{"id":160051,"date":"2017-02-09T20:13:05","date_gmt":"2017-02-09T19:13:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=160051"},"modified":"2017-02-09T20:13:05","modified_gmt":"2017-02-09T19:13:05","slug":"erhoehter-einsatz-in-kitas-erforderlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=160051","title":{"rendered":"Erh\u00f6hter Einsatz in Kitas erforderlich"},"content":{"rendered":"<p>Die AOK Hessen verst\u00e4rkt ihr eigenes Pr\u00e4ventionsteam und investiert zus\u00e4tzlich in Honorarkr\u00e4fte, damit noch mehr Erzieherinnen und Erzieherinnen zum Programm JolinchenKids fortgebildet werden k\u00f6nnen. Denn es tr\u00e4gt ma\u00dfgeblich dazu bei, dass Kleinkinder selbstbewusster werden, sich besser ern\u00e4hren und Spa\u00df an der Bewegung haben. Eine deutliche Ausweitung ist offensichtlich notwendig: Fast jedem f\u00fcnften Kind (18 Prozent) in Hessens Kitas fehlen psychische Schutzfaktoren, die es dazu bef\u00e4higen, eine stabile Pers\u00f6nlichkeit zu entwickeln.<\/p>\n<p>Diese Auffassung vertreten zumindest Erzieherinnen und Erzieher aus 300 Einrichtungen, die an einer repr\u00e4sentativen Umfrage (forsa) im Auftrag der AOK Hessen teilgenommen haben. So liegt in fast jeder dritten Kita (31 Prozent) der Anteil der so genannten \u201eRisikokinder\u201c mit gering ausgepr\u00e4gter Resilienz \u00fcber dem Durchschnitt, in jeder zehnten Kita (11 Prozent) sollen sogar \u00fcber 40 Prozent des Nachwuchses betroffen sein. Eine schwach ausgepr\u00e4gte Resilienz zeigt sich zum Beispiel dadurch, dass es einem Kind auch nach Monaten nicht gelingt, Anschluss an die Gruppe zu finden. Deshalb soll die Zahl der Einrichtungen, die das wissenschaftlich evaluierte und von der Gesundheitskasse mitkonzipierte Programm JolinchenKids umsetzen, in den n\u00e4chsten Jahren mindestens verdoppelt werden. Auf lange Sicht m\u00f6chte die AOK Hessen, dass jedem Kindergarten die M\u00f6glichkeit gegeben wird, JolinchenKids umzusetzen, so die Vorstellung von AOK-Pr\u00e4ventionschefin Kerstin Roth. Hierf\u00fcr wird noch im Fr\u00fchjahr eine weitere Mitarbeiterin f\u00fcr Schulungen eingestellt und die Zahl der Honorarkr\u00e4fte von 6 auf 17 bis sp\u00e4testens Herbst 2017 erh\u00f6ht.<\/p>\n<p>In den vergangenen zehn Jahren wurden 153 Kitas zum Vorg\u00e4nger TigerKids geschult, insgesamt 84 zu JolinchenKids. Ziel ist es hierbei, dass die teilnehmenden Kitas zu den Themen Schritt f\u00fcr Schritt nachhaltige gesundheitsf\u00f6rdernde Ma\u00dfnahmen in den Alltag integrieren und dort dauerhaft verankern. Die AOK Hessen begleitet sie drei Jahre aktiv bei der Umsetzung \u2013 mit Schulungen, Materialien, Workshops, Kurs- und Beratungsangeboten. Das Programm ist Teil der Initiative \u201eGesunde Kinder, gesunde Zukunft\u201c. Mit den Themen Ern\u00e4hrung, Bewegung und seelisches Wohlbefinden ber\u00fccksichtigt JolinchenKids die wesentlichen Bereiche eines gesunden Lebensstils. Die Umsetzung der Themen erfolgt sowohl \u00fcber Aktivit\u00e4ten, mit dem Ziel, die Gesundheit der Kinder zu f\u00f6rdern, als auch \u00fcber die Schaffung und Aufrechterhaltung von Rahmenbedingungen, die ein gesundes Aufwachsen und Arbeiten in der Kita erm\u00f6glichen. Ein besonderes Augenmerk legt das Programm darauf, die Eltern aktiv einzubinden. Ziel ist es, die Gesundheitsthemen auch in den Familienalltag einzubauen. Die Herangehensweise an das Thema Gesundheit ist vielf\u00e4ltig. Jede Kita setzt individuelle Schwerpunkte. Den Ausgangspunkt bildet bei JolinchenKids daher eine Bestandsaufnahme bzw. Bedarfsanalyse.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Die AOK Hessen verst\u00e4rkt ihr eigenes Pr\u00e4ventionsteam und investiert zus\u00e4tzlich in Honorarkr\u00e4fte, damit noch mehr Erzieherinnen und Erzieherinnen zum Programm JolinchenKids fortgebildet werden k\u00f6nnen. Denn es tr\u00e4gt ma\u00dfgeblich dazu bei, dass Kleinkinder selbstbewusster werden, sich besser ern\u00e4hren und Spa\u00df an der Bewegung haben. 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