{"id":160934,"date":"2017-03-15T07:20:58","date_gmt":"2017-03-15T06:20:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=160934"},"modified":"2017-03-15T07:21:36","modified_gmt":"2017-03-15T06:21:36","slug":"vogelsbergkreis-macht-mit-beim-landesprogramm-gewalt-sehen-helfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=160934","title":{"rendered":"Vogelsbergkreis macht mit beim Landesprogramm &#8220;Gewalt-Sehen-Helfen&#8221;"},"content":{"rendered":"<p>Ja, es geht: Wenn man eine Gewaltsituation beobachtet, kann man helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Das ist die Botschaft des Landesprogramms &#8220;Gewalt-Sehen-Helfen&#8221;, an dem sich jetzt auch der Vogelsbergkreis beteiligt. Landrat Manfred G\u00f6rig (SPD) lobt das Vogelsberger Familienb\u00fcndnis, aus dessen Reihen der Impuls zur Teilnahme am Landesprogramm kam.<\/p>\n<p>Bereits 1997 war die Kampagne in Frankfurt gestartet worden. Seit 2005 wird sie vom \u201eNetzwerk gegen Gewalt\u201c in ganz Hessen verbreitet. Hintergrund ist die oft gemachte Beobachtung, dass Menschen, die in aller \u00d6ffentlichkeit von Gewalt bedroht sind, keine Hilfe erhalten, sondern weggesehen wird. Bedrohte werden in ihrer Notsituation allein gelassen. Andererseits bringen sich Helfer nicht selten selbst in Gefahr, wenn sie einschreiten und helfen wollen.<\/p>\n<p>\u201eZivilcourage aufwerten\u201c<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund hatte sich das Vogelsberger Familienb\u00fcndnis mit der Frage befasst, welchen Stellenwert Zivilcourage in unserer Gesellschaft hat und was der Einzelne tun kann, wenn er mit einer Gewaltsituation konfrontiert wird. Angeregt vom Polizeipr\u00e4sidium Osthessen informierten sich die beiden B\u00fcndnis-Handlungsfelder &#8220;B\u00fcrgerschaftliches Engagement&#8221; und &#8220;Gewaltpr\u00e4vention&#8221; \u00fcber das Landesprogramm &#8220;Gewalt-Sehen-Helfen&#8221;. Dabei geht es darum, B\u00fcrgern Informationen an die Hand zu geben, wie sie sich verhalten k\u00f6nnen, wenn sie mit einer Gewaltsituation konfrontiert werden. Dieses Wissen wird ihnen in Seminaren vermittelt, die von speziell geschulten ehrenamtlichen Multiplikatoren durchgef\u00fchrt werden. W\u00e4hrend die Schulung der Multiplikatoren durch das Land erfolgt, liegt die Organisation der Seminare in H\u00e4nden der Kreisverwaltung.<\/p>\n<p>Die Akteure des Familienb\u00fcndnisses fanden das Konzept \u00fcberzeugend und empfahlen dem Kreisausschuss den Beitritt zum Programm, der schlie\u00dflich einen entsprechenden Beschluss fasste.<\/p>\n<p>Der offizielle Start von &#8220;Gewalt-Sehen-Helfen&#8221; wird am Mittwoch, dem 15. M\u00e4rz um 18.30 Uhr in der Aula der Lauterbacher Sparkasse, Bahnhofstra\u00dfe 47 im Rahmen einer \u00f6ffentlichen Veranstaltung erfolgen, zu der alle Interessierten eingeladen sind. Dort findet die offizielle Unterzeichnung der \u201eNutzungsurkunde\u201c statt.<\/p>\n<p>\u00dcber einen Video-Clip und kurze Spielszenen wird deutlich gemacht, wie &#8220;Gewalt-Sehen-Helfen&#8221; funktioniert. Nach Mitteilung des Landrates gibt es bereits Interessenten, die sich als Multiplikatoren schulen lassen wollen, um ihr Wissen in Seminaren weiterzugeben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Ja, es geht: Wenn man eine Gewaltsituation beobachtet, kann man helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Das ist die Botschaft des Landesprogramms &#8220;Gewalt-Sehen-Helfen&#8221;, an dem sich jetzt auch der Vogelsbergkreis beteiligt. Landrat Manfred G\u00f6rig (SPD) lobt das Vogelsberger Familienb\u00fcndnis, aus dessen Reihen der Impuls zur Teilnahme am Landesprogramm kam. 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