{"id":164784,"date":"2017-06-26T09:04:55","date_gmt":"2017-06-26T07:04:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=164784"},"modified":"2017-06-26T09:04:55","modified_gmt":"2017-06-26T07:04:55","slug":"kinderklinik-des-klinikums-fulda-benny-hilft-kindern-die-angst-vor-operationen-und-untersuchungen-zu-ueberwinden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=164784","title":{"rendered":"Kinderklinik des Klinikums Fulda: Benny hilft Kindern die Angst vor Operationen und Untersuchungen zu \u00fcberwinden"},"content":{"rendered":"<p>Ein Aufenthalt im Krankenhaus oder ein operativer Eingriff sind ein emotionaler Ausnahmezustand f\u00fcr ein Kind &#8211; und auch f\u00fcr die Eltern. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Ein respektvoller Umgang und eine ehrliche kindgerechte Aufkl\u00e4rung helfen den Kleinen besser mit der Situation umzugehen. Einem Kind die bevorstehende Operation oder Untersuchung erkl\u00e4ren und die Angst nehmen: Dabei hilft in der Kinderklinik des Klinikums Fulda ab sofort Benny, der anatomische Teddy! Alle inneren Organe, Knochen, Ohr-, Augen- und Munduntersuchungen k\u00f6nnen spielerisch an Benny gezeigt werden. Dank einer gro\u00dfz\u00fcgigen Spende des F\u00f6rdervereins \u201eJollydent Zahn\u00e4rzte und Patienten helfen Kindern e.V\u201c k\u00f6nnen die \u00c4rzte und \u00c4rztinnen der Kinderklinik den kleinen Patienten noch kindgerechter erkl\u00e4ren was passieren soll.<\/p>\n<p>Benny ist kein gew\u00f6hnlicher Teddy: \u201eEr ist nicht zum Spielen gedacht, sondern diagnostisch und therapeutisch einzusetzen\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Wolfram Geiger,  Vorsitzender des F\u00f6rdervereins Zahn\u00e4rzte und Patienten helfen  Kindern e.V.. Denn in seinem Aufbau ist der Teddy dem menschlichen K\u00f6rper nachempfunden und erleichtert dem Kind das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die \u00e4rztliche Untersuchung und Therapie. \u201eKleinkinder entwickeln oft Phantasien und nutzen diese um sich besser ausdr\u00fccken zu k\u00f6nnen. Der Teddy hilft den kleinen Patienten, sich mitzuteilen und Geschehenes aufzuarbeiten\u201c, erg\u00e4nzt Prof. Dr. Reinald Repp, Direktor der Klinik f\u00fcr Kinder- und Jugendmedizin.<\/p>\n<p>Was kann Benny?<br \/>\nDer 50 cm gro\u00dfe Teddy tr\u00e4gt einen Hosenanzug und ein Halstuch, das mit einer Mischung aus getrockneten Rosen- und Lavendelbl\u00fcten sowie getrockneter Melisse gef\u00fcllt ist. Er kann aber auch einen OP-Kittel tragen. Ausgestattet ist er mit Organen und mit M\u00f6glichkeiten medizinische Eingriffe zu demonstrieren. Der anatomische Teddy macht Kindern den menschlichen Organismus verst\u00e4ndlicher und kann so in vielf\u00e4ltiger Weise in der t\u00e4glichen Arbeit mit Kindern eingesetzt werden. Alle inneren Organe, Knochenbr\u00fcche, Ohr-, Augen- und Munduntersuchungen k\u00f6nnen spielerisch gezeigt werden: Denn er hat einen Bewegungsapparat mit Brustkorb\/Rippen, eine tastbare Wirbels\u00e4ule sowie Arm- und Beinknochen, ein Herz und eine Milz. Benny  besitzt angedeutete Blutgef\u00e4\u00dfe mit zwei Blutentnahmem\u00f6glichkeiten im linken Arm: in der Armbeuge und am Finger. In das R\u00f6hrensystem aus Kunststoff kann \u201cBlut\u00e2\u20ac\u009d &#8211; zum Beispiel roter Fr\u00fcchtetee &#8211; eingef\u00fcllt und zur Demonstration der Blutentnahme in der \u00fcblichen Weise mit einer Kan\u00fcle entnommen werden. Seine Ohren haben Geh\u00f6rg\u00e4nge, die sich mit Ohr-Thermometer oder Otoskop &#8220;untersuchen&#8221; lassen. In die Nase sind zwei Nasenl\u00f6cher eingearbeitet. Im Mund verf\u00fcgt er \u00fcber zwei herausnehmbare Mandeln, eine Luftr\u00f6hre und Lunge. Sein Verdauungssystem hat eine Speiser\u00f6hre, Magen, Bauchspeicheldr\u00fcse, Leber und Darm mit Blinddarm und Wurmfortsatz, einen Mastdarm und After. Sein Harnsystem verf\u00fcgt \u00fcber einen Harnleiter, Nieren, Blase und Harnr\u00f6hre mit Ausgang, so dass verschiedene Untersuchungs- und Behandlungsverfahren wie zum Beispiel Katheterisierung oder Blasenr\u00f6ntgen demonstriert werden kann.<\/p>\n<p>Die Organe sind zum Teil mit Klettband versehen und herausnehmbar, zum Teil auch fest vern\u00e4ht und herausklappbar.\u00e2\u20ac\u00a8Der Rei\u00dfverschlu\u00df an Bennys Bauch ist sowohl von oben als auch von unten zu \u00f6ffnen: so ist die Simulation einer Brust- oder Bauchoperation m\u00f6glich.<\/p>\n<p>\u201eIn verschiedenen Kinderkliniken in Deutschland hat sich Benny bereits bew\u00e4hrt. Nun zieht er in die Klinik f\u00fcr Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums Fulda ein\u201c, freut sich Dr. Geiger. Es wurden zudem eine kindgerechte Krankenakte sowie ein Krankenblatt mit Anweisungen f\u00fcr zu Hause erarbeitet. So k\u00f6nnen Kindertr\u00e4nen in den Kinderkliniken in Zukunft vielleicht etwas schneller trocknen.<\/p>\n<p>\u201eDer F\u00f6rderverein &#8220;Jollydent &#8211; Zahn\u00e4rzte und Patienten helfen Kindern e.V.&#8221; besteht aus \u00fcber 100 Zahnarztpraxen der Region und unterst\u00fctzt seit dem Jahr 2000 Projekte in Hessen und Th\u00fcringen. Ziel der Unterst\u00fctzung ist es, Kindern in Notlagen unterschiedlichster Art zu helfen. Diese k\u00f6nnen gesundheitlich, sozial oder auch finanziell sein\u201c, erl\u00e4utert Renate Lissek, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von Jollydent.<\/p>\n<p>Bildunterschrift (v. links): Beate Keidel, Gianna Diehl, Sabine Vogler, Dr. Wolfram Geiger, Renate Lissek, Charlotte M\u00fcller, Mira Fischer, Kezban Sahin, Prof. Dr. Reinald Repp<\/p>\n<p>Bildnachweis: Barbara Froese<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Ein Aufenthalt im Krankenhaus oder ein operativer Eingriff sind ein emotionaler Ausnahmezustand f\u00fcr ein Kind &#8211; und auch f\u00fcr die Eltern. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Ein respektvoller Umgang und eine ehrliche kindgerechte Aufkl\u00e4rung helfen den Kleinen besser mit der Situation umzugehen. Einem Kind die bevorstehende Operation oder Untersuchung erkl\u00e4ren und die Angst nehmen: Dabei &hellip;<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":164789,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-164784","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-startseite"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/164784","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=164784"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/164784\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":164790,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/164784\/revisions\/164790"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/164789"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=164784"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=164784"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=164784"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}