{"id":162883,"date":"2017-05-09T21:30:53","date_gmt":"2017-05-09T19:30:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=162883"},"modified":"2017-05-09T21:30:53","modified_gmt":"2017-05-09T19:30:53","slug":"mit-hessen-fordert-flexibilisierung-der-arbeitszeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=162883","title":{"rendered":"MIT Hessen fordert Flexibilisierung der Arbeitszeit"},"content":{"rendered":"<p>&#8220;Die Vorschriften des Arbeitszeitgesetzes sind nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df und m\u00fcssen dringend an die Lebenswirklichkeit angepasst und daher flexibilisiert werden\u201c erkl\u00e4rte der Landesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Hessen (MIT), Frank Hartmann, in Fulda.<\/p>\n<p>Das Konsumverhalten der Menschen, der demographische Wandel und die Digitalisierung haben die Lebenswirklichkeit f\u00fcr Besch\u00e4ftigte und Betriebe grundlegend ver\u00e4ndert.<\/p>\n<p>Die heutigen Arbeitszeitregelungen stammten aus den siebziger und achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts.<br \/>\nEs gebe aber ver\u00e4nderte Lebensumst\u00e4nde, die eine Flexibilisierung der Arbeitszeit notwendig machten.<br \/>\nDie MIT Hessen fordere ausdr\u00fccklich nicht, dass l\u00e4nger und mehr gearbeitet werde, so Hartmann. Es gehe vielmehr darum, die zul\u00e4ssige Arbeitszeit flexibler zu verteilen.<\/p>\n<p>So sei zum Beispiel das Gastgewerbe gepr\u00e4gt von starken und nicht planbaren Nachfrageschwankungen. Festveranstaltungen, die Witterung bei Bierg\u00e4rten oder saisonale Schwankungen f\u00fchrten dazu, dass beim Personaleinsatz kurzfristig reagiert werden m\u00fcsse.<br \/>\nDie starren Arbeitszeitvorschriften verhinderten dies bislang.<br \/>\nEine Reform des Arbeitszeitgesetzes m\u00fcsse aber dringend vorgenommen werden, um die Gestaltung der Arbeitszeiten an die Lebenswirklichkeit anzupassen. Insbesondere im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erscheine dies notwendig.<\/p>\n<p>Flexiblere Arbeitszeiten seien zum Beispiel m\u00f6glich, wenn man vier Tage arbeiten m\u00fcsse, um dann drei Tage frei zu haben.<br \/>\nDas Arbeitszeitgesetz m\u00fcsse deshalb dringend an die Lebenswirklichkeit angepasst werden.<\/p>\n<p>Von der Umstellung von einer t\u00e4glichen auf eine w\u00f6chentliche H\u00f6chstarbeitszeit profitierten sowohl die Arbeitgeber, die Mitarbeiter als auch Kunden und G\u00e4ste.<\/p>\n<p>Durch die bisherigen starren Regelungen gerieten Arbeitgeber und Besch\u00e4ftigte in die Gefahr, sich strafbar zu machen, wenn die t\u00e4glichen Arbeitszeiten nicht eingehalten werden, wie es zum Beispiel bei Feierlichkeiten in der Gastronomie schnell vorkommen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Mehr Arbeitszeitflexibilit\u00e4t erm\u00f6gliche es, Produkte und Dienstleistungen genau dann anzubieten, wenn Kunden diese brauchten. Dies f\u00fchre zu sicheren Arbeitspl\u00e4tzen. Mitarbeiter h\u00e4tten mehr freie Gestaltungs-m\u00f6glichkeiten f\u00fcr ihre privaten Planungen. Zudem w\u00fcrden dadurch auch neue Arbeitspl\u00e4tze geschaffen.<\/p>\n<p>Es gebe gute Gr\u00fcnde, hier eine gesetzliche \u00c4nderung des Arbeitszeitgesetzes vorzunehmen, erkl\u00e4rte Hartmann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>&#8220;Die Vorschriften des Arbeitszeitgesetzes sind nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df und m\u00fcssen dringend an die Lebenswirklichkeit angepasst und daher flexibilisiert werden\u201c erkl\u00e4rte der Landesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung Hessen (MIT), Frank Hartmann, in Fulda. Das Konsumverhalten der Menschen, der demographische Wandel und die Digitalisierung haben die Lebenswirklichkeit f\u00fcr Besch\u00e4ftigte und Betriebe grundlegend ver\u00e4ndert. 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