{"id":162439,"date":"2017-04-26T06:31:04","date_gmt":"2017-04-26T04:31:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=162439"},"modified":"2017-04-26T06:31:04","modified_gmt":"2017-04-26T04:31:04","slug":"1-mai-kab-fordert-zukunftssichere-rahmenbedingungen-fuer-digitale-arbeit-europaweit-festzulegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=162439","title":{"rendered":"1. Mai: KAB fordert zukunftssichere Rahmenbedingungen f\u00fcr Digitale Arbeit europaweit festzulegen"},"content":{"rendered":"<p>Nach Ansicht der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Di\u00f6zesanverband Fulda darf Arbeit 4.0 nicht zum Ausschluss von Millionen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern f\u00fchren. \u201eDerzeit wird die Digitalisierung der Arbeitswelt auf Kosten des Verlustes von Arbeitspl\u00e4tzen vorangetrieben\u201c so KAB Di\u00f6zesansekret\u00e4r Michael Schmitt, Fulda. Besonders betroffen seien die Industrie und Verwaltungst\u00e4tigkeiten im Dienstleistungsbereich, wo durch digitale Arbeitsprozesse immer mehr Arbeitskr\u00e4fte ersetzen werden.  Hier fordert die KAB eine Abkehr von der derzeit v\u00f6llig profitorientierten Wirtschaftsweise.<\/p>\n<p>KAB f\u00fcr eine Bildungs- und Arbeitsplatz Offensive!<br \/>\nDie derzeitigen Strategien stellen die Weichen auf eine Wirtschaft 4.0 und lassen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer allein. Aus- und Weiterbildung m\u00fcssen deshalb st\u00e4rker gef\u00f6rdert werden, damit keiner durch die fortschreitende Digitalisierung \u201eabgeh\u00e4ngt\u201c wird. Dar\u00fcber hinaus ist es notwendig neue Arbeitspl\u00e4tze im Umweltschutz und in der Pflege zu schaffen.<\/p>\n<p>Soziale Sicherheit bei Arbeit 4.0 in den Blick nehmen!<br \/>\nDer Ausbau der Digitalisierung gef\u00e4hrdet erreichte Standards im Arbeitsrecht, in der Arbeitssicherheit und in der sozialen Sicherung. Ziel muss die Gestaltung einer menschenw\u00fcrdigen Arbeit 4.0. sein. Crowd-Working und IT-Jobs m\u00fcssen aus der Grauzone der Scheinselbst\u00e4ndigkeit befreit und zu Arbeitsverh\u00e4ltnissen mit allen Sozial- und Arbeitsrechten werden. Internet-Arbeit darf kein rechtsfreier Raum ohne Tarifbindung und Mitbestimmung sein. Atypische und prek\u00e4re Besch\u00e4ftigung m\u00fcssen abgeschafft werden. Faire, existenzsichernde und sozialversicherungspflichtige L\u00f6hne und Entlohnungen sind Grundvoraussetzung f\u00fcr eine menschenw\u00fcrdige Arbeit 4.0. So steht die KAB Fulda f\u00fcr einen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn von 12,50 Euro pro Stunde! <\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen die Entgrenzung der Arbeit 4.0 stoppen!!<br \/>\nInternetarbeit l\u00f6st aus der Sicht der KAB die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus sozialen und gesellschaftlichen Strukturen. Arbeit rund um die Uhr, ohne feste Arbeitszeiten, ohne Sonn- und Feiertagschutz und st\u00e4ndiger Bereitschaft und Verf\u00fcgbarkeit f\u00fchren zu einer Entgrenzung des Einzelnen, der Familien und in der Folge auch der gesamten Gesellschaft. Bisher hat es aus Sicht der KAB die Bundesregierung vers\u00e4umt, die Ergebnisse des Arbeitsberichts &#8220;Arbeit 4.0&#8221; umzusetzen.<\/p>\n<p>Deshalb fordert die KAB Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften auf, endlich menschenw\u00fcrdige Rahmenbedingungen f\u00fcr \u201eDigitale Arbeit\u201c europaweit festzulegen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Nach Ansicht der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Di\u00f6zesanverband Fulda darf Arbeit 4.0 nicht zum Ausschluss von Millionen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern f\u00fchren. \u201eDerzeit wird die Digitalisierung der Arbeitswelt auf Kosten des Verlustes von Arbeitspl\u00e4tzen vorangetrieben\u201c so KAB Di\u00f6zesansekret\u00e4r Michael Schmitt, Fulda. 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