{"id":162524,"date":"2017-04-26T06:50:27","date_gmt":"2017-04-26T04:50:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=162524"},"modified":"2017-04-26T06:50:27","modified_gmt":"2017-04-26T04:50:27","slug":"das-klinikum-investiert-in-die-zukunft-neubau-wird-groesser-und-effizienter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=162524","title":{"rendered":"Das Klinikum investiert in die Zukunft: Neubau wird gr\u00f6\u00dfer und effizienter"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Foto-Baustelle_24.04.2017.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-162528\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Foto-Baustelle_24.04.2017-265x199.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Foto-Baustelle_24.04.2017-265x199.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Foto-Baustelle_24.04.2017-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Foto-Baustelle_24.04.2017-600x450.jpg 600w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Foto-Baustelle_24.04.2017.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><b>\u201eWir machen es besser.\u201c Das ist nach den Worten von Vorstands-Sprecher Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel die bisher unausgesprochene Devise des Klinikums Fulda. \u201eUnser Antrieb, unsere Arbeit nicht nur gut zu machen, sondern die Struktur und die Prozesse unseres Handelns stets zu verbessern, hat in den vergangenen Jahren Ausdruck in unseren wirtschaftlichen Kennzahlen gefunden\u201c, sagt der kaufm\u00e4nnische Vorstand Andr\u00e9 Eydt. Er zeige sich jedoch exemplarisch und f\u00fcr jedermann sichtbar im Klinikneubau, dessen Struktur der Vorstand des Klinikums im Austausch mit dem Generalplaner, der Bauabteilung und dem Aufsichtsrat im laufenden Bauprozess weiter optimiere. \u201ewir wollen eine auf den k\u00fcnftigen Bedarf unserer Patienten hin ausgerichtete Versorgungsstruktur, die \u2013 eben weil sie am Patienten orientiert ist \u2013 sowohl die Bau- und sp\u00e4teren Betriebskosten der Immobilie senkt, als auch Ertragskraft unseres gemeinn\u00fctzigen Klinikums st\u00e4rkt\u201c, so Menzel.\u00c2\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Das Gro\u00dfprojekt liegt im Zeit- und im Kostenplan. Durch Erweiterungen im Leistungsspektrum des Neubaus kommen zu urspr\u00fcnglich veranschlagten Kosten in H\u00f6he von 58,5 Mio. Euro noch mal rund 11 Mio. Euro hinzu. Der Aufsichtsrat fasste dazu auf Vorschlag des Klinikvorstands seit dem Richtfest am Klinikneubau im Herbst 2016 drei wesentliche Beschl\u00fcsse:<\/p>\n<ol>\n<li>Der Neubau wird im Bereich des Bettenhauses um eine weitere Teiletage aufgestockt f\u00fcr die Aussch\u00f6pfung\u00c2\u00a0 wertvoller Potentiale im Bereich <b>Qualifizierung, Ausbildung und\u00c2\u00a0 Arbeitgeberattraktivit\u00e4t<\/b>.<\/li>\n<li>Im zweiten Obergeschoss werden die Kapazit\u00e4ten der <b>Intensivmedizin<\/b> mit Blick auf den Wandel der Struktur von Demographie und Morbidit\u00e4t in der Bev\u00f6lkerung ausgeweitet.<\/li>\n<li>Durch den Ausbau des zweiten Untergeschosses gewinnt das Klinikum Raum f\u00fcr ein <b>Logistikzentrum<\/b> und die neue Zentralsterilisation zur Verbesserung der Geb\u00e4udelogistik und somit deutlich wirtschaftlichere Betriebsstrukturen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Mit den Neubauten vergr\u00f6\u00dfere sich die Fl\u00e4che des Klinikums von derzeit 83.000 Quadratmeter um 32.000 Quadratmeter auf dann 115.000 Quadratmeter.<\/p>\n<p><b>Investitionen senken Kosten und heben den Ertrag<\/b><\/p>\n<p>Die zus\u00e4tzlichen Investitionen beziffert Andr\u00e9 Eydt aus den Erweiterungsma\u00dfnahmen auf rund 11 Millionen Euro. \u201eWir machen aus der Not eine Tugend, die uns zum Erfolg f\u00fchrt\u201c, so Eydt weiter. Denn die fehlenden Erweiterungsfl\u00e4chen am Campus seien der limitierende Faktor f\u00fcr ein nachhaltiges Wachstum an der Pacelliallee. Da alle Fl\u00e4chen weitgehend verbraucht seien, m\u00fcssten die vorhandenen Ressourcen optimal genutzt werden. \u201eIndem wir die bauliche Struktur unseres Hauses aus dieser Perspektive betrachten, versetzen wir uns in eine Haltung der st\u00e4ndigen Optimierung. Wir haben eben keinen Platz zu verschwenden. Die kompakte Bauweise wiederum erm\u00f6glicht\u00c2\u00a0 optimale medizinische und pflegerische Prozesse, senkt die Transportwege und die Kosten von Logistik und Energieeinsatz\u201c, erg\u00e4nzt Dr. Menzel. Ver\u00e4nderungen, die heute im Bauprozess verwirklicht werden, seien vor Jahren so gar nicht absehbar gewesen. So wird dem st\u00e4ndigen Kreislauf von zunehmender Interdisziplinarit\u00e4t in der Medizin, die zu permanenten Innovationen f\u00fchre, die wiederum Investitionen in Geb\u00e4ude, Technik und Personal ausl\u00f6sten, Rechnung getragen.<\/p>\n<p><b>Aufstockung um eine weitere Etage<\/b><\/p>\n<p>Im Verlauf der Rohbauarbeiten, die deutlich vor dem Zeitplan abgeschlossen wurden, erkannte das Klinikum die Chancen einer weiteren Teilaufstockung des Neubaus noch im Bauprozess, bevor die Au\u00dfenh\u00fclle des Hauses geschlossen sein wird. In der neuen Etage mit 2.800 Quadratmeter Bruttogeschossfl\u00e4che entsteht ein Zentrum f\u00fcr den Bereich Qualifizierung und Ausbildung, mit innerbetrieblicher Weiterbildung und einer Patientenakademie. Die Ausbildung im Rahmen des Bildungszentrums inklusive der Innerbetrieblichen Fort- und Weiterbildung, das Simulationszentrum f\u00fcr die An\u00e4sthesie, die Notfallteams und die Chirurgen sowie die Schulung und Information von Patienten gewinnen nach den Worten von Eydt als Aufgaben des Klinikums stark an Bedeutung. Zeitgem\u00e4\u00dfe R\u00e4ume der Aus-, Fort- und Weiterbildung steigerten die Attraktivit\u00e4t des Klinikums als Arbeitgeber und als Ort der Genesung, an den sich Patienten vertrauensvoll begeben. Oberb\u00fcrgermeister Dr. Wingenfeld ist \u00fcberzeugt, dass sich das neue Bettenhaus auch durch die Aufstockung st\u00e4dtebaulich vorteilhafter in die Gesamtansicht des Klinikums einf\u00fcgen wird.<\/p>\n<p><b>Erweiterung der \u201eHigh-care\u201c Intensivstations-Kapazit\u00e4ten<\/b><\/p>\n<p>Der Bedarf an intensivmedizinischer Betreuung steigt st\u00e4ndig. Das liegt nicht allein an der Alterung der Bev\u00f6lkerung, sondern vor allem am Erfolg der Medizin, die immer schwerere Erkrankungen nicht nur behandelbar, sondern auch heilbar werden l\u00e4sst. Wer heute als Patient im Krankenhaus liegt, ist im Durchschnitt schwerwiegender erkrankt als ein Patient vor 50 Jahren. Indes wird die Behandlung im Krankenhaus zwar k\u00fcrzer, aber wesentlich intensiver. \u201eWir haben den tats\u00e4chlichen Bedarf an Intensivbehandlung in unserem Einzugsbereich nochmals \u00fcberpr\u00fcft und auf Basis unserer gesteigerten Fallzahlen in diesem Bereich w\u00e4hrend der Jahre 2015\/16 kamen wir zur Erkenntnis, dass die bisher geplanten Kapazit\u00e4ten zu knapp kalkuliert waren\u201c, erl\u00e4utert Dr. Menzel. Der Bedarf an intensivmedizinischer Betreuung werde in den kommenden Jahren nicht nur wachsen, sondern diese hochwertige Leistung sei zudem ein spezifischer Beitrag zur Gesundheitsversorgung in der Region, der typischerweise von einem Haus der Maximalversorgung \u2013 wie dem Klinikum Fulda \u2013 erbracht werde. \u201eKomplexe Medizin auf h\u00f6chstem Niveau, wie wir sie anbieten werden, ist unsere Kernkompetenz. Damit werden wir unserem Auftrag als Klinikum der Maximalversorgung gerecht\u201c, so Menzel weiter und f\u00fchrt drei Gr\u00fcnde f\u00fcr die Erweiterung an.<\/p>\n<p>Die erfolgreiche Er\u00f6ffnung der neuen Abteilung f\u00fcr Elektrophysiologie im Herz-Thorax-Zentrum des vergangenen Jahres f\u00fchrte zu einem erh\u00f6hten Bedarf f\u00fcr eine intensiv-medizinische Versorgung der Patienten mit Herzrhythmusst\u00f6rungen. Gleiches gilt f\u00fcr die intensiv-medizinische Behandlungen von Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz, die in den kommenden Jahren noch weiter zunehmen wird. Die neu etablierte Medizinische Klinik V mit der Pneumologie (Lungenheilkunde) als Kernbereich, ist in der interdisziplin\u00e4ren Zusammenarbeit mit der Thoraxchirurgie, der\u00c2\u00a0 Strahlentherapie und der Onkologie in der Behandlung von Lungentumoren Teil des am Klinikum Fulda krankenhausplanerisch ausgewiesenen Onkologischen Zentrums. Steigende Fallzahlen in diesem Bereich\u00c2\u00a0 -wie auch bei den Krebserkrankungen insgesamt &#8211; erh\u00f6hen den Bedarf an intensivmedizinischer Behandlung.<\/p>\n<p><b>Zentrum f\u00fcr Logistik und Sterilisation<\/b><\/p>\n<p>Im zweiten Untergeschoss entsteht ein Zentrum f\u00fcr Logistik und Sterilisation, das dort wegen der kurzen Wege zur Zentralen Notaufnahme, der neuen Radiologie im ersten Untergeschoss sowie den Operationss\u00e4len und der Intensivstation im Erdgeschoss ideal platziert ist. \u201eEin hoch-effizienter Betrieb des OP- und Notfallzentrums, wie wir ihn uns w\u00fcnschen, ist ohne den Ausbau des zweiten Untergeschosses nicht m\u00f6glich\u201c, so Dr. Menzel.<\/p>\n<p>Andr\u00e9 Eydt erg\u00e4nzt: \u201eEin zeitgem\u00e4\u00dfes Zentrallager des Hauses, mit zusammenh\u00e4ngenden Fl\u00e4chen, erm\u00f6glicht die Eliminierung der Au\u00dfenlager in den Patientenbereichen, mindert die Belastung der Flure und der Materialversand innerhalb des Hauses kann mittels der automatischen Warentransportanlage (AWT) erfolgen und die Logistikkosten k\u00f6nnen erheblich gesenkt werden.\u201c<\/p>\n<p><b>Klinikum investiert in die Zukunft<\/b><\/p>\n<p>Der Neubau verl\u00e4uft im Zeit- und Kostenplan. \u201eWir gehen weiterhin davon aus, die geplante Inbetriebnahme des Neubaus im ersten Quartal 2019 zu realisieren\u201c, f\u00fchrt\u00c2\u00a0 Peter Neidhardt aus, Gesch\u00e4ftsbereichsleiter Bau und Technik am Klinikum Fulda.<\/p>\n<p>Das Klinikum, so Oberb\u00fcrgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Heiko Wingenfeld, wird in den Neubau bis 2019 rund 69 Millionen Euro investieren. Hiervon stammen 54 Millionen Euro aus F\u00f6rdermitteln des Landes. \u201eDiese Mittel sind gut angelegt, f\u00fcr die nachhaltige St\u00e4rkung unseres\u00c2\u00a0 Klinikums, f\u00fcr die hochwertige Versorgung der Bev\u00f6lkerung und f\u00fcr die Weiterentwicklung des Standorts Fulda\u201c.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>\u201eWir machen es besser.\u201c Das ist nach den Worten von Vorstands-Sprecher Priv.-Doz. 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