{"id":162160,"date":"2017-04-17T08:21:51","date_gmt":"2017-04-17T06:21:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=162160"},"modified":"2017-04-17T08:21:51","modified_gmt":"2017-04-17T06:21:51","slug":"gut-besuchte-informationsveranstaltung-zu-rhoener-heumilch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=162160","title":{"rendered":"Gut besuchte Informationsveranstaltung zu \u201eRh\u00f6ner Heumilch\u201c"},"content":{"rendered":"<p><b><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/182-Heumilch-Rinderk\u00f6pfe.jpg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-162164\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/182-Heumilch-Rinderk\u00f6pfe-265x176.jpg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"176\" \/><\/a>Gut zwei Drittel der landwirtschaftlichen Betriebe im Landkreis sind Gr\u00fcnlandbetriebe. Wegen der Milchpreiskrise und der insgesamt schlechten wirtschaftlichen Lage in der Landwirtschaft haben einige Betriebe die Milchviehhaltung aufgegeben. Vor diesem Hintergrund wird in der \u00d6komodellregion Landkreis Fulda \u00fcber eine \u201eRh\u00f6ner Heumilch\u201c nachgedacht. Voraussetzung hierf\u00fcr ist die ganzj\u00e4hrige F\u00fctterung mit Heu anstatt Silage, was wiederum eine Heutrocknungsanlage notwendig macht, um gute Futterqualit\u00e4ten zu erzielen.<\/b><\/p>\n<p>Zu diesem Thema fand in Almendorf eine Informationsveranstaltung statt. Eingeladen hatten die \u00d6komodellregion Landkreis Fulda und der Verein Natur und Lebensraum Rh\u00f6n. F\u00fcr diese hie\u00dfen Simone M\u00fcller und Janet Emig die Teilnehmer willkommen. Gut 70 Zuh\u00f6rer, darunter Landwirte aus dem n\u00e4heren und weiteren Umland, Berater vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen sowie Vertreter des Bauernverbandes und des Landkreises Fulda waren gekommen. Drei Referenten berichteten im Hotel Berghof ausf\u00fchrlich \u00fcber die Vorz\u00fcge einer thermischen Heutrocknung.<\/p>\n<p>Die Referenten waren sich einig, dass trockenes Heu ein hochwertiges, schmackhaftes, energiereiches, wiederk\u00e4uergerechtes und der Tiergesundheit f\u00f6rderliches Grundfutter sei. Ein positiver Nebeneffekt sei der angenehme Geruch im Stall. Bis zu 7.000 Liter Grundfutterleistung k\u00f6nnten mit einem guten Heu erzielt werden. Die Gewinnung funktioniere in unserer Region jedoch nur mit der Investition in eine Heutrocknungsanlage. Bei den Molkereien bestehe durchaus Interesse an \u201eRh\u00f6ner Heumilch\u201c. Es m\u00fcsse aber ein \u201eZug\u201c zusammen kommen, damit sich Abholung und Abf\u00fcllung lohnten.<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend gab Simone M\u00fcller als Projektkoordinatorin der \u00d6komodellregion Landkreis Fulda einen Ausblick auf geplante Aktivit\u00e4ten. Als n\u00e4chstes ist voraussichtlich Ende Mai\/Anfang Juni eine Exkursion ins Allg\u00e4u und\/oder \u00d6sterreich vorgesehen. Vor Ort k\u00f6nnen dort die verschiedenen thermischen Heutrocknungssysteme angeschaut und mit Praktikern diskutiert werden. Interessenten melden sich unter Telefon (0661)6006-749 oder E-mail <a href=\"mailto:simone.mueller@landkreis-fulda.de\">simone.mueller@landkreis-fulda.de<\/a>. Auch sind Interessierte jederzeit eingeladen, in der Arbeitsgruppe \u201eHeutrocknung\u201c aktiv mitzuarbeiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Gut zwei Drittel der landwirtschaftlichen Betriebe im Landkreis sind Gr\u00fcnlandbetriebe. Wegen der Milchpreiskrise und der insgesamt schlechten wirtschaftlichen Lage in der Landwirtschaft haben einige Betriebe die Milchviehhaltung aufgegeben. Vor diesem Hintergrund wird in der \u00d6komodellregion Landkreis Fulda \u00fcber eine \u201eRh\u00f6ner Heumilch\u201c nachgedacht. 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