{"id":164608,"date":"2017-06-20T07:13:30","date_gmt":"2017-06-20T05:13:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=164608"},"modified":"2017-06-20T07:13:30","modified_gmt":"2017-06-20T05:13:30","slug":"schuelerinnen-und-schueler-der-albert-schweitzer-schule-erfolgreich-beim-kaenguru-der-mathematik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=164608","title":{"rendered":"Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Albert-Schweitzer-Schule erfolgreich beim \u201eK\u00e4nguru der Mathematik\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Es hat einen lustigen Namen und es macht Spa\u00df! Bleibt die Frage, obwohl oder weil es mit Mathematik zu tun hat? Eindeutig WEIL es mit Mathematik zu tun hat \u2013 so sehen das auf jeden Fall die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, die jedes Jahr am Mathematik-Wettbewerb \u201eK\u00e4nguru der Mathematik\u201c teilnehmen \u2013 und das weltweit. Auch die Albert-Schweitzer-Schule nimmt seit mehr als zehn Jahren regelm\u00e4\u00dfig daran teil und zeichnet im Nachhinein stolz die besten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aus. In diesem Jahr freuten sich die Mathematiklehrer Hans Heinrich M\u00e4rz, Dirk Greifenhagen und Katrin Bauer mit Jonas Becker, Sophia Dluzenski, Robert Sinner, Lucien Mansueto, Nils R\u00f6hrig, Henry Schier, Daniel Lerch, Ina Kneu\u00dfel und Lars Michaelis \u00fcber deren \u00fcberaus erfolgreiche Teilnahme. Sie alle erreichten in der Punktwertung des Multiple-Choice-Wettbewerbs mindestens einen f\u00fcnften, Ina Kneu\u00dfel und Lars Michaelis sogar einen ersten Preis. Nils R\u00f6hrig, der nach eigener Auskunft \u201evielleicht mal auf einen Trostpreis\u201c gehofft hatte, wurde sogar gleich zweimal bedacht. Zum einen erreichte er einen guten zweiten Platz, zum anderen wurde er f\u00fcr den \u201egr\u00f6\u00dften K\u00e4ngurusprung\u201c geehrt, die L\u00f6sung der meisten aufeinanderfolgenden Aufgaben ohne Fehler. \u201eNils hat 14 Aufgaben hintereinander fehlerfrei gel\u00f6st \u2013 das ist eine hervorragende Konzentrationsleistung\u201c, lobt Dirk Greifenhagen den F\u00fcnftkl\u00e4ssler, der, wie er selbst sagt, gar nicht so der Mathefan ist. Umso erstaunlicher, dass ihm hier ein so guter Erfolg gelungen ist. \u201eDas Konzept dieses Wettbewerbs sieht vor, dass man viel mit logischem Denken erreichen kann, auch damit, dass man falsche L\u00f6sungen ausschlie\u00dft. Es geht darum, wie gut man neben dem Rechnen auch kombinieren kann und wie gut man sich konzentriert\u201c, erl\u00e4utert Hans Heinrich M\u00e4rz. Auf diese Art und Weise lernt so mancher Sch\u00fcler Mathematik auch von einer anderen Seite kennen \u2013 was offenbar wirklich gro\u00dfen Spa\u00df macht.<\/p>\n<p>Nicht umsonst freut sich der Wettbewerb weltweit wachsender Beliebtheit. Seit seiner Gr\u00fcndung in Australien 1978 und der Verbreitung des Wettbewerbs in Frankreich Anfang der 90er-Jahre fand er immer mehr Mitmacher: Weltweit sind es jetzt 60 L\u00e4nder mit \u00fcber 6 Millionen Teilnehmern. Deutschland stellt in diesem Jahr mit erstmals mehr als 900.000 Teilnehmern und knapp 11.000 Schulen den zweitgr\u00f6\u00dften Teilnehmerblock.<br \/>\nDer Erfolg dieses Wettbewerbs spricht f\u00fcr sich, und nachdem die Fachlehrer der Albert-Schweitzer-Schule in jedem Jahr hartn\u00e4ckig Werbung f\u00fcr die \u2013 freiwillige \u2013 Teilnahme an dem Wettbewerb machen, hat sich an dem Alsfelder Gymnasium eine hohe Akzeptanz und Teilnahmebereitschaft entwickelt. Das liegt auch daran, dass die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sich nicht eigens auf diesen Wettbewerb vorbereiten m\u00fcssen \u2013 das Gelernte aus der Schule reicht aus. \u201eIch fand es sch\u00f6n, dass wir weder bei der Teilnahme noch bei den Vorbereitungen Stress oder Druck hatten\u201c, bringt die 15-j\u00e4hrige Ina es auf den Punkt. \u201eMan darf bei alldem aber dennoch nicht vergessen, dass es sich hierbei um eine Wettbewerbssituation handelt, die den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern Leistung und Konzentration abverlangt\u201c, unterstreich Katrin Bauer. Die Teilnehmenden lernen somit auch f\u00fcr ihre weitere Laufbahn den Umgang mit solchen Situationen.<\/p>\n<p>In den h\u00f6heren Klassen d\u00fcnnt sich die Teilnahme bei aller Begeisterung dann doch etwas aus. Da stehen dann in der Tat eher abiturrelevante Leistungen ganz oben auf dem Programm. In der Mittelstufe und hier und da auch in der Oberstufe durften sich die Organisatoren aber auch wieder \u00fcber einige Wiederholungst\u00e4ter freuen, die sich auch untereinander gerne messen und auch einen ziemlichen Ehrgeiz entwickeln. \u201eEs liegt uns aber fern, einen Schulsieger zu ermitteln oder alle Ergebnisse bekanntzugeben\u201c, erkl\u00e4rt Hans Heinrich M\u00e4rz. F\u00fcr ihn wie f\u00fcr seine Kollegen stehen der Spa\u00df und die Freude am Tun im Vordergrund.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Es hat einen lustigen Namen und es macht Spa\u00df! Bleibt die Frage, obwohl oder weil es mit Mathematik zu tun hat? Eindeutig WEIL es mit Mathematik zu tun hat \u2013 so sehen das auf jeden Fall die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler, die jedes Jahr am Mathematik-Wettbewerb \u201eK\u00e4nguru der Mathematik\u201c teilnehmen \u2013 und das weltweit. 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