{"id":161991,"date":"2017-04-11T08:29:21","date_gmt":"2017-04-11T06:29:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=161991"},"modified":"2017-04-11T08:29:21","modified_gmt":"2017-04-11T06:29:21","slug":"landrat-manfred-goerig-mittendrin-in-der-nachtschicht-der-brotproduktion-von-baeckermeister-michael-karl-in-storndorf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=161991","title":{"rendered":"Landrat Manfred G\u00f6rig \u201emittendrin\u201c in der Nachtschicht der Brotproduktion von B\u00e4ckermeister Michael Karl in Storndorf"},"content":{"rendered":"<p>Wer Qualit\u00e4t will, der braucht Handwerk. Diese Erfahrung machte Landrat Manfred G\u00f6rig (SPD) bei B\u00e4ckermeister Michael Karl in Storndorf. Eine Nachtschicht lang packte er bei der Brotproduktion mit an. \u201eDas Handwerk versorgt uns mit wertvollen Lebensmitteln \u2013 es  hat mir gro\u00dfe Freude gemacht, die Herstellung von Brot und Br\u00f6tchen einmal hautnah und im Produktionsprozess eingebunden mitzuerleben.\u201c Dies ist die Bewertung des Landrats nach seinem \u201eEinsatz\u201c in Storndorf am Morgen nach der Nachtschicht, die von 22.00 bis 5.45 Uhr dauerte. \u201eIch habe gro\u00dfen Respekt vor der Arbeitsleistung aller Besch\u00e4ftigten\u201c, fasste der Landrat seine Erfahrung zusammen.<\/p>\n<p>Qualit\u00e4t der Inhaltsstoffe, Erfahrung, Geduld, die Begabung zu \u00dcbersicht und Voraussicht sowie zu sicheren intiutiven Entscheidungen, vernetztes Denken, zupackendes Handeln und \u2013 nicht zuletzt \u2013 gro\u00dfer Flei\u00df pr\u00e4gen das Handwerk. \u201eDavon war ich bereits vor meiner Praxiserfahrung \u00fcberzeugt\u201c, sagt Landrat G\u00f6rig. \u201eAber jetzt habe ich das konkret erlebt, was diese guten Handwerks-Eigenschaften zur Wahrung von Qualit\u00e4t f\u00fcr die Verbraucherinnen und Verbraucher auch wirklich bedeuten\u201c, hebt Manfred G\u00f6rig hervor.<\/p>\n<p>Wichtig ist Landrat G\u00f6rig auch die Rolle des Handwerks im regionalen Wirtschaftsgef\u00fcge \u2013 auch was die Bereitstellung von Ausbildungspl\u00e4tzen angeht. Das Handwerk trage erheblich zur Stabilit\u00e4t der Arbeitspl\u00e4tze in der Region bei. Er unterst\u00fctze daher die Bem\u00fchungen der Innungen, gen\u00fcgend Auszubildende f\u00fcr \u201ewirklich gute und sichere Arbeitspl\u00e4tze\u201c zu gewinnen. B\u00e4ckermeister Karl hat einen Azubi, der aus Frankfurt nach Storndorf gezogen ist, um hier seine Ausbildung zu absolvieren. \u201eBemerkenswert\u201c, nannte das Manfred G\u00f6rig im Gespr\u00e4ch mit Michael Karl.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Teigvorbereitung und des Backprozesses des typischen Karl-Sauerteigbrotes in Ein-, Zwei- und 16(!)-Pfund-Versionen erl\u00e4uterte B\u00e4ckermeister Karl die Vorz\u00fcge seiner Brote. Dem Teig Zeit zum \u201eGehen-Lassen\u201c gew\u00e4hren, bedeute am Ende das schmackhaftere Brot und die wunderbare Bek\u00f6mmlichkeit. Dies best\u00e4tigten nicht nur seine Kunden in Storndorf, K\u00f6ddingen, Meiches und Lauterbach, sondern auch die vielen Marktkunden im Rhein-Main-Gebiet, die seit Jahren seine Produkte nachfragen. Ob in Frankfurt, Steinbach oder Taunusstein \u2013 \u00fcberall seien seine hochwertigen Backprodukte sehr begehrt \u2013 nicht zuletzt wegen des Gesundheitsaspekts. Denn gutes Brot sei nicht nur schmackhafter als billiges Industriebrot, es sei vor allem hervorragend vertr\u00e4glich und unterst\u00fctze die gesunde Verdauung ganz erheblich.<\/p>\n<p>Die Spezialit\u00e4t der B\u00e4ckerei Michael Karl sind die \u201eVogelsberger Riesen\u201c \u2013  8 Kilogramm schwere Roggen-Sauerteigbrote, f\u00fcr deren Herstellung besonders milde Sauerteige gez\u00fcchtet werden. Ein extrem hoher Anteil davon wird zur Teigbereitung verwendet, wodurch die Laibe eine wattige, weiche und saftige Krumenstruktur erhalten. Anschlie\u00dfend entsteht w\u00e4hrend des nahezu vier Stunden dauernden Backens bei milder Hitze das kr\u00e4ftige, w\u00fcrzige und unvergleichliche Aroma.<\/p>\n<p>Genauso enorm wie die Gr\u00f6\u00dfe ist auch die Frischhaltung der Brote. \u201eSie reifen nat\u00fcrlich weiter, werden etwas kompakter in der Krume und sind auch nach acht Tagen ein Genuss\u201c, erl\u00e4uterte B\u00e4ckermeister Karl. Der hohe Sauerteiganteil erf\u00fclle dabei zus\u00e4tzlich die Funktion eines ganz nat\u00fcrlichen Schimmelschutzmittels.<\/p>\n<p>Die B\u00e4ckerei Karl ist ein Familienbetrieb und wurde 1898 von Ferdinand Karl gegr\u00fcndet, der seinerseits schon aus einer alten B\u00e4ckerfamilie stammte. Fachwissen und Kompetenz wurden \u00fcber mittlerweile vier Generationen angesammelt und best\u00e4ndig erweitert.<br \/>\nIm Vogelsberg und im Rhein-Main-Gebiet \u201epunktet\u201c Michael Karl als Hersteller von Premium-Backwaren der Bereiche Brot, Br\u00f6tchen, Kuchen, Torten und Sahnerollen.<\/p>\n<p>Noch eine Spezialit\u00e4t: Das hochwertige Mehl stammt aus der Oberen M\u00fchle Schlitt, einer kleinen M\u00fchle in Alsfeld-Angenrod. Sie ist eine der wenigen noch existierenden, eigenst\u00e4ndigen Kleinm\u00fchlen in Deutschland und feierte 2013 ihr 500-j\u00e4hriges Bestehen. Der M\u00fcllermeister Arthur Schlitt mahlt dort \u00fcberwiegend Getreide von Bauernh\u00f6fen aus der Region des Vogelsberges und der Rh\u00f6n.<\/p>\n<p>Nach der Brotproduktion gemeinsam mit dem Landrat machte sich gegen sechs Uhr in der Fr\u00fche der B\u00e4ckermeister Michael Karl mit seinem Verkaufsfahrzeug auf in Richtung Taunusstein, wo dann ab 8 Uhr schon seine Stammkunden auf sein Eintreffen warteten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Wer Qualit\u00e4t will, der braucht Handwerk. Diese Erfahrung machte Landrat Manfred G\u00f6rig (SPD) bei B\u00e4ckermeister Michael Karl in Storndorf. Eine Nachtschicht lang packte er bei der Brotproduktion mit an. \u201eDas Handwerk versorgt uns mit wertvollen Lebensmitteln \u2013 es hat mir gro\u00dfe Freude gemacht, die Herstellung von Brot und Br\u00f6tchen einmal hautnah und im Produktionsprozess eingebunden &hellip;<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":161997,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-161991","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-startseite"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/161991","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=161991"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/161991\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":161998,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/161991\/revisions\/161998"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/161997"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=161991"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=161991"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=161991"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}