{"id":161427,"date":"2017-03-25T10:06:14","date_gmt":"2017-03-25T09:06:14","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=161427"},"modified":"2017-03-25T10:06:14","modified_gmt":"2017-03-25T09:06:14","slug":"ein-tier-gefunden-was-ist-zu-tun-was-muss-besser-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=161427","title":{"rendered":"Ein Tier gefunden! Was ist zu tun? Was muss besser werden?"},"content":{"rendered":"<p>Begegnet ihnen in der Stadt oder einem Stadtteil von Alsfeld ein freilaufender Hund, der orientierungslos und ohne jegliche Bezugsperson umherirrt, eine hilflose Katze oder ein alleingelassenes nach Hilfe miauendes Katzenkind, vielleicht auch ein verletztes Tier, dann sind viele Menschen hilflos und wissen nicht was sie tun sollen. Aus Kostengr\u00fcnden hat die Stadt Alsfeld mit dem Tierzentrum Gelnhausen einen kostenpflichtigen Fundtiervertrag geschlossen, deshalb ist nur dieses f\u00fcr Alsfeld und seine Stadtteile zust\u00e4ndig.<\/p>\n<p>Der in der Stadt ans\u00e4ssige Tierschutzverein Alsfeld e. V. hat deswegen keinerlei vertragliche Zust\u00e4ndigkeit. Findet man also ein verloren gegangenes Haustier, kann man direkt in Gelnhausen anrufen und das Tier wird, wenn der Finder es in Sicherheit gebracht hat, bei diesem abgeholt. Ein Hund sollte sich an einer Leine befinden und eine Katze in einer Transportbox. Nur dann ist eine Abholung \u00fcberhaupt m\u00f6glich. Ein Einfangen der Tiere ist in diesem mit der Stadt geschlossenen Vertrag leider nicht enthalten.<\/p>\n<p>Falls es keine M\u00f6glichkeit der kurzfristigen Betreuung eines Fundtieres gibt, k\u00f6nnen Finder das Ordnungsamt der Stadt Alsfeld unter der Tel. Nr. 06631 182154 informieren und dann das Tier gegebenenfalls bei dem st\u00e4dtischen Bauhof zur kurzfristigen Unterbringung abgeben. Von hier werden die Tiere sodann in das ca. 85 km entfernte Gelnhausen gebracht. (Tierzentrum Gelnhausen, L\u00fctzelh\u00e4user Weg 15, Tel. 06051 916650, Fax 06051 9166529, info@tierzentrum-gelnhausen.de)<\/p>\n<p>Vermehrt kommt von betroffenen B\u00fcrgern, die ihre gefundenen Tiere in Gelnhausen wieder abholen mussten, Kritik an dieser Regelung auf. Nicht zu Unrecht beklagen sie die f\u00fcr sie unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig hohen Kosten der R\u00fcckholung ihrer entlaufenen Tiere. Da kommt f\u00fcr den k\u00fcrzesten Hin- und R\u00fcckweg von Alsfeld nach Gelnhausen mit 170 Kilometern und drei Stunden reiner Fahrtzeit schon ein sch\u00f6nes S\u00fcmmchen zusammen. <\/p>\n<p>Da stellt sich durchaus die Frage, ob ein Hundehalter, dessen steuerpflichtiger Hund versehentlich wegl\u00e4uft, wirklich so viele Kilometer zur\u00fccklegen muss, um seinen Hund wieder zu bekommen. Gleiches gilt f\u00fcr Katzen oder andere Haustiere. Auch die Frage, ob nicht der in Alsfeld ans\u00e4ssige Tierschutzverein e.V. im Sinne der Tiere und ihrer steuerzahlenden B\u00fcrger bevorzugt werden muss, ist hier berechtigt &#8211; selbst wenn die abzuschlie\u00dfende Vertragssumme etwas h\u00f6her ausfallen w\u00fcrde als die mit Gelnhausen. Schlie\u00dflich bietet der ortsans\u00e4ssige Tierschutzverein e.V. gegen\u00fcber Gelnhausen bedeutend mehr Vorteile: Zu nennen w\u00e4ren hier geringe Transportwege f\u00fcr die Tiere und keine 170 km Stress im Auto, jegliche Unterst\u00fctzung der Finder von Hilfe suchenden Tieren hier vor Ort, Ausleihen von Transportboxen an Finder hier vor Ort, Hilfe bei scheuen Tieren, sie vor Ort in Sicherheit zu bringen, sowie einen kurzen Weg f\u00fcr die Abholer der entlaufenen Tiere. Ein weiterer Kritikpunkt der an uns herangetragen wurde, sind die streunenden Katzen, die sich unkontrolliert vermehren und um die sich niemand k\u00fcmmert. F\u00fcr diese freilaufenden Katzen f\u00fchlt sich weder die Stadt Alsfeld noch das Tierzentrum Gelnhausen zust\u00e4ndig. Bei einem Fundtiervertrag mit dem Tierheim Alsfeld w\u00e4re das nicht mehr so, da das Alsfelder Tierheim alle aufgefundenen Katzen aufnimmt.<\/p>\n<p>Die oben genannten Schreiber appellieren deshalb an den B\u00fcrgermeister, den Magistrat und die Stadtverordneten: Diese m\u00f6gen doch bei dem n\u00e4chst m\u00f6glich abzuschlie\u00dfenden Vertrag den ortsans\u00e4ssigen Tierschutzverein Alsfeld e. V. beauftragen. Dies k\u00e4me den Tieren, den betroffenen B\u00fcrgern, und der Umwelt f\u00fcr weniger verbrauchte Ressourcen zugute. <\/p>\n<p>Bild : Personen von rechts Rainer Zimmer, Klaus Dieter Behlen, Rudolf Hess, Kurt Schmidt<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Begegnet ihnen in der Stadt oder einem Stadtteil von Alsfeld ein freilaufender Hund, der orientierungslos und ohne jegliche Bezugsperson umherirrt, eine hilflose Katze oder ein alleingelassenes nach Hilfe miauendes Katzenkind, vielleicht auch ein verletztes Tier, dann sind viele Menschen hilflos und wissen nicht was sie tun sollen. 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