liegenden Stockwerken herausgeschnitten werden, um einen neuen, gr\u00f6\u00dferen Bunker einzubauen. Die W\u00e4nde und die Decke des Bunkers sind \u2013 je nach Lage zur Strahlenquelle \u2013 1,10 bis 1,55 Meter stark und aus hochdichten Barytsteinen (Schwerspat) gemauert. <\/p>\n<p>Umbau und Modernisierung in weniger als drei Jahren<\/p>\n<p>Der Umbau und die Modernisierung begannen im Oktober 2014 mit der Abschaltung der kleineren Anlage und sind Ende Juni 2017 abgeschlossen. Neben den beiden Bunkerr\u00e4umen, in den die Linearbeschleuniger stehen, wurde der gesamte Bereich der Strahlentherapie neu und modern gestaltet. Dabei wurden helle Materialen verwendet und Farbtupfer integriert, womit das im 2. Untergescho\u00df platzierte Institut einen offenen und freundlichen Charakter vermittelt. <\/p>\n<p>Termin- und Kostenplan mit acht Millionen Euro gehalten<\/p>\n<p>\u201eWir haben den Termin- und den Kostenplan gehalten\u201c, sagt Andr\u00e9 Eydt, Vorstand Administration. Der Umbau und die Modernisierung der Strahlentherapie einschlie\u00dflich der Anschaffung der neuen Ger\u00e4te kosteten rund sieben Millionen Euro. Davon entfielen zwei Millionen Euro auf die Bauarbeiten im Untergeschoss, die Au\u00dfenstehende kaum wahrnahmen. \u201eDer gesamte Rohbau mit seinen neun Stockwerken, der nebenan f\u00fcr jedermann sichtbar in den Himmel w\u00e4chst, kostet etwa sieben Millionen Euro\u201c, nennt Eydt einen Vergleich, um die Dimension der Investition in die Strahlentherapie besser einordnen zu k\u00f6nnen. Die Entwicklung der Strahlentherapie sei ein gutes Beispiel f\u00fcr den Weg den das Klinikum als Ganzes eingeschlagen hat. \u201eWir wollen die Entwicklung der Zukunft antizipieren und uns strategisch entscheiden, ob und wie wir diese Ver\u00e4nderungen im Dienst unserer Patienten wirtschaftlich verantwortlich gestalten. Dann sind auch Investitionen keine Kosten, sondern eine notwendige Leistung, um in Zukunft medizinischen Nutzen zu stiften und das Leben der Menschen zu verbessern.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Das zertifizierte Krebszentrum des Klinikums Fulda (OZKF) nimmt seine neue Strahlentherapie unter Leitung von Prof. Dr. Horst J\u00fcrgen Feldmann in Betrieb. \u201eDas Klinikum Fulda bringt die Spitzenmedizin in die Region. 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