{"id":160676,"date":"2017-03-08T08:20:10","date_gmt":"2017-03-08T07:20:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=160676"},"modified":"2017-03-08T08:20:10","modified_gmt":"2017-03-08T07:20:10","slug":"fuldaer-stadtmenschen-erobern-den-acker-tegutvermietet-gemuesebeete","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=160676","title":{"rendered":"(Fuldaer) Stadtmenschen erobern den Acker &#8211; tegut\u00e2\u20ac\u00a6vermietet Gem\u00fcsebeete"},"content":{"rendered":"<p>Im Supermarkt einkaufen kann doch jeder, das eigene Gem\u00fcse anbauen nicht. Schon gar nicht St\u00e4dter ohne eigenen Garten. Mit einem tegut\u00e2\u20ac\u00a6Saisongarten kann man es. Immer mehr Landwirte in Hessen, Bayern und Th\u00fcringen bieten solche Light-G\u00e4rten- in Stadtn\u00e4he auf Zeit an. Light, weil die G\u00e4rtner weniger Arbeit als mit einem Haus- oder Schrebergarten haben Die Saison startet meist Anfang Mai und im November endet der Pachtvertrag. Es ist kein eigenes Land notwendig und keine Dauerverpflichtung.<\/p>\n<p>Volle Flexibilit\u00e4t-Dank Jahrespacht<br \/>\nDas Konzept erm\u00f6glicht Flexibilit\u00e4t \u2013 und etwas Bequemlichkeit. Denn die Landwirte oder Betreiber vermieten die Parzellen bereits fertig bepflanzt und bes\u00e4t. Die schwere Arbeit der Bodenbereitung \u00fcbernimmt der Traktor.<br \/>\n\u201eDie G\u00e4rtner k\u00fcmmern sich \u201enur\u201c um die Pflege und die Ernte. Wer sich die ersten zwei Wochen gut mit seinem Unkraut besch\u00e4ftigt hat einen ruhigen Sommer,\u201c sagt Katharina Mittelstrass, Pionierin der Gem\u00fcseSelbstErnte (GSE) in Deutschland und Mitbegr\u00fcnderin der GSE an der Staatsdom\u00e4ne in Frankenhausen.<\/p>\n<p>40qm und rund 20 Gem\u00fcsesorten<br \/>\nAuf einer Parzelle wachsen mehr als 20 Gem\u00fcsesorten und Kr\u00e4uter. Von der Bohne, Kohl, Radieschen, Schnittlauch, Petersilie, Kartoffel bis zum Zuckermais.<br \/>\n140 Euro zahlt man in Fulda, Am Eisweiher, f\u00fcr eine 40qm Parzelle pro Saison. Gem\u00fcse zu einem sehr guten Preis, durch das eigene Mittun etwa ein Viertel bis Drittel im Vergleich zum Kauf im Laden. Gie\u00dfwasser und Werkzeug werden gestellt, bei Fragen steht der Landwirt mit Rat und Tat zur Seite.<\/p>\n<p>Wissen, wo die Lebensmittel herkommen<br \/>\nDie Nutzer sind \u00f6kologisch interessiert und legen viel Wert auf regionale und \u00f6kologische Produkte. \u201eF\u00fcr uns als Anbieter ist es toll, dies den Menschen hier in Fulda bieten zu k\u00f6nnen&#8221;, sagt Stefanie Krecek. Die Koordinatorin der Initiative tegut\u00e2\u20ac\u00a6Saisongarten wei\u00df, \u201eDass das eigene Gem\u00fcse zu essen ein wahnsinniger Genuss ist. Das sollten alle einmal erleben.\u201c Au\u00dferdem trage man dazu bei, dass die Wertsch\u00e4tzung der Lebensmittel und deren Produktion und deren Produkte mehr gesch\u00e4tzt werden.<\/p>\n<p>Die urspr\u00fcngliche Idee stammt aus \u00d6sterreich: Stadt und Land sollen einander n\u00e4her kommen<br \/>\nDas Interesse an den Gem\u00fcseparzellen ist seit der Gr\u00fcndung der tegut\u00e2\u20ac\u00a6 Saisong\u00e4rten enorm gestiegen. \u201eF\u00fcr dieses Jahr planen wir in Fulda 66 Parzellen und 14 extra Kartoffelparzellen\u2013 so viele wie noch nie\u201c, so Krecek. Interesse haben Familien mit kleinen Kindern, die ihren Kindern wieder nahe bringen wollen, wie Lebensmittel entstehen, aber auch Studierende, Singles und Paare. Alte Hasen und auch v\u00f6llige Gartenneulinge.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Im Supermarkt einkaufen kann doch jeder, das eigene Gem\u00fcse anbauen nicht. Schon gar nicht St\u00e4dter ohne eigenen Garten. 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