{"id":162290,"date":"2017-04-20T09:03:23","date_gmt":"2017-04-20T07:03:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=162290"},"modified":"2017-06-01T15:06:07","modified_gmt":"2017-06-01T13:06:07","slug":"vorsicht-gesundheitsrisiko-bueroarbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=162290","title":{"rendered":"Vorsicht: Gesundheitsrisiko B\u00fcroarbeit!"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/orange-287179_1280.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-162316\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/orange-287179_1280-265x176.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/orange-287179_1280-265x176.jpg 265w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/orange-287179_1280-768x511.jpg 768w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/orange-287179_1280-600x399.jpg 600w, https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/orange-287179_1280.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a>Mit rund 16 Millionen Menschen verbringt rund ein F\u00fcnftel der Gesamtbev\u00f6lkerung ihren Arbeitsalltag mit B\u00fcroarbeit, wobei sich allerdings nur wenige \u00fcber das gesundheitliche Risiko dieser T\u00e4tigkeit bewusst sind. So machen monotone Arbeitshaltungen, schlechtes Essen sowie Dauerstress den Job am Schreibtisch zu einer echten Verschlei\u00dfprozedur, die neben dem Geist vor allem auch den K\u00f6rper belasten kann. Doch warum ist gerade die Arbeit im B\u00fcro so schlecht f\u00fcr die Gesundheit und wie l\u00e4sst sich dem entgegenwirken?<\/p>\n<p>Warum sollten Arbeitnehmer in B\u00fcros besonders auf ihre Gesundheit achten?<\/p>\n<p>Eines der gr\u00f6\u00dften Probleme bei der Arbeit am Schreibtisch ist zweifelsfrei die monotone K\u00f6rperhaltung, welche vor allem langfristig ernsthafte Sch\u00e4den nach sich ziehen kann. Wer zum Beispiel einen Gro\u00dfteil seiner Arbeitszeit am Computer verbringt, sitzt in der Regel \u00fcber Stunden hinweg in der gleichen Position vor dem Bildschirm, was schnell zu einer Fehlbelastung verschiedenster Muskeln und Gelenke f\u00fchren kann. Die Folge sind hier h\u00e4ufig kontinuierliche R\u00fcckenschmerzen oder der allseits bekannte Maus-Arm.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich sind die Gelenke innerhalb des menschlichen K\u00f6rpers von Natur aus auf Bewegungen ausgelegt, sodass die monotone B\u00fcrohaltung hier im Kontrast zur nat\u00fcrlichen Funktion steht. Neben Bewegungsdefiziten ist der B\u00fcroalltag weiterhin h\u00e4ufig durch Stress gepr\u00e4gt, welcher sich nicht nur auf die Psyche, sondern ebenfalls auf die k\u00f6rperliche Gesundheit auswirken kann. So sorgt zum Beispiel Zeitdruck daf\u00fcr, dass Arbeitnehmer in ihren Pausen h\u00e4ufig zu schnellem Essen greifen, das \u00fcblicherweise nicht sonderlich gesund ist.<\/p>\n<p>Risikofaktor Arbeitsplatz: Ein nicht zu untersch\u00e4tzender Einfluss<\/p>\n<p>In vielen F\u00e4llen wird eine mangelhafte <a href=\"https:\/\/www.unternehmer.de\/management-people-skills\/59972-rucken-nacken-schulter-haltung-bewahren-auch-im-buro\">K\u00f6rperhaltung bei der B\u00fcroarbeit<\/a> durch die Konditionen am Arbeitsplatz beg\u00fcnstigt. So setzen sich viele neue Arbeitnehmer in der Regel nicht besonders intensiv mit der Positionierung und Anpassung der Arbeitsger\u00e4te auseinander, sodass h\u00e4ufig einfach der Platz vom Vorg\u00e4nger unver\u00e4ndert \u00fcbernommen wird. Hierbei handelt es sich allerdings um einen kapitalen Fehler, der langfristig zu einer schmerzhaften Erfahrung werden kann. Prinzipiell sollten Arbeitsmittel wie Monitore, St\u00fchle und Schreibtische immer individuell an pers\u00f6nliche Faktoren wie die K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe und Arml\u00e4nge angepasst werden.<\/p>\n<p>So sollte man zum Beispiel niemals gerade auf einen Monitor schauen, da ein nach unten gesenkter Blick unter einem Winkel von 15-35 Grad ergonomisch wesentlich sinnvoller ist. Weiterhin sollte der R\u00fccken im Stuhl m\u00f6glichst gerade gehalten werden und ein Abstand von 50 bis 60 Zentimeter zum Arbeitsger\u00e4t eingenommen werden. Neben einer fehlerhaften Haltung k\u00f6nnen auch die Arbeitsger\u00e4te sowie die psychische Belastung durch das Umfeld zu ernsthaften Erkrankungen f\u00fchren. So besteht zum Beispiel bei manchen Druckger\u00e4ten ein <a href=\"http:\/\/blog.hd-toner.de\/laserdrucker-gesundheitsrisiken-durch-feinstaubfilter-minimieren\/\">Gesundheitsrisiko durch Tonerstaub<\/a>, welcher bei alten oder defekten Ger\u00e4ten in die Luft und damit auch in die Atemwege gelangen kann. Laserdrucker sollten in diesem Fall m\u00f6glichst nicht unmittelbar neben einem Arbeitsplatz platziert werden, um die Atemwege zu schonen.<\/p>\n<p>Mit welchen Tipps lassen sich negative Auswirkungen auf die Gesundheit am Arbeitsplatz vermeiden?<\/p>\n<p>Prinzipiell sollten vor Arbeitsantritt s\u00e4mtliche Ger\u00e4te individuell und auf Grundlage der eigenen K\u00f6rperma\u00dfe eingestellt werden. Damit keine Belastungen der Atemluft durch Tonerstaub oder eine geringe Sauerstoffkonzentration auftreten, sollten die Arbeitsr\u00e4ume zudem in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden kr\u00e4ftig gel\u00fcftet werden. Einer der wichtigsten Faktoren in Bezug auf die Vermeidung von Gesundheitssch\u00e4den ist und bleibt jedoch die regelm\u00e4\u00dfige Bewegung am Arbeitsplatz. So sollten Arbeitnehmer in festgelegten Abst\u00e4nden kleine <a href=\"http:\/\/www.ergotopia.de\/blog\/mehr-bewegung-am-arbeitsplatz\">Bewegungspausen in ihren Alltag integrieren<\/a>.<\/p>\n<p>F\u00fcr Pausen dieser Art eignen sich besonders kleine Workouts wie beispielsweise Dehn- und Lockerungs\u00fcbungen hervorragend. Ein weiterer Vorteil: Durch die Aktivit\u00e4ten l\u00e4sst sich gleichzeitig auch aufgestauter Stress abbauen, sodass neben dem K\u00f6rper auch der Geist von dieser Ma\u00dfnahme profitiert. Weiterhin sollte darauf geachtet werden, dass Betroffene ihre K\u00f6rperposition w\u00e4hrend der Arbeit regelm\u00e4\u00dfig variieren, sodass nicht immer dieselbe Haltung eingenommen wird.<\/p>\n<p>Fazit<br \/>\nZusammengefasst zeigt sich, dass bereits die Integration simpler Ma\u00dfnahmen in den Arbeitsalltag langfristig einen positiven Einfluss auf die eigene Gesundheit haben kann. Ein wichtiger Schl\u00fcssel ist in diesem Zusammenhang die Bewegung, da sich mit ihrer Hilfe eine Vielzahl an Beschwerden vermeiden lassen. Arbeitnehmer sollten daher nicht z\u00f6gern, wenn es um die Umsetzung gesundheitsf\u00f6rdernder Ma\u00dfnahmen am Arbeitsplatz geht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Mit rund 16 Millionen Menschen verbringt rund ein F\u00fcnftel der Gesamtbev\u00f6lkerung ihren Arbeitsalltag mit B\u00fcroarbeit, wobei sich allerdings nur wenige \u00fcber das gesundheitliche Risiko dieser T\u00e4tigkeit bewusst sind. 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