{"id":162395,"date":"2017-04-22T10:18:15","date_gmt":"2017-04-22T08:18:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=162395"},"modified":"2017-04-22T10:18:15","modified_gmt":"2017-04-22T08:18:15","slug":"noch-549-ausbildungsstellen-zu-besetzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=162395","title":{"rendered":"Noch 549 Ausbildungsstellen zu besetzen"},"content":{"rendered":"<p>Zur \u201eHalbzeit\u201c auf dem Ausbildungsstellenmarkt finden die jungen Menschen in der Region Hersfeld-Rotenburg eine \u00e4u\u00dferst komfortable Situation vor: Momentan sind noch 549 Ausbildungspl\u00e4tze in nahezu allen Branchen zu besetzen, w\u00e4hrend 330 Bewerberinnen und Bewerber weiterhin auf der Suche nach einer Stelle sind. Rein rechnerisch kommen auf jeden Ausbildungsstellensuchenden derzeit rund 1,7 unbesetzte Stellen.<br \/>\nSeit September des vergangenen Jahres haben sich insgesamt 613 junge Frauen und M\u00e4nner als Bewerberinnen und Bewerber um eine Lehrstelle bei der Agentur f\u00fcr Arbeit und dem Jobcenter des Landkreises Hersfeld- Rotenburg gemeldet \u2013 nur 10 weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. \u201eDurch intensive Kooperation mit den Schulen und eine umfassende Betreuung der jungen Menschen ist es uns trotz r\u00fcckl\u00e4ufiger Sch\u00fclerzahlen gelungen, die Anzahl der Bewerber auf stabilem Niveau zu halten\u201c, erkl\u00e4rte Waldemar Dombrowski, der Leiter der Arbeitsagentur, bei der Konferenz \u201eAusbildung und Qualifizierung\u201c in Bad Hersfeld. In diesem Rahmen er\u00f6rtert die Arbeitsagentur zweimal im Jahr die aktuelle Lage auf dem Ausbildungsmarkt mit ihren lokalen Netzwerkpartnern. Neben der Agentur f\u00fcr Arbeit nehmen die IHK, die Kreishandwerkerschaft, der Landkreis, das Schulamt und der DGB sowie die Wirtschaftsf\u00f6rderung an der Konferenz teil.<\/p>\n<p>Leicht zur\u00fcckgegangen ist auch die Zahl der Ausbildungsstellen, die der Arbeitgeberservice der Agentur im gleichen Zeitraum akquirierte \u2013 um 24 auf 899. Jedoch ist dies das zweith\u00f6chste Angebot in den vergangenen Jahren. In nahezu allen Bereichen stehen mehr Stellen als Bewerber zur Verf\u00fcgung. Lediglich bei den Metallberufen Industriemechaniker\/in und Kfz-Mechatroniker\/in sowie in der Verwaltung \u00fcbersteigt die Zahl der Bewerber die der gemeldeten Ausbildungspl\u00e4tze.<\/p>\n<p>Bisher unbesetzt geblieben sind Ausbildungsstellen in unterschiedlichen Bereichen. Unter anderem werden noch 49 angehende Kaufleute im Einzelhandel gesucht, 25 Fachkr\u00e4fte Lagerlogistik, 20 Industriemechaniker\/innen sowie 19 K\u00f6che und K\u00f6chinnen. <\/p>\n<p>\u201eErfahrungsgem\u00e4\u00df ist der Ausbildungsstellenmarkt bis in die Sommerferien hinein in Bewegung. Die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler der Abgangsklassen lassen sich immer mehr Zeit mit der Berufswahlentscheidung, Bewerbungen gehen bei den Betrieben zum Teil auch noch kurz vor den Sommerferien ein\u201c, stellten die Netzwerkpartner fest. Sowohl die Industrie- und Handelskammer als auch die Kreishandwerkerschaft rechnen damit, dass sich die Anzahl der Ausbildungsvertr\u00e4ge bis September auf dem Niveau des Vorjahres einpendeln wird.<\/p>\n<p>\u201eUm ihren zuk\u00fcnftigen Fachkr\u00e4ftebedarf zu decken und somit auf Dauer wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben, sollten die Betriebe in der Region jedes m\u00f6gliche Potenzial nutzen\u201c, erkl\u00e4rte Agenturleiter Dombrowski. Beispielsweise beweisen viele junge Menschen mit Handicaps im beruflichen Alltag, dass sie einer Berufsausbildung und der anschlie\u00dfenden T\u00e4tigkeit gut gewachsen sind. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen f\u00fcr die Einstellung von schwerbehinderten Bewerbern spezifische F\u00f6rderleistungen gew\u00e4hrt werden.<\/p>\n<p>IHK und Kreishandwerkerschaft machten deutlich, dass die heimischen Unternehmen und Betriebe auch an der Einstellung von Auszubildenden aus den Nachbarregionen sehr interessiert sind.<\/p>\n<p>Keine gro\u00dfe Rolle auf dem Ausbildungsmarkt hingegen spielt bisher die Gruppe der jungen Fl\u00fcchtlinge f\u00fcr den Ausbildungsmarkt. Zum Sommer werden nur einige wenige Sch\u00fcler die Intensivklassen an den beruflichen Schulen (InteA-Klassen) verlassen. Aber im kommenden Jahr d\u00fcrfte dann die Zahl der Absolventinnen und Absolventen auf etwa 80 ansteigen. \u201eWir werden  fr\u00fchzeitig Kontakt mit den InteA-Sch\u00fclern aufnehmen, um zu kl\u00e4ren, inwieweit diese jungen Menschen bereits reif f\u00fcr eine Ausbildung sind oder ob sie noch weitere Hilfen brauchen, um an den Ausbildungsmarkt herangef\u00fchrt zu werden\u201c, erkl\u00e4rte Ottokar Schwerd, Leiter der Berufsberatung der Arbeitsagentur.<\/p>\n<p>Die Ausbildungsmarktakteure appellierten an die jungen Menschen, die noch nicht bei der Berufsberatung waren, einen Termin \u2013 auch gemeinsam mit ihren Eltern &#8211; bei der Berufsberatung zu vereinbaren, um die derzeit noch sehr guten Ausbildungschancen zu nutzen.<\/p>\n<p>Dies ist m\u00f6glich unter der kostenfreien Service-Rufnummer 0800 4 5555 00.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Zur \u201eHalbzeit\u201c auf dem Ausbildungsstellenmarkt finden die jungen Menschen in der Region Hersfeld-Rotenburg eine \u00e4u\u00dferst komfortable Situation vor: Momentan sind noch 549 Ausbildungspl\u00e4tze in nahezu allen Branchen zu besetzen, w\u00e4hrend 330 Bewerberinnen und Bewerber weiterhin auf der Suche nach einer Stelle sind. 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