{"id":161114,"date":"2017-03-17T06:59:53","date_gmt":"2017-03-17T05:59:53","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=161114"},"modified":"2017-03-17T06:59:53","modified_gmt":"2017-03-17T05:59:53","slug":"hessen-plant-willkommensorte-fuer-familien-mit-juengsten-kindern-drop-inklusive-ansatz-wird-hessenweit-ausgebaut-jetzt-fuer-foerderung-bewerben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=161114","title":{"rendered":"Hessen plant Willkommensorte f\u00fcr Familien mit j\u00fcngsten Kindern \u201eDrop In(klusive)\u201c Ansatz wird hessenweit ausgebaut \u2013 jetzt f\u00fcr F\u00f6rderung bewerben"},"content":{"rendered":"<p>Das Hessische Ministerium f\u00fcr Soziales und Integration wird ein von der Karl K\u00fcbel Stiftung f\u00fcr Kind und Familie entwickeltes Projekt, die sogenannten \u201eDrop In(klusive)\u201c, hessenweit ausbauen und in eine Landesf\u00f6rderung \u00fcbernehmen. \u201eDrop In(klusive)\u201c sind offenen Treffpunkte, die allen Eltern mit ihren j\u00fcngsten Kindern eine Anlaufstelle in ihrem Lebensumfeld bieten und dazu beitragen sollen, dass m\u00f6glichst vielen Familien das Ankommen gut gelingt. Bisher gibt es von der Karl K\u00fcbel Stiftung bereits acht dieser Willkommensorte f\u00fcr Familien, vier in Bensheim, eine in Worms, eine in Lampertheim-H\u00fcttenfeld, eine in Darmstadt-Kranichstein und eine in Darmstadt-Eberstadt. K\u00fcnftig sollen hessenweit 99 \u201eDrop In(klusive)\u201c entstehen. Im Gebiet des Regierungsbezirks Kassel k\u00f6nnen in den acht Jugendamtsbezirken maximal 24 Drop In(klusive) Treffpunkten gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<p>\u201eHessen ist ein attraktives Land und erlebt deshalb seit Jahren einen Zuzug\u201c, so Familienminister Stefan Gr\u00fcttner. \u201eDamit alle, die hierher kommen, schnell Anschluss finden und Zugang zu den vielf\u00e4ltigen Angeboten an Bildung und Erziehung von Anfang an erhalten, braucht es leicht zug\u00e4ngliche Treffpunkte, die allen offen stehen\u201c. Arbeitsplatzwechsel, ver\u00e4nderte Familiensituationen, aber auch Flucht und Vertreibung \u2013 es gibt viele Gr\u00fcnde, warum Eltern und Kinder neu sind in einem Lebensraum.<br \/>\n\u201eFamilien sind heute so komplexen Anforderungen, u.a. auch an ihre Mobilit\u00e4t, ausgesetzt, dass es f\u00fcr die Entwicklung der Kinder entscheidend ist, wie schnell soziale Kontakte aufgebaut werden\u201c f\u00fchrt Daniela Kobelt Neuhaus, Vorstandsmitglied der Karl K\u00fcbel Stiftung f\u00fcr Kind und Familie, aus. Je fr\u00fcher Eltern mit ihren Kindern in einen regelm\u00e4\u00dfigen Kontakt mit anderen Eltern und Kindern kommen, desto intensiver k\u00f6nnen sie von bestehenden Angeboten profitieren. Gerade auch Familien aus anderen Kulturkreisen, denen unsere Strukturen noch fremd sind, k\u00f6nnen im Austausch mit anderen Eltern die ihnen wichtigen Fragen kl\u00e4ren. \u201eDas Drop In(klusive) nimmt alle Eltern als Experten ihrer Kinder ernst. Egal, woher die Eltern kommen, wie lange sie schon hier leben oder wie gut sie die deutsche Sprache beherrschen, sie alle verbindet die Sorge um die Zukunft ihrer Kinder\u201c, so Kobelt Neuhaus.<\/p>\n<p>Interessierte Tr\u00e4ger k\u00f6nnen sich direkt bei der Karl K\u00fcbel Stiftung f\u00fcr Kind und Familie unter www.kkstiftung.de informieren und online bewerben. Die mit durchschnittlich 7.500 \u00e2\u201a\u00ac angesetzten Jahreskosten f\u00fcr ein Drop In(klusive) werden im ersten Jahr mit max. 5.000 \u00e2\u201a\u00ac und im 2. Jahr mit max. 2.500 \u00e2\u201a\u00ac gef\u00f6rdert. Damit soll gew\u00e4hrleistet werden, dass dieses Angebot dort entsteht, wo es lokal verankert ist. Neben der F\u00f6rderung werden die Bewerber von Anfang an durch die Karl K\u00fcbel Stiftung unterst\u00fctzt. Die Begleitung umfasst alle praktischen Fragen, die sich bei der Vorbereitung und Durchf\u00fchrung dieses Angebots stellen. Dazu geh\u00f6rt neben der Qualifizierung der Begleitpersonen des Drop In(klusive) auch die Unterst\u00fctzung bei der Gewinnung von Partnern und F\u00f6rderern sowie bei der Presse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit.<\/p>\n<p>Informationen zur Karl K\u00fcbel Stiftung f\u00fcr Kind und Familie<br \/>\nDie im s\u00fcdhessischen Bensheim ans\u00e4ssige Karl K\u00fcbel Stiftung f\u00fcr Kind und Familie m\u00f6chte vorausschauend und pr\u00e4ventiv Erziehende st\u00e4rken, damit sie Kinder in ihren Bildungs- und Entwicklungsaufgaben bestm\u00f6glich unterst\u00fctzen und f\u00f6rdern k\u00f6nnen. \u201eHilfe zur Selbsthilfe\u201c und ein ganzheitlicher Projektansatz sind dabei wichtige Grunds\u00e4tze. Die Stiftung engagiert sich in drei Bereichen: Inlandsarbeit, Bildung und Entwicklungszusammenarbeit in Indien, den Philippinen, im Kosovo, in \u00c4thiopien und in Nepal. Der operative Schwerpunkt der Stiftung in Deutschland ist die chancengerechte und ganzheitliche Bildung f\u00fcr Kinder und Familien in jedem Lebensumfeld. Seit Anfang 2016 organisiert die Stiftung die Regionalveranstaltungen des Landes zum Thema Fl\u00fcchtlinge und zum Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Das Hessische Ministerium f\u00fcr Soziales und Integration wird ein von der Karl K\u00fcbel Stiftung f\u00fcr Kind und Familie entwickeltes Projekt, die sogenannten \u201eDrop In(klusive)\u201c, hessenweit ausbauen und in eine Landesf\u00f6rderung \u00fcbernehmen. \u201eDrop In(klusive)\u201c sind offenen Treffpunkte, die allen Eltern mit ihren j\u00fcngsten Kindern eine Anlaufstelle in ihrem Lebensumfeld bieten und dazu beitragen sollen, dass m\u00f6glichst &hellip;<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-161114","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-startseite"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/161114","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=161114"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/161114\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":161125,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/161114\/revisions\/161125"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=161114"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=161114"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=161114"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}