{"id":161983,"date":"2017-04-11T08:27:43","date_gmt":"2017-04-11T06:27:43","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=161983"},"modified":"2017-04-11T08:27:43","modified_gmt":"2017-04-11T06:27:43","slug":"barrierefreiheit-in-hessen-foerderung-neuer-modellregion-fulda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=161983","title":{"rendered":"Barrierefreiheit in Hessen \u2013 F\u00f6rderung neuer Modellregion Fulda"},"content":{"rendered":"<p>Dr. Wolfgang Dippel, Staatssekret\u00e4r im Hessischen Ministerium f\u00fcr Soziales und Integration, hat die Unterzeichnung einer weiteren Zielvereinbarung f\u00fcr eine Modellregion Inklusion in Hessen mit Vertretern in Fulda als \u201eweiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem barrierefreien Hessen\u201c bezeichnet, den Hessen mit anteilig 93.500 Euro in den n\u00e4chsten zwei Jahren f\u00f6rdere. Der Staatssekret\u00e4r hat gemeinsam mit B\u00fcrgermeister Dag Wehner sowie Hanns-Uwe Theele vom Behindertenbeirat der Stadt am Freitag die Modellregion Fulda vorgestellt und den ersten Zuwendungsbescheid \u00fcberreicht. \u201eBarrierefreiheit darf keine Worth\u00fclle sein, die vom Land gef\u00f6rderte Modellregionen ergreifen konkrete Ma\u00dfnahmen\u201c, betonte der Staatssekret\u00e4r.<\/p>\n<p>Die Stadt Fulda besch\u00e4ftigt sich zentral mit den zwei Themenfeldern \u201eFulda in Bewegung: Generations\u00fcbergreifende inklusive Gesundheitsf\u00f6rderung f\u00fcr alle\u201c sowie \u201eInformationen f\u00fcr alle: Online-B\u00fcrgerservice in Leichter Sprache\u201c. Es werden Bewegungsparcoure in Fulda entstehen, die \u00fcber die sportliche Aktivit\u00e4t Menschen unterschiedlicher Generationen und mit und ohne Handicaps zusammenf\u00fchren sollen, um so neben dem gesundheitsf\u00f6rdernden Aspekt auch Verbindungen zwischen Menschen zu f\u00f6rdern. Die Ger\u00e4te und Nutzerinformationen werden weitestgehend barrierefrei bereitgestellt, so dass sie auch von Menschen mit verschiedensten Handicaps (Seh-, H\u00f6r-, k\u00f6rperliche oder geistige Behinderung) verstanden und genutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Erg\u00e4nzend soll ein Teil des Informationsangebotes, das auf der Website der Stadt Fulda angeboten wird, in Leichte Sprache \u00fcbersetzt werden. Dadurch soll ein barrierearmes Angebot f\u00fcr Menschen mit kognitiven Einschr\u00e4nkungen geschaffen werden, das die Zielgruppe dazu bef\u00e4higt, ihren Alltag so selbstst\u00e4ndig wie m\u00f6glich zu organisieren. \u201eDie Stadt Fulda tr\u00e4gt den Titel \u201einklusivste Stadt Deutschlands\u201c. F\u00fcr uns ist diese Auszeichnung ein Ansporn, die vorhandenen M\u00f6glichkeiten nicht nur zu erhalten, sondern weiter auszubauen. F\u00fcr das F\u00f6rderprogramm haben wir deshalb gleich zwei Teilprojekte vorgeschlagen. Mit den zugesagten Projektmitteln k\u00f6nnen wir die vielf\u00e4ltigen Inklusionsprojekte und -initiativen, die in Fulda bestehen, um zwei weitere wichtige Bausteine erg\u00e4nzen\u201c, freut sich B\u00fcrgermeister Dag Wehner auf die Umsetzung der Projektinhalte.<\/p>\n<p>Die Durchf\u00fchrung des gesamten Modellvorhabens erfolgt unter enger Einbeziehung aller erforderlicher Akteure und insbesondere der Verb\u00e4nde und Interessenvertretungen von Menschen mit Behinderungen in der neuen Modellregion Fulda.<\/p>\n<p>Bereits seit dem Jahre 2013 erproben ausgew\u00e4hlte Kommunen in Hessen konkrete Ma\u00dfnahmen zum Abbau noch vorhandener Barrieren von Menschen mit Behinderungen in Hessen. Seit dieser Zeit haben bislang insgesamt f\u00fcnfzehn Landkreise, St\u00e4dte und Gemeinden in Hessen wertvolle Erkenntnisse beim Abbau noch vorhandener Barrieren gesammelt. Die Hessische Landesregierung unterst\u00fctzt jede der hessischen Modellregionen mit bis zu 50.000 Euro pro Jahr.<br \/>\nDie Zielvereinbarungen laufen zun\u00e4chst \u00fcber zwei Jahre. Sie k\u00f6nnen jedoch um ein Jahr verl\u00e4ngert werden, um die gewonnenen Ergebnisse in nachhaltige Strukturen zu \u00fcberf\u00fchren. Die Erfahrungen und Erkenntnisse aus den Modellregionen werden wie in der Vergangenheit fortlaufend allen Akteuren in Hessen zur Verf\u00fcgung gestellt.<br \/>\n\u201eUnser Ziel ist es landesweit zu zeigen, welche Ma\u00dfnahmenvielfalt m\u00f6glich ist und die Landkreise, St\u00e4dte und Gemeinden zu ermutigen ihr intensives Engagement fortzusetzen. Ein gro\u00dfer Dank geht hierbei an alle Protagonisten, die sich in vorbildlicher Weise einbringen. Das Thema Barrierefreiheit wird auch in Zukunft einen stets gr\u00f6\u00dfer werdenden Raum in der Entwicklung unseres Landes einnehmen und das Konzept der Modellregionen zeigt, wie es gelingen kann, das Zusammenleben nachhaltig zu verbessern\u201c, so der Staatssekret\u00e4r abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>Alle Informationen zum Thema insgesamt oder zum Hessischen Aktionsplan sind auf der Webseite des zust\u00e4ndigen Referates im Hessischen Ministerium f\u00fcr Soziales und Integration \u00e2\u2020\u2019 Vereinte Nationen \u00e2\u2020\u2019 Behindertenrechtskonvention<br \/>\nunter www.brk.hessen.de  oder per direktem Kontakt unter un-brk@hsm.hessen.de<br \/>\nbzw. 0611\u2013817 2365 zu erhalten. Das Referat steht allen hessischen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern f\u00fcr Fragen und Anregungen gerne zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Dr. Wolfgang Dippel, Staatssekret\u00e4r im Hessischen Ministerium f\u00fcr Soziales und Integration, hat die Unterzeichnung einer weiteren Zielvereinbarung f\u00fcr eine Modellregion Inklusion in Hessen mit Vertretern in Fulda als \u201eweiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu einem barrierefreien Hessen\u201c bezeichnet, den Hessen mit anteilig 93.500 Euro in den n\u00e4chsten zwei Jahren f\u00f6rdere. 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