{"id":160521,"date":"2017-03-01T09:35:19","date_gmt":"2017-03-01T08:35:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=160521"},"modified":"2017-03-01T09:35:19","modified_gmt":"2017-03-01T08:35:19","slug":"dem-bistum-mit-grosser-kompetenz-und-treue-gedient-rechtsdirektor-dr-albert-post-verabschiedet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=160521","title":{"rendered":"Dem Bistum mit gro\u00dfer Kompetenz und Treue gedient &#8211; Rechtsdirektor Dr. Albert Post verabschiedet"},"content":{"rendered":"<p>Mit einem feierlichen Empfang hat Bischof Heinz Josef Algermissen am Freitag im Bisch\u00f6flichen Priesterseminar den langj\u00e4hrigen Leiter der Rechtsabteilung im Bisch\u00f6flichen Generalvikariat, Justitiar Dr. Albert Post, verabschiedet. Dr. Post ist nach 22-j\u00e4hrigem Wirken im Bistum zum 28. Februar 2017 in den Ruhestand getreten. Er habe dem Bistum Fulda \u201emit gro\u00dfer Kompetenz und Treue gedient\u201c, betonte der Oberhirte in seiner Dankesrede im Refektorium des Priesterseminars vor G\u00e4sten aus Kirche, Politik und Gesellschaft sowie Dr. Posts Familie. Der Bischof dankte dem scheidenden Rechtsdirektor f\u00fcr das gute Miteinander und den pers\u00f6nlichen Austausch gerade auch in f\u00fcr die Kirche spannenden Jahren und w\u00fcrdigte Posts tiefen Glauben als Basis seines Lebens.<\/p>\n<p>Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke hatte zu Beginn der Feier die zahlreichen G\u00e4ste, darunter den emeritierten Weihbischof Johannes Kapp und die Familie Post, begr\u00fc\u00dft und daran erinnert, dass Albert Post in vielen Gremien der Kirche mitgearbeitet und Verantwortung getragen habe, so in der Bistums-KODA, im Di\u00f6zesan-Kirchensteuerrat, im Aufsichtsrat des Di\u00f6zesan-Caritasverbandes, im Beirat des Bonifatiushauses, im Arbeitsstab Sexueller Missbrauch, in den Kuratorien von Marianum und Marienschule, im Aufsichtsrat der St. Vinzenz-Krankenhaus GmbH und als Lehrbeauftragter f\u00fcr Staatskirchenrecht an der Theologischen Fakult\u00e4t. Neben dem Alltagsgesch\u00e4ft im Bereich der Gesetzgebung, Satzungen und Vertr\u00e4ge im Bistum habe sich Dr. Post besonders bei der schwierigen rechtlichen Regelung im Zusammenhang mit der Trennung des Bistums Erfurt und dem Verbleiben des Geisaer Landes beim Bistum Fulda hervorgetan. Ein besonders wichtiges Werk war auch die Abl\u00f6sung der kommunalen Baulasten. Ferner verhandelte der Justitiar die Rahmenbedingungen f\u00fcr den finanziellen Beitrag der Kommunen zur Finanzierung der Kindertagesst\u00e4tten. Dr. Post habe in seinen T\u00e4tigkeiten immer im Interesse der Sache gearbeitet, damit alles \u201erechtens zugeht\u201c, viele Streit- und Schlichtungsgespr\u00e4che gef\u00fchrt und sich um das Bistum Fulda verdient gemacht.<\/p>\n<p>Rechtsdirektorin Silke Keller, Posts Nachfolgerin als Leiterin der Rechtsabteilung, w\u00fcrdigte ihn anschlie\u00dfend als hilfsbereiten Vorgesetzten. Der Vorsitzende der Mitarbeitervertretung (MAV), Ernst-Joachim Jost, hob die Verbundenheit des Justitiars mit den Mitarbeitern hervor und unterstrich, dass er ihn immer als respektvollen Vertreter der Dienstgeberseite erlebt habe. Den Einsatz des scheidenden Rechtsdirektor als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Di\u00f6zesan-Kirchensteuerates stellte dessen Vorsitzender, Staatsanwalt Philipp Zmyj-K\u00f6bel (Schwalmstadt), heraus. Stadtverordnetenvorsteherin Margarete Hartmann (CDU) sprach Dr. Post als st\u00e4dtische Vertreterin Dank und Anerkennung f\u00fcr seine ehrenamtliche T\u00e4tigkeit in der Stadtverordnetenversammlung aus, insbesondere als langj\u00e4hriger Vorsitzender des Kulturausschusses und als jetziger Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses. Pers\u00f6nlich habe sich Post in den St\u00e4dtepartnerschaften mit Dokkum (Niederlande) und Crediton (Gro\u00dfbritannien) engagiert. Der Geehrte dankte am Schluss seinen Mitarbeitern in der Abteilung Recht und zentrale Dienste f\u00fcr ihren Einsatz und dem Bistum f\u00fcr die M\u00f6glichkeit, in Gestaltungsfreiheit und Loyalit\u00e4t vielf\u00e4ltig t\u00e4tig sein zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Geboren am 6. September 1951 in Bad Salzschlirf, legte Post sein Abitur am Gymnasium in Lauterbach ab und studierte zun\u00e4chst Agrarwissenschaft an der Universit\u00e4t Gie\u00dfen und schloss daran noch als weiteres Studium die Rechtswissenschaft an. Neben wissenschaftlicher T\u00e4tigkeit an der Universit\u00e4t Gie\u00dfen promovierte er, erwarb das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen und wirkte dann bis 1992 als Lehrbeauftragter der Universit\u00e4t Gie\u00dfen im Fach Handels- und Gesellschaftsrecht. Beruflich war er beim Genossenschaftsverband Rheinland e.V. als Leiter des Gesch\u00e4ftsbereiches \u201eL\u00e4ndliche Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften\u201c, als Syndikus des Beilstein-Instituts f\u00fcr Literatur der Organischen Chemie und als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Beilstein Informationssysteme GmbH t\u00e4tig, ehe er im April 1995 unter Erzbischof Dr. Johannes Dyba in den Dienst des Bistums trat. Dr. Post ist verheiratet und hat drei Kinder sowie ein Enkelkind. Sein besonderes kirchliches Engagement gilt seiner Pfarrei St. Pius Fulda.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Mit einem feierlichen Empfang hat Bischof Heinz Josef Algermissen am Freitag im Bisch\u00f6flichen Priesterseminar den langj\u00e4hrigen Leiter der Rechtsabteilung im Bisch\u00f6flichen Generalvikariat, Justitiar Dr. Albert Post, verabschiedet. Dr. Post ist nach 22-j\u00e4hrigem Wirken im Bistum zum 28. Februar 2017 in den Ruhestand getreten. 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