{"id":161138,"date":"2017-03-17T07:05:59","date_gmt":"2017-03-17T06:05:59","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=161138"},"modified":"2017-03-17T07:05:59","modified_gmt":"2017-03-17T06:05:59","slug":"zivilcourage-kann-man-lernen-vogelsbergkreis-macht-mit-beim-praeventionsprogramm-gewalt-sehen-helfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=161138","title":{"rendered":"ZIVILCOURAGE kann man lernen Vogelsbergkreis macht mit beim Pr\u00e4ventionsprogramm GEWALT-SEHEN-HELFEN"},"content":{"rendered":"<p>Wenn man eine Gewaltsituation beobachtet, kann man helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Das ist die Botschaft des Landesprogramms &#8220;Gewalt-Sehen-Helfen&#8221;, an dem sich jetzt auch der Vogelsbergkreis beteiligt.<br \/>\nLandrat Manfred G\u00f6rig (SPD) lobt das Vogelsberger Familienb\u00fcndnis, aus dessen Reihen der Impuls zur Teilnahme am Landesprogramm kam.<\/p>\n<p>Bereits 1997 war die Kampagne in Frankfurt gestartet worden. Seit 2005 wird sie vom \u201eNetzwerk gegen Gewalt\u201c in ganz Hessen verbreitet. Hintergrund ist die oft gemachte Beobachtung, dass Menschen, die in aller \u00d6ffentlichkeit von Gewalt bedroht sind, keine Hilfe erhalten, sondern weggesehen wird. Bedrohte werden in ihrer Notsituation allein gelassen. Andererseits bringen sich Helfer nicht selten selbst in Gefahr, wenn sie einschreiten und helfen wollen.<\/p>\n<p>\u201eZivilcourage aufwerten\u201c<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund hatte sich das Vogelsberger Familienb\u00fcndnis mit der Frage befasst, welchen Stellenwert Zivilcourage in unserer Gesellschaft hat und was der Einzelne tun kann, wenn er mit einer Gewaltsituation konfrontiert wird.<br \/>\nAngeregt vom Polizeipr\u00e4sidium Osthessen informierten sich die beiden B\u00fcndnis-Handlungsfelder &#8220;B\u00fcrgerschaftliches Engagement&#8221; und &#8220;Gewaltpr\u00e4vention&#8221; \u00fcber das Landesprogramm &#8220;Gewalt-Sehen-Helfen&#8221;.<br \/>\nDie Sprecherinnen der beiden Familienb\u00fcndnis-Handlungsfelder &#8220;B\u00fcrgerschaftliches Engagement&#8221; und &#8220;Gewaltpr\u00e4vention&#8221;, die Kreisbeigeordneten Rosemarie M\u00fcller und Magdalena Pitzer, heben ebenfalls die Bedeutung von Zivilcourage und Gewaltpr\u00e4vention hervor, die durch das neue Programm unterst\u00fctzt werden.<br \/>\nEs gibt sogar schon zwei &#8220;Multiplikatoren&#8221;, die Abend der Projektvorstellung mit einem kleinen Rollenspiel demonstrierten, um was es geht: Einsch\u00e4tzung der Situation, Distanz wahren, 110 w\u00e4hlen und Hilfe organisieren zusammen mit anderen Menschen. Gudrun Stumpf und Eckhard K\u00f6mpf zeigten eindr\u00fccklich, wie schnell eine Situation eskalieren kann, wenn man sie nicht richtig einsch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Bei dem Projekt geht es darum, B\u00fcrgern Informationen an die Hand zu geben, wie sie sich verhalten k\u00f6nnen, wenn sie mit einer Gewaltsituation konfrontiert werden. Dieses Wissen wird ihnen in Seminaren vermittelt, die von speziell geschulten ehrenamtlichen Multiplikatoren durchgef\u00fchrt werden.<br \/>\nW\u00e4hrend die Schulung der Multiplikatoren durch das Land erfolgt, liegt die Organisation der Seminare in H\u00e4nden der Kreisverwaltung.<br \/>\nDer offizielle Start von &#8220;Gewalt-Sehen-Helfen&#8221; fand am Mittwoch durch die offizielle Unterzeichnung der \u201eNutzungsurkunde\u201c durch Landrat G\u00f6rig statt &#8211; im Beisein des Landespolizeipr\u00e4sidenten Udo M\u00fcnch und weiterer hochrangiger Vertreter der osthessischen und Vogelsberger Polizei.<\/p>\n<p>\u00dcber einen Video-Clip<br \/>\nhttps:\/\/innen.hessen.de\/video\/gewalt-sehen-helfen<br \/>\nund kurze Spielszenen wurde erkl\u00e4rt, wie &#8220;Gewalt-Sehen-Helfen&#8221; funktioniert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Wenn man eine Gewaltsituation beobachtet, kann man helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. 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