{"id":161412,"date":"2017-03-25T10:04:25","date_gmt":"2017-03-25T09:04:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=161412"},"modified":"2017-03-25T10:04:25","modified_gmt":"2017-03-25T09:04:25","slug":"selbsthilfegruppe-wege-zum-wunschkind-laedt-zu-erstem-treffen-am-29-maerz-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=161412","title":{"rendered":"Selbsthilfegruppe \u201eWege zum Wunschkind\u201c l\u00e4dt zu erstem Treffen am 29. M\u00e4rz ein"},"content":{"rendered":"<p>Ungewollt kinderlose Paare k\u00f6nnen sich in einschl\u00e4gigen Internetforen informieren. Was fehlt, sind Ansprechpartner vor Ort f\u00fcr den unmittelbaren Austausch mit gleichfalls Betroffenen. Diesem Mangel in der Region Fulda wollen Evamaria Sch\u00fctz und Ehemann Tobias aus Petersberg sowie Melanie L\u00f6ber und Ehemann Thomas aus Dietershausen abhelfen. Mit Unterst\u00fctzung des Selbsthilfeb\u00fcros Osthessen haben sie die Initiative zur Gr\u00fcndung der Selbsthilfegruppe \u201eWege zum Wunschkind\u201c ergriffen. <\/p>\n<p>Ein erstes informelles Treffen ist f\u00fcr Mittwoch, 29. M\u00e4rz, um 19.30 Uhr im Selbsthilfeb\u00fcro Osthessen in der Petersberger Stra\u00dfe 21 terminiert. Die Moderation wird dessen Leiterin Christine Kircher \u00fcbernehmen. Vorgesehen sind vierzehnt\u00e4gige Zusammenk\u00fcnfte an wechselnden Orten. Die Initiatoren sichern zu, dass diese in einem gesch\u00fctzten Rahmenstattfinden und keine pers\u00f6nlichen Daten nach au\u00dfen gegeben werden. Interessenten k\u00f6nnen sich bei Evamaria Sch\u00fctz und Melanie L\u00f6ber unter wegezumwunschkind@gmx.de oder im Selbsthilfeb\u00fcro, Telefon (0661)9019846, melden.<\/p>\n<p>Die beiden Ehepaare hoffen, dass m\u00f6glichst viele Betroffene dieses Angebot nutzen und die Bereitschaft aufbringen, sich ein St\u00fcck weit zu \u00f6ffnen. Sie selbst h\u00e4tten die Erfahrung gemacht, ziemlich alleine zu stehen. Denn nach wie vor sei das Thema der ungewollten Kinderlosigkeit mit einem Tabu belegt und die Dunkelziffer entsprechend hoch. Auf der anderen Seite gebe es die soziale Erwartungshaltung an Paare, Kinder zu bekommen. Wenn man aber erst einmal Mut gefasst habe, mit der Situation offensiv umzugehen, seien die Reaktionen im Umfeld \u00fcberraschend positiv.<\/p>\n<p>Ebenso richtet sich die Einladung der Initiatoren f\u00fcr die geplante Selbsthilfegruppe  an die betroffenen M\u00e4nner. Diese gingen mit einer ungewollten Kinderlosigkeit anders um, redeten weniger dar\u00fcber und z\u00f6gen sich eher zur\u00fcck. Hingegen zeigten sich Frauen den damit verbundenen Problemen gegen\u00fcber aufgeschlossener. In jedem Fall aber stelle die Gesamtsituation, die immer wieder mit Entt\u00e4uschungen verbunden sei, eine echte Bew\u00e4hrungsprobe f\u00fcr die Beziehung vieler Paare dar, die jedoch auch daran wachsen k\u00f6nnten, wenn sie die schwierige Zeit gemeinsam durchst\u00fcnden.<\/p>\n<p>Die Selbsthilfegruppe will dazu beitragen, den Gespr\u00e4chs- und Unterst\u00fctzungsbedarf bei denjenigen aufzufangen, die die Hoffnung auf ein leibliches Kind noch nicht aufgegeben haben. Es geht also nicht darum, als Werbeplattform f\u00fcr m\u00f6glichst Erfolg versprechende Behandlungsmethoden oder bestimmte klinische Einrichtungen zu dienen. Vielleicht klappt es mit dem Kinderwunsch ja wie bei Evamaria Sch\u00fctz, die inzwischen einen neunmonatigen Sohn hat und durch ihr Engagement anderen, denen bislang ein solches Gl\u00fcck versagt geblieben ist, etwas vom Geschenk der Elternschaft weitergeben m\u00f6chte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Ungewollt kinderlose Paare k\u00f6nnen sich in einschl\u00e4gigen Internetforen informieren. Was fehlt, sind Ansprechpartner vor Ort f\u00fcr den unmittelbaren Austausch mit gleichfalls Betroffenen. Diesem Mangel in der Region Fulda wollen Evamaria Sch\u00fctz und Ehemann Tobias aus Petersberg sowie Melanie L\u00f6ber und Ehemann Thomas aus Dietershausen abhelfen. 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