{"id":161269,"date":"2017-03-21T09:16:22","date_gmt":"2017-03-21T08:16:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=161269"},"modified":"2017-03-21T09:16:22","modified_gmt":"2017-03-21T08:16:22","slug":"neue-bauplaetze-auf-altem-domaenenareal-in-maberzell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=161269","title":{"rendered":"Neue Baupl\u00e4tze auf altem Dom\u00e4nenareal in Maberzell"},"content":{"rendered":"<p>Bauland in Innenstadtn\u00e4he ist knapp \u2013 und begehrt. Das hat nicht zuletzt die gro\u00dfe Nachfrage nach den Baupl\u00e4tzen im Neubaugebiet \u201ePr\u00f6belsfeld\u201c bei Sickels gezeigt. Jetzt soll Fuldas Westen soll weiter wachsen \u2013 und zwar ohne dass die Landschaft dabei weiter zersiedelt wird. \u201eInnenentwicklung\u201c und \u201eNachverdichtung\u201c hei\u00dfen dabei die Zauberworte. M\u00f6glich wird dies auf dem Gel\u00e4nde der Dom\u00e4ne Maberzell \u2013 in zentraler Lage des Fuldaer Stadtteils. <\/p>\n<p>Der Bebauungsplan sieht an dieser Stelle 21 Baurechte f\u00fcr Wohnbebauung vor, in unmittelbarer N\u00e4he der Kirche und des Dorfmittelpunkts, leicht erreichbar von Kindergarten und Schule sowie gut angebunden an den \u00d6ffentlichen Nahverkehr. Bei einem Ortstermin sprach Fuldas Oberb\u00fcrgermeister Dr. Heiko Wingenfeld mit Blick auf das Baugebiet von einem \u201eMusterbeispiel f\u00fcr gelungene Stadtentwicklung.\u201c <\/p>\n<p>Vermarkter der Grundst\u00fccke wird nicht die Stadt Fulda sein, sondern die Hessische Landgesellschaft (HLG), welche unter anderem f\u00fcr die Verwaltung der hessischen Staatsdom\u00e4nen zust\u00e4ndig ist (siehe Kasten). Sie will sich bei der Vermarktung der Grundst\u00fccke an den entsprechenden Vergabekriterien der Stadt Fulda f\u00fcr Baugrundst\u00fccke orientieren, betonte HLG-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Prof. Dr. Harald M\u00fcller. Die Grundst\u00fccke in unmittelbare N\u00e4he des historischen Dom\u00e4nenkomplexes w\u00fcrden f\u00fcr den landwirtschaftlichen Betrieb nicht mehr ben\u00f6tigt, so die HLG. Das Projekt in Maberzell habe \u201ef\u00fcr die HLG Vorbildcharakter\u201c, betonte Prof. M\u00fcller. Die Innenentwicklung der Fl\u00e4che werte den Ortskern auf, der Standort sei bestens integriert, so der HLG-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer. <\/p>\n<p>Voraussetzung f\u00fcr die Schaffung des Baulandes waren umfangreiche und mehrj\u00e4hrige Verhandlungen zwischen der Stadt Fulda und der HLG in Verbindung mit Grundst\u00fccksarrondierungen im Bereich Rodges und Maberzell, auch mit dem Ergebnis der strukturellen Neuordnung auf der Dom\u00e4ne, die mit dem geschaffenen Bauplanungsrecht jetzt zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht wurden. Sie stellt in Verbindung mit der Schaffung neuer Infrastruktur mit dem Bau einer Maschinenhalle am Sportplatz Maberzell die Zukunftsf\u00e4higkeit des Dom\u00e4nenbetriebs sicher. <\/p>\n<p>F\u00fcr die Schaffung von Bauland in Maberzell wurde jetzt die Vereinfachte Umlegung rechtskr\u00e4ftig. Im Zuge der Umlegung hat die Stadt Fulda auch den ensemblegesch\u00fctzten Bereich der Dom\u00e4nen-Hofstelle, die in den \u00e4ltesten Teilen aus dem 19. Jahrhundert stammen, erworben. F\u00fcr die Geb\u00e4ude gibt es bereits Interessenten, die eine denkmalgerechte Sanierung und Nutzung anstreben, um den ortsbildpr\u00e4genden Charakter des Ensembles zu erhalten.<br \/>\nMit dem Abbruch der restlichen, ehemals landwirtschaftlich genutzten Geb\u00e4ude soll im Juni 2017 begonnen werden. Die eigentlichen Erschlie\u00dfungsarbeiten werden im Anschluss an den Abbruch beginnen und bis etwa Ende des Jahres andauern. Mit den privaten Bauma\u00dfnahmen, nach erfolgter Vergabe der Baupl\u00e4tze durch die HLG, kann dann voraussichtlich im Fr\u00fchjahr 2018 begonnen werden. <\/p>\n<p>Interessenten f\u00fcr einen Bauplatz auf dem Gel\u00e4nde der Maberzeller Dom\u00e4ne wenden sich an:<br \/>\nHerrn Andreas Gerhard<br \/>\n(HLG-Projektleiter)<br \/>\nNordendstra\u00dfe 44<br \/>\n64546 M\u00f6rfelden-Walldorf<br \/>\nE-Mail: andreas.gerhard@ hlg.org<\/p>\n<p>Hintergrund: Die Hessische Landgesellschaft mbH \u2013 kurz HLG \u2013 wurde 1972 gegr\u00fcndet und ist die staatliche Treuhandstelle f\u00fcr l\u00e4ndliche Bodenordnung in Hessen. Das gemeinn\u00fctzige Siedlungsunternehmen mit Hauptsitz in Kassel befindet sich mehrheitlich im Landesbesitz. Weitere Beteiligungen halten die Landesbank Hessen-Th\u00fcringen, andere Bankinstitute und zahlreiche Gebietsk\u00f6rperschaften. Gleichzeitig ist die HLG sowohl Sanierungs- und Entwicklungstr\u00e4ger nach dem Baugesetzbuch als auch Dom\u00e4nenverwalter und \u00d6koagentur des Landes Hessen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Bauland in Innenstadtn\u00e4he ist knapp \u2013 und begehrt. Das hat nicht zuletzt die gro\u00dfe Nachfrage nach den Baupl\u00e4tzen im Neubaugebiet \u201ePr\u00f6belsfeld\u201c bei Sickels gezeigt. Jetzt soll Fuldas Westen soll weiter wachsen \u2013 und zwar ohne dass die Landschaft dabei weiter zersiedelt wird. \u201eInnenentwicklung\u201c und \u201eNachverdichtung\u201c hei\u00dfen dabei die Zauberworte. 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