{"id":164568,"date":"2017-06-17T08:39:31","date_gmt":"2017-06-17T06:39:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=164568"},"modified":"2017-06-17T08:39:35","modified_gmt":"2017-06-17T06:39:35","slug":"studentische-projektgruppe-der-hochschule-fulda-setzt-gemeinschaftsunterkunft-michaelshof-in-szene","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=164568","title":{"rendered":"Studentische Projektgruppe der Hochschule Fulda setzt Gemeinschaftsunterkunft Michaelshof in Szene"},"content":{"rendered":"<p>\u201eGesundheit in Szene setzen\u201c war das Thema einer Veranstaltung in der Gemeinschaftsunterkunft Michaelshof in Unterbernhards statt. 15 Studierende des Bachelor-Studiengangs Gesundheitsf\u00f6rderung der Hochschule Fulda wollten zusammen mit ihrer Projektleitung herausfinden, wie sich Theater als Forum zum<br \/>\ninterkulturellen Austausch und zur gesundheitsf\u00f6rdernden Einbeziehung von Gefl\u00fcchteten eignet und umsetzen l\u00e4sst. Das Potenzial von Theater f\u00fcr die Gesundheitsf\u00f6rderung ist wissenschaftlich bislang wenig fundiert, weshalb sich dieses Feld f\u00fcr die Forschung anbietet. <\/p>\n<p>Das DRK Fulda und die Gr\u00fcmel gGmbH unterst\u00fctzten die Durchf\u00fchrung als Projektpartner insbesondere in Sachen Organisation und Transport. \u201eDie abgeschiedene Lage des Michaelshofs ist f\u00fcr Integrationszwecke herausfordernd. Deshalb ist es wichtig, Projekte dieser Art gerade hier zu verorten\u201c, sagt Annika Salzmann, Mitarbeiterin des Fachbereichs Pflege und Gesundheit der Hochschule Fulda und Projektleiterin. <\/p>\n<p>In den vergangenen drei Monaten war die Projektgruppe jeden Mittwochnachmittag auf den Michaelshof gekommen, um mit Bewohnern des Michaelshofs kreativ zu werden. Dank hilfreicher Tipps der Theaterp\u00e4dagogin Jessica Stukenberg vom Freien Theater Fulda kam man trotz der einen oder anderen Sprachbarriere schnell in Fahrt. <\/p>\n<p>So konnten bei der Abschlussveranstaltung einige der im Projektverlauf erarbeiteten, aber auch spontan improvisierte Szenen collageartig aufgef\u00fchrt werden. Im Fokus der Darstellung standen Themen, die den Alltag der Gefl\u00fcchteten bestimmen und<br \/>\nEinfluss auf die Gesundheit nehmen. Ein inszeniertes Telefongespr\u00e4ch, welches die Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche verdeutlichte, oder die Darbietung eines im Alkoholrausch mit sich selbst hadernden Asylbewerbers, hin- und hergerissen von dem<br \/>\nSchmerz durch den Verlust naher Angeh\u00f6riger einerseits und der Hoffnung auf ein gutes Leben in Deutschland andererseits, boten dem bunten Publikum viel Raum f\u00fcr Interpretation und Mitgef\u00fchl.<br \/>\n\u00e2\u20ac\u2039<br \/>\nAbgerundet wurde der Nachmittag durch eine Pr\u00e4sentation von Bild- und Videomaterial aus dem Projekt, ein internationales Buffet und Tanz bis in die sp\u00e4ten Abendstunden hinein. Die Studierenden besch\u00e4ftigen sich in der Folge mit der Frage, wie sich ein<br \/>\nLaientheaterprojekt mit Zuwanderern zu einer nachhaltigen Initiative auf kommunaler Ebene im Landkreis Fulda etablieren l\u00e4sst. Sie sind dabei so optimistisch wie unsere Kanzlerin:<br \/>\n\u201e Inklusion und Gesundheitsf\u00f6rderung durch Theater? Wir schaffen das!\u201c <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>\u201eGesundheit in Szene setzen\u201c war das Thema einer Veranstaltung in der Gemeinschaftsunterkunft Michaelshof in Unterbernhards statt. 15 Studierende des Bachelor-Studiengangs Gesundheitsf\u00f6rderung der Hochschule Fulda wollten zusammen mit ihrer Projektleitung herausfinden, wie sich Theater als Forum zum interkulturellen Austausch und zur gesundheitsf\u00f6rdernden Einbeziehung von Gefl\u00fcchteten eignet und umsetzen l\u00e4sst. 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