{"id":163581,"date":"2017-05-26T08:10:58","date_gmt":"2017-05-26T06:10:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=163581"},"modified":"2017-05-26T08:10:58","modified_gmt":"2017-05-26T06:10:58","slug":"ganz-viel-wissenswertes-zwischen-den-drei-k-veranstaltungen-in-allen-19-kommunen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=163581","title":{"rendered":"Ganz viel Wissenswertes zwischen den \u201edrei K\u201c \u2013 Veranstaltungen in allen 19 Kommunen"},"content":{"rendered":"<p>Das Fazit f\u00e4llt eindeutig aus: \u201eDas war eine gute Sache\u201c, sagte Hans Dieter Herget und blickte zur\u00fcck auf die \u201eSamstage gegen das Vergessen\u201c. Mehr als 2000 Menschen konnten bei diesen Aktionstagen in allen 19 St\u00e4dten und Gemeinden des Kreises direkt erreicht werden, \u201ewir haben damit unseren Beitrag geleistet, das Thema Demenz ein St\u00fcck aus der Tabuzone zu holen\u201c, zeigte sich der Sprecher des Vogelsberger Familienb\u00fcndnisses \u00fcberzeugt.<\/p>\n<p>Die \u201eSamstage gegen das Vergessen\u201c waren vom Handlungsfeld \u201eGesundheit und Pflege\u201c im Vogelsberger Familienb\u00fcndnis ins Leben gerufen worden. Start war am 5. September 2009 in Romrod, die Rundreise durch alle Vogelsberger Gemeinden endete nach sechs Jahren am 31. Oktober 2015 in Wartenberg, so Herget, der jetzt in der Aula der Lauterbacher Sparkasse noch einmal R\u00fcckblick hielt. In dieser gut besuchten Veranstaltung k\u00fcndigte er gleichzeitig  an, dass es eine Neuauflage geben wird, eine zweite Rundreise soll noch in diesem Jahr starten.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst hatte Kreisbeigeordnete Stephanie K\u00f6tschau die G\u00e4ste, vorwiegend Mitwirkende und Unterst\u00fctzer der Demenz-Aktionstage, begr\u00fc\u00dft. Hans Dieter Herget blickte dann noch einmal zur\u00fcck auf die Anf\u00e4nge der Aktion. Schon bei der ersten Zusammenkunft des Handlungsfeldes \u201eGesundheit und Pflege\u201c des Familienb\u00fcndnisses im April 2008 sei das Thema \u201eDemenz\u201c auf die Agenda genommen worden. \u201eGenau ein Jahr sp\u00e4ter stand das Konzept Samstage gegen das Vergessen\u201c, erinnerte sich Herget. Ziel sei von Anfang an gewesen, auf das Thema Demenz aufmerksam zu machen und die Bev\u00f6lkerung aufzukl\u00e4ren. Um m\u00f6glichst vielen Menschen die M\u00f6glichkeit zu geben, sich zu informieren, sei keine einmalige und zentrale Veranstaltung organisiert worden. Vielmehr sei entschieden worden, alle St\u00e4dte und Gemeinden des Kreises zu besuchen \u00c2\u00ad\u2013 und zwar an einem Tag, an dem eigentlich alle Zeit haben: am Samstagnachmittag. <\/p>\n<p>Vor Ort dann, lobte Herget, gab es viel Unterst\u00fctzung von den Gemeinden selbst und von Vereinen. Besonders w\u00fcrdigte er das Engagement von Ingo Schwalm, \u201eder nicht nur hoch engagierter Ideengeber war, sondern von Anfang an aktiv beteiligt war und \u00fcberall die Ged\u00e4chtnistests durchgef\u00fchrt hat\u201c. Das Interesse daran war \u00fcbrigens enorm: Die Menschen standen tats\u00e4chlich Schlange, um sich den Fragen des Fachkrankenpflegers zu stellen. Meist reichte die Zeit nicht aus, sodass Schwalm noch einmal zu einem Zusatztermin in die Gemeinde kam. Die \u201ebeste Erkenntnis\u201c aus all diesen Testgespr\u00e4chen: \u201eAlle sind mit einem Lachen im Gesicht rausgegangen\u201c, unterstrich Schwalm bei seinem R\u00fcckblick auf die Veranstaltungsreihe. Vor dem Fachpublikum in der Aula der Lauterbacher Sparkasse wies er noch einmal auf die Bedeutung der Fr\u00fcherkennung hin. Gerade bei Demenz sei es immens wichtig, dass sie die Krankheit rechtzeitig erkannt und behandelt werde. Das habe er auch bei den Aktionstagen betont, um den Menschen auch ein wenig die Angst vor Demenz zu nehmen.<\/p>\n<p>Neben den Ged\u00e4chtnistests gab es bei den Aktionstagen nat\u00fcrlich noch jede Menge Informationen. So wurden unter anderem Fachvortr\u00e4ge gehalten, zudem pr\u00e4sentierten verschiedene Aussteller aus dem gro\u00dfen Feld der Gesundheitsvorsorge ihre Angebote. Und nat\u00fcrlich gab es die \u201edrei K\u201c, wie Hans Dieter Herget schmunzelnd in Erinnerung rief: Kaffee, Kuchen und Kultur. F\u00fcr die Organisation der Nachmittage zeichnete Sandra Obenhack vom Amt f\u00fcr Soziale Sicherung verantwortlich, aktiv begleitet wurden die Aktionstage nat\u00fcrlich auch von der Seniorenbeauftragten des Vogelsbergkreises, Rosemarie M\u00fcller.<\/p>\n<p>Demenz \u2013 auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels \u2013 wird auch k\u00fcnftig Thema sein im Vogelsbergkreis. \u201eMittlerweile ist fast eine Generation nachgewachsen, die hoffentlich dankbar sein wird f\u00fcr diese Informationen\u201c, so Hans Dieter Herget mit Blick auf die Neuauflage der \u201eSamstage gegen das Vergessen\u201c. Fest steht bereits, dass die zweite Rundreise im Herbst mit neuem Namen starten und das Themenspektrum erweitert werden soll.<\/p>\n<p>Anst\u00f6\u00dfe k\u00f6nnte da auch das sehr informative Impuls-Referat von Brigitte Hardt liefern. Die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Demenzforums Darmstadt und Vorsitzende der Alzheimergesellschaft Hessen sprach zum Abschluss des Informationsabends \u00fcber das Thema \u201eMut zur L\u00fccke und Mut zur Gemeinschaft \u2013 Auf dem Weg zu demenzfreundlichen Gemeinden\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Das Fazit f\u00e4llt eindeutig aus: \u201eDas war eine gute Sache\u201c, sagte Hans Dieter Herget und blickte zur\u00fcck auf die \u201eSamstage gegen das Vergessen\u201c. 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