{"id":163047,"date":"2017-05-14T10:37:25","date_gmt":"2017-05-14T08:37:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=163047"},"modified":"2017-05-14T10:37:25","modified_gmt":"2017-05-14T08:37:25","slug":"landrat-goerig-mittendrin-ein-tag-als-pflegehelfer-im-awo-sozialzentrum-lauterbach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=163047","title":{"rendered":"Landrat G\u00f6rig mittendrin: Ein Tag als Pflegehelfer im AWO Sozialzentrum Lauterbach"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/KraftStreckerG\u00f6rig_Fr\u00fchst\u00fcck.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/KraftStreckerG\u00f6rig_Fr\u00fchst\u00fcck-265x177.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"177\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-163057\" \/><\/a>Diesmal war es ein Tag als Pflegehelfer, der im Kalender von Landrat Manfred G\u00f6rig stand: Dazu hat er sich ins AWO Sozialzentrum Lauterbach begeben und konnte vom morgendlichen Fr\u00fchst\u00fcck in einer Wohngruppe \u00fcber eine Hospitation im Ambulanten Dienst mit Hausbesuchen \u00fcber einen Abstecher in die Tagespflege bis zur Mittagessenausgabe im Speisesaal und dem Abschlussgespr\u00e4ch des Managements eine Menge ganz pers\u00f6nlicher Eindr\u00fccke vom Pflegealltag gewinnen. Sein Fazit: \u201eHier wird hoch professionell gearbeitet, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind sehr freundlich und sympathisch \u2013 ich habe gesehen und erlebt, wie viel Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen f\u00fcr diese Arbeit unabdingbar ist. Ohne gute Pflegefachkr\u00e4fte ist keine gute Pflege m\u00f6glich.\u201c<\/p>\n<p>Pflegedienstleiterin Sylvia Motz-Sattler und Betriebsleiterin Carola Strecker nehmen den Tagespraktikanten in Empfang und geben eine kurze Einweisung. Der Tag beginnt mit dem Einkleiden und einer gr\u00fcndlichen H\u00e4ndedesinfektion. Um kurz nach acht Uhr geht es nach oben in den \u201eWohnbereich Rose\u201c, einer Wohngruppe mit 37 Bewohnerinnen und Bewohnern. Dort hat sich ein Gro\u00dfteil schon zum gemeinsamen Fr\u00fchst\u00fcck versammelt. Wohnbereichsleiterin Diana Richhardt erl\u00e4utert die Tagesroutine, die viel mit den Mahlzeiten zu tun habe, \u201esie geben dem Tag eine Struktur\u201c. F\u00fcnf Pflegemitarbeiterinnen und eine Hauswirtschafterin sind es in dieser Wohngruppe, die morgens um kurz nach sechs ihren Dienst beginnen. Sie helfen beim Waschen, Duschen oder Baden und Ankleiden, reichen Medikamente und dann geht es \u2013 soweit das m\u00f6glich ist und sie mobil sind \u2013 zum Fr\u00fchst\u00fcck in den Gemeinschaftsraum oder den Speisesaal.<\/p>\n<p>\u201eZehn unserer Wohngruppenmitglieder ben\u00f6tigen Unterst\u00fctzung und wir m\u00fcssen das Essen anreichen\u201c, sagt Diana Richhardt und zeigt dem Praktikanten G\u00f6rig, wie er mithelfen kann. Dort stehen die Lieblingsfr\u00fchst\u00fccke bereit und die Pflegerinnen haben alle H\u00e4nde voll zu tun, um bei der wichtigsten Mahlzeit des Tages zu assistieren. Manfred G\u00f6rig reicht Maria Kraft ihr Nutellabrot und den Kaffee an, w\u00e4hrend Kolleginnen an den Fr\u00fchst\u00fcckstischen f\u00fcr die gew\u00fcnschten Aufstriche und Getr\u00e4nke sorgen und mit den Fr\u00fchst\u00fcckern plaudern. \u201eEs kann schon mal 20 Minuten und l\u00e4nger dauern, bis jemand sein Brot gegessen und dazu gen\u00fcgend getrunken hat\u201c, sagt Pflegedienstleiterin Sylvia Motz-Sattler, \u201eaber das Zeitnehmen beim Essen ist uns sehr wichtig, weil wir dadurch vermeiden, dass Bewohner mit einer Sonde ern\u00e4hrt werden m\u00fcssen.\u201c<\/p>\n<p>Insgesamt 122 station\u00e4re Pflegepl\u00e4tze gibt es im AWO Sozialzentrum, davon 19 in Doppelzimmern, die im Jahresdurchschnitt zu 96 Prozent belegt sind. Daneben gibt es aber auch die Tagespflege mit 14 Pl\u00e4tzen und betreutes Wohnen in neun Apartments und acht Wohnungen. Einige Bewohner wechseln \u00fcber die Jahre durch die Betreuungsformen, erkl\u00e4rt die Pflegedienstleiterin. \u201eOft ist es am Anfang die Tagespflege, auch Frau Kraft kam zu Beginn an mehreren Tagen in der Woche her. Im Laufe der Zeit kommt dann vielleicht das betreute Wohnen in Frage, am Ende dann erst die station\u00e4re Pflege\u201c, beschreibt sie. Die verschiedenen Angebotsformen erm\u00f6glichen es, so lange wie m\u00f6glich selbstst\u00e4ndig leben zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck standen Hausbesuche auf dem Plan. Tagespraktikant G\u00f6rig begleitete Marco Krohn (Pflegedienstleiter Ambulante Pflege) zu vier Hausbesuchen im Lauterbacher Stadtgebiet. Rund 90 Menschen werden von der Sozialstation ambulant von 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut. \u201eDie Gespr\u00e4che mit den pflegebed\u00fcrftigen Bewohnern, den Mitarbeitern und dem Leitungsteam waren sehr aufschlussreich f\u00fcr mich\u201c, erkl\u00e4rt Landrat G\u00f6rig abschlie\u00dfend, \u201egerade im Hinblick auf die Diskussion um die Situation in der Pflege und um die anstehenden \u00c4nderungen in der Pflegeausbildung.\u201c Durchg\u00e4ngig sto\u00dfe die Generalisierung der Ausbildung auf Bef\u00fcrchtungen wie die, dass Quereinsteiger nicht mehr zur Altenpflege f\u00e4nden, \u201ewir m\u00fcssen aufpassen, dass wir diese potenziellen Pflegekr\u00e4fte nicht verlieren\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Diesmal war es ein Tag als Pflegehelfer, der im Kalender von Landrat Manfred G\u00f6rig stand: Dazu hat er sich ins AWO Sozialzentrum Lauterbach begeben und konnte vom morgendlichen Fr\u00fchst\u00fcck in einer Wohngruppe \u00fcber eine Hospitation im Ambulanten Dienst mit Hausbesuchen \u00fcber einen Abstecher in die Tagespflege bis zur Mittagessenausgabe im Speisesaal und dem Abschlussgespr\u00e4ch des &hellip;<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":163056,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-163047","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-startseite"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/163047","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=163047"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/163047\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":163061,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/163047\/revisions\/163061"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/163056"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=163047"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=163047"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=163047"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}