{"id":161297,"date":"2017-03-22T08:36:18","date_gmt":"2017-03-22T07:36:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=161297"},"modified":"2017-03-22T08:36:18","modified_gmt":"2017-03-22T07:36:18","slug":"7-stifterversammlung-buergerstiftung-grossenlueder-bleibt-erfolgreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=161297","title":{"rendered":"7. Stifterversammlung: B\u00fcrgerstiftung Gro\u00dfenl\u00fcder bleibt erfolgreich"},"content":{"rendered":"<p>J\u00fcrgen Bien, Vorsitzender der B\u00fcrgerstiftung Gro\u00dfenl\u00fcder, bezeichnete diese in der 7. Stifterversammlung als weiterhin erfolgreich und stellte zwei Forderungen f\u00fcr eine positive Entwicklung innerhalb der Gesellschaft auf: eine neue Beteiligungskultur und eine gr\u00f6\u00dfere Wertsch\u00e4tzung von Seiten der Politik. \u201eWir stellen uns der Aufgabe, die Eigenverantwortung der B\u00fcrger als Grundlage f\u00fcr den Gemeinsinn zu unterst\u00fctzen, indem wir Ideen, Projekte und Eigeninitiativen unterst\u00fctzen und f\u00f6rdern\u201c.<\/p>\n<p>H\u00f6hepunkt der Stifterversammlung war der spannende und unterhaltsame Vortrag von Peter Scholz, einer der erfolgreichsten Musicalproduzenten und Mitbegr\u00fcnder der \u201eSpotlight musical GmbH\u201c.<br \/>\nWas heute eine Erfolgsstory mit insgesamt 735 Vorstellungen ist und mit \u201eBonifatius\u201c in 2004 begann, ist den \u201eMachern\u201c Dennis Martin, Peter Scholz, Zeno Diegelmann und Michael Wei\u00df zu verdanken, die mit gro\u00dfem Idealismus und einer pers\u00f6nlichen Bereitschaft mehr zu geben, als zu erhalten, f\u00fcr ihre Idee arbeiteten. \u201eVisionen hatten wir keine, nur die Idee, etwas Eigenes zu machen\u201c, so Scholz.<br \/>\nEr zeichnete den steiniger Weg nach, der ganz im Gegensatz zu einigen anderen Spielst\u00e4dten, durchaus die Resonanz und Partnerschaft der Stadt Fulda erfuhr, \u201eFulda ist mittlerweile bei uns im Team\u201c und betont das Vertrauen, welches den genannten Machern entgegen gebracht wurde und wird.<\/p>\n<p>Wodurch entsteht Erfolg? Die Antwort von Scholz lautet: durch pers\u00f6nliche Beziehungen, durch Bindungen, durch erkennbares Engagement, durch Risikobereitschaft und einen langen Atem, durch gute Kommunikation und den eisernen Willen, es zu machen. Aus der Erinnerung an fr\u00fchere defizit\u00e4re Zeiten wei\u00df Scholz: Die Voraussetzung ist, ein Ziel zu haben, in unserem Fall, ein St\u00fcck zu machen und nicht in erster Linie den Verdienst als Ziel zu beschreiben. Dabei ist auch die Vermarktung von zentraler Bedeutung: \u201eEs geht nicht nur darum, was man tut, sondern auch wie es nach au\u00dfen kommuniziert wird.\u201c<\/p>\n<p>Peter Scholz zieht hierbei die Parallele zur B\u00fcrgerstiftung: wer Erfolg haben will, muss gut sein, muss leidenschaftlich sein und diese Botschaft muss gut kommuniziert werden.<\/p>\n<p>Die Frage ist erlaubt: Sind Peter Scholz, Dennis Martin und andere Illusionisten?<br \/>\nDie Bewertungen werden unterschiedlich sein. Eines aber ist sicher, im Spotlight \u2013Team arbeiten Macher und der Erfolg scheint ihnen Recht zu geben.<\/p>\n<p>Zum Schluss widmet sich Scholz den B\u00fcrgerstiftungen allgemein und der B\u00fcrgerstiftung Gro\u00dfenl\u00fcder im Besondern. Er wirbt f\u00fcr eine h\u00f6here Spendenbereitschaft und vergleicht auch diese wieder mit seinen Erfahrungen, die er nach seinen Auff\u00fchrungen macht, wenn Schauspielern zum Spenden aufrufen. Hier haben die Spotlights ein Alleinstellungsmerkmal, es scheint nirgends sonst etwas \u00c4hnliches zu geben (in sp\u00e4testens 2 Jahren wird spotlight \u00fcber 1 Millionen Euro f\u00fcr wohlt\u00e4tige Zwecke gesammelt haben).<\/p>\n<p>F\u00fcr die Zukunft der B\u00fcrgerstiftung sieht er zwei wichtige Dinge. Das eine ist die Notwendigkeit der B\u00fcrger, sich in Notlagen vertrauensvoll mit Anfragen an die Stiftung zu wenden, denn \u201edie Vertraulichkeit wird zu 100 % gewahrt\u201c, und zum anderen, dass diejenigen, denen es gut geht, etwas als Spende an die B\u00fcrgerstiftung abgeben.<br \/>\n\u201eH\u00e4tte die B\u00fcrgerstiftung nur 1 % von dem Verm\u00f6gen der Leute, die \u00fcber mehrere Millionen verf\u00fcgen, so geh\u00f6rte sie sehr bald zu den gr\u00f6\u00dferen Stiftungen\u201c.<\/p>\n<p>Die Zuh\u00f6rer zeigten sich begeistert von dem lebendigen und beeindruckenden Vortag und J\u00fcrgen Bien bedankte sich im Namen aller bei Peter Scholz.<\/p>\n<p>Das diesj\u00e4hrige Gru\u00dfwort f\u00fcr die Stifter sprach Susanne B\u00f6se, die einen Vergleich zwischen einem Familienunternehmen (in ihrem Fall die Natursteinwerke B\u00f6se) und der B\u00fcrgerstiftung herstellte. Gemeinsamkeiten wie Zukunftsvisionen, Leidenschaft, flache Hierarchien und soziale Verantwortung seien die Grundlagen f\u00fcr eine Weiterentwicklung, die im Falle der B\u00fcrgerstiftung einen Dialog mit den B\u00fcrgern voraussetze.<\/p>\n<p>In einer lebendigen Pr\u00e4sentation stellten die Vorstandsmitglieder Heike M\u00fcnker, Werner Leister und Silvia Hillenbrand die Aktivit\u00e4ten, Projekte und Benefizveranstaltungen der B\u00fcrgerstiftung aus dem Jahr 2016 vor. Klaus Sch\u00f6nherr nannte die finanzielle Entwicklung, die im 7. Jahr zu einem Stiftungsverm\u00f6gen von \u00fcber 87.000 \u00e2\u201a\u00ac gef\u00fchrt habe.<br \/>\nDer Kuratoriumsvorsitzende Karl-Heinz Buus stellte die Arbeiten dieses Gremiums vor und bescheinigte dem Vorstand eine hervorragende Arbeit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>J\u00fcrgen Bien, Vorsitzender der B\u00fcrgerstiftung Gro\u00dfenl\u00fcder, bezeichnete diese in der 7. Stifterversammlung als weiterhin erfolgreich und stellte zwei Forderungen f\u00fcr eine positive Entwicklung innerhalb der Gesellschaft auf: eine neue Beteiligungskultur und eine gr\u00f6\u00dfere Wertsch\u00e4tzung von Seiten der Politik. \u201eWir stellen uns der Aufgabe, die Eigenverantwortung der B\u00fcrger als Grundlage f\u00fcr den Gemeinsinn zu unterst\u00fctzen, indem &hellip;<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":161305,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-161297","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-startseite"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/161297","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=161297"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/161297\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":161306,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/161297\/revisions\/161306"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/161305"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=161297"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=161297"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=161297"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}