{"id":163674,"date":"2017-05-29T08:22:43","date_gmt":"2017-05-29T06:22:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=163674"},"modified":"2017-05-29T08:22:43","modified_gmt":"2017-05-29T06:22:43","slug":"eingespieltes-helferteam-bei-kirchentag-in-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=163674","title":{"rendered":"Eingespieltes Helferteam bei Kirchentag in Berlin"},"content":{"rendered":"<p>Mit einem Abschlussgottesdienst vor \u00fcber 120.000 Besuchern ist am Sonntag der 36. Ev. Kirchentag in der Lutherstadt Wittenberg zu Ende gegangen. Mit dabei auch wieder eine Helfergruppe aus W\u00e4chtersbach, Witzenhausen und Wirtheim, die f\u00fcr zwei Besucherfelder die Kollekte sowie die Verteilung des Abendmahls durchf\u00fchrten. Zuvor hatte die Gruppe beim Kirchentag in Berlin 5 Tage unter anderem die Betreuung des \u201eZentrums Jugend\u201c am Tempodrom \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Seit 2009 fahren Pfadfinder des DPSG Stammes St. Bonifatius W\u00e4chtersbach mittlerweile als Helfer auf die Gro\u00dfveranstaltungen sowohl der katholischen als auch der evangelischen Kirche, die sich im Jahresrhythmus abwechseln. Nach dem Katholikentag 2016 in Leipzig war in diesem Jahr wieder der Evangelische Kirchentag am Zug, der sich im Jahr des 500. Reformationsjubil\u00e4ums neben mehreren \u201eKirchentagen auf dem Weg\u201c in 6 weiteren St\u00e4dten vor allem die Bundeshauptstadt Berlin ausgesucht hatte, \u00fcber das lange Wochenende an Christi Himmelfahrt die Stadt an Hunderten von Veranstaltungsorten zu einem Zentrum christlichen Dialogs zu verwandeln. F\u00fcr das bew\u00e4hrte Helferteam war klar, auch dieses Mal wieder dabei zu sein.<\/p>\n<p>In diesem Jahr freuten sich die Jugendlichen der Roverrunde des Stammes St. Bonifatius \u00fcber Verst\u00e4rkung befreundeter Pfadfinder aus Witzenhausen und Wirtheim, sodass sich die Gruppe mit 38 Helfern auf den Weg nach Berlin machen konnte. Als erster Einsatz stand am Er\u00f6ffnungstag Mittwoch der Ordnungsdienst beim Er\u00f6ffnungsgottesdienst am Brandenburger Tor auf dem Plan, wo die Gruppe unter anderem auch f\u00fcr das Einsammeln der Kollekte zust\u00e4ndig war.<\/p>\n<p>Der Haupteinsatzort lag dann allerdings von Donnerstag bis Samstag beim \u201eZentrum Jugend\u201c in und um das Berliner Tempodrom, eine Veranstaltungsarena, die bis zu 3.500 Besucher fasst. Neben Konzerten und Gottesdiensten in der Arena bestand das Zentrum aus \u00fcber 100 Zeltst\u00e4nden im Au\u00dfenbereich, mehreren Open Air B\u00fchnen, einer \u201eGer\u00fcstkirche\u201c, die vollst\u00e4ndig aus Bauger\u00fcstmaterial aufgebaut wurde, einer Turnhalle sowie einer Kirche mit angegliedertem Gemeindezentrum. An den 3 Programmtagen fanden so fast 400 Veranstaltungen und Angebote statt, die die Pfadfinder organisatorisch unterst\u00fctzten und vorbereiteten. <\/p>\n<p>Podiumsdiskussionen, Konzerte, Bibelarbeiten, Workshops, Tagzeitengebete \u2013 das Programm im Zentrum Jugend war vielf\u00e4ltig und dicht gepackt. Beendete Veranstaltungen mussten aufger\u00e4umt werden, w\u00e4hrend schon wieder die B\u00fchnen f\u00fcr den n\u00e4chsten Programmpunkt vorbereitet wurden. Aber auch wenn die Arbeitsschichten immer bis sp\u00e4t in den Abend reichten, konnten die Helfer durch eine geschickte Einteilung des Dienstplanes auch selbst an der ein oder anderen Veranstaltung teilnehmen wie dem beliebten Open Air der Wise Guys am Donnerstagabend.<br \/>\nNachdem alle Veranstaltungsorte Samstagnacht wieder aufger\u00e4umt waren, hatte die Gruppe nur wenige Stunden Schlaf bevor es fr\u00fch morgens mit dem Sonderzug zu ihrem letzten Einsatz ging: dem gro\u00dfen Festgottesdienst zum 500. Reformationsjubil\u00e4um in den Elbwiesen der Lutherstadt Wittenberg. Auf einem riesigen Areal fanden dort alle \u201eKirchentage auf dem Weg\u201c sowie der Berliner Hauptkirchentag ihren feierlichen Abschluss. Dort betreute die Gruppe zwei der Besucherfelder. Neben dem Einsammeln der Kollekte ist vor allem die Austeilung des Abendmahls immer eine gro\u00dfe logistische Herausforderung. An \u00fcber 100 Alt\u00e4ren schw\u00e4rmen dazu \u00fcber 1000 Abendmahlshelfer aus, um in Dreierteams das Abendmahl an alle 120.000 Gottesdienstbesucher zu bringen.<\/p>\n<p>Ersch\u00f6pft von viel harter Arbeit und wenig Schlaf traten die Pfadfinder im Anschluss wieder die Heimreise an. Auch wenn die Gruppe der DPSG, dem katholischen Pfadfinderverband in Deutschland, angeh\u00f6rt, so ist f\u00fcr Stammeskurat Daniel Stehling klar, dass sie auch alle zwei Jahre beim Evangelischen Kirchentag mithelfen: \u201eDer Helfereinsatz am Kirchentag ist f\u00fcr uns ein wichtiges Zeichen gelebter \u00d6kumene, das \u00fcber das gute Miteinander der Kirchengemeinden in W\u00e4chtersbach hinaus geht. So k\u00f6nnen wir zeigen, wie wichtig uns dieses \u00f6kumenische Miteinander ist und f\u00fcr unseren gemeinsamen christlichen Glauben in unserer Welt Zeugnis geben.\u201c<\/p>\n<p>N\u00e4chstes Jahr findet der 101. Katholikentag in M\u00fcnster statt. Keine Frage, dass auch dieser Termin wieder im Kalender der W\u00e4chtersbacher Pfadfinder steht.<br \/>\nWeitere Informationen zur Arbeit der DPSG St. Bonifatius W\u00e4chtersbach sind unter http:\/\/www.stamm-bonifatius.de\/ zu finden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Mit einem Abschlussgottesdienst vor \u00fcber 120.000 Besuchern ist am Sonntag der 36. Ev. Kirchentag in der Lutherstadt Wittenberg zu Ende gegangen. Mit dabei auch wieder eine Helfergruppe aus W\u00e4chtersbach, Witzenhausen und Wirtheim, die f\u00fcr zwei Besucherfelder die Kollekte sowie die Verteilung des Abendmahls durchf\u00fchrten. 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