{"id":159941,"date":"2017-02-07T20:12:08","date_gmt":"2017-02-07T19:12:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=159941"},"modified":"2017-02-07T20:12:08","modified_gmt":"2017-02-07T19:12:08","slug":"maria-ritz-verlaesst-eduard-stieler-schule-nach-24-jahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=159941","title":{"rendered":"Maria Ritz verl\u00e4sst Eduard-Stieler-Schule nach 24 Jahren"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1.Ju\u00cc\u02c6rgen-Schneller-Maria-Ritz-Dr.-Rudolf-Drexler.jpeg\"><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-159943\" src=\"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/1.Ju\u00cc\u02c6rgen-Schneller-Maria-Ritz-Dr.-Rudolf-Drexler-265x173.jpeg\" alt=\"\" width=\"265\" height=\"173\" \/><\/a>Im \u00dcbungsrestaurant der Eduard-Stieler-Schule verabschiedete Schulleiter Dr. Rudolf Drexler am vergangenen Freitag Maria Ritz im Beisein ihrer beiden T\u00f6chter Isabelle Schmitz und Caroline Thun nach 24 Jahren in den Ruhestand und warf dabei einen Blick zur\u00fcck auf ihren abwechslungsreichen Werdegang. Frau Ritz wurde 1951 in Volkmarsen geboren, besuchte dann die Berufsfachschule in Wolfhagen und machte nach Erlangung der Mittleren Reife eine Ausbildung zur B\u00fcrokauffrau, woran sich ein Studium an der Katholischen Fachhochschule Paderborn anschloss. Von 1973 bis 1980 folgte eine T\u00e4tigkeit als Di\u00f6zesanjugendbildungsreferentin in Fulda. Nach einer Familienphase begann 1993 ihre Zeit als Sozialp\u00e4dagogin an der Eduard-Stieler-Schule, in der sie in einer Ma\u00dfnahme zur Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt speziell jugendliche Aussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion f\u00f6rderte. Seit 2008 betreute Ritz EIBE-Sch\u00fcler (Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt) und Berufsfachsch\u00fcler. Au\u00dferdem war sie Ansprechpartnerin f\u00fcr Sch\u00fcler und Lehrkr\u00e4fte. Seit 2015 kamen mit dem Fl\u00fcchtlingsstrom neue Herausforderungen hinzu. \u201eWir sind froh, Maria Ritz bei uns gehabt zu haben\u201c, f\u00fchrte Drexler weiter aus, da eine Schule als soziales Umfeld nicht nur Lehrer sondern auch Fachkr\u00e4fte brauche, die auftauchende Probleme gar nicht erst gro\u00df werden lassen. So habe Frau Ritz drei besonders wichtige und wertvolle Eigenschaften daf\u00fcr mitgebracht. Sie sei immer ansprechbar gewesen, habe sich immer um ihre Sch\u00fcler gek\u00fcmmert und sei sehr gut vernetzt gewesen. Echte Gespr\u00e4che haben sich entwickeln k\u00f6nnen, besonders wenn Sch\u00fcler mit Problemen ihr Inneres nach au\u00dfen kehren mussten. Drexler bedankte sich herzlich \u2013 auch im Namen des ganzen Kollegiums \u2013 f\u00fcr die echte und offene W\u00e4rme von Frau Ritz.<\/p>\n<p>J\u00fcrgen Schneller, Vorsitzender des F\u00f6rdervereins der Eduard-Stieler-Schule, folgte mit dem Zitat von Margot H\u00f6hne \u201eDer Ruhestand ist das, worauf man sein ganzes Leben lang hinarbeitet und sich erschrocken wundert, wenn es schon so weit ist.\u201c Beruflich sei es das jetzt gewesen, privat erg\u00e4ben sich jedoch neue M\u00f6glichkeiten. Schneller bedankte sich mit den Worten \u201eMaria, wir brauchen eigentlich noch mehr Leute wie dich\u201c und w\u00fcnschte der ausscheidenden Mitarbeiterin viel Ruhe und Gelassenheit, Zeit f\u00fcr Hobbies und viel Gesundheit in ihrem neuen Lebensabschnitt.<\/p>\n<p>Die Personalratsvorsitzende Claudia Ludwig-Schulte verwies darauf, dass die Eduard-Stieler-Schule die erste Schule im Landkreis Fulda mit Sozialarbeit gewesen sei und zitierte den biblischen Ezekiel \u201eIch schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch\u201c, um darauf aufmerksam zu machen, dass Frau Ritz ein sehr gro\u00dfes, lebendiges und weises Herz, aber auch einen kritischen und beweglichen Geist habe.<br \/>\nAus dem Kollegenkreis folgten weitere Gl\u00fcckw\u00fcnsche und auch eine Karte mit lediglich vier W\u00f6rtern \u201eDu wirst uns fehlen\u201c, die aber auf die Freundlichkeit, den Optimismus, die ruhige Ausstrahlung, ein immer offenes Ohr und ein freundliches Wort f\u00fcr jeden hinweisen.<\/p>\n<p>Maria Ritz war zu Beginn ihrer Dankesrede immer noch \u00fcberw\u00e4ltigt von den \u00dcberraschungen der vier INTEA-Klassen des Hauses, in denen Fl\u00fcchtlinge unterrichtet werden. Auch sie hatten sich bereits vor der offiziellen Verabschiedung ein etwa einst\u00fcndiges emotional mitrei\u00dfendes Programm f\u00fcr die k\u00fcnftige Pension\u00e4rin &#8211; die hier auch oft als Mutter-Ersatz fungieren musste &#8211; ausgedacht. Ritz verabschiedete sich beim Kollegium sowie weiteren Weggef\u00e4hrten mit der Feststellung, dass ihre Arbeit ohne Fachkollegen und externe Helfer nicht gelungen w\u00e4re und dass es in den 24 Jahren nicht eine Situation gegeben habe, in der sie keinen R\u00fcckhalt hatte.<br \/>\nIm Anschluss an den offiziellen Teil hatten die etwa 60 G\u00e4ste noch die M\u00f6glichkeit sich mit den extra f\u00fcr diesen Anlass hergestellten K\u00f6stlichkeiten der Fachlehrer Stefan Kessler (K\u00fcchenmeister) und Dirk M\u00fcller (B\u00e4ckermeister) vom Gastro-Team der Schule verw\u00f6hnen zu lassen und nette Gespr\u00e4che zu f\u00fchren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Im \u00dcbungsrestaurant der Eduard-Stieler-Schule verabschiedete Schulleiter Dr. Rudolf Drexler am vergangenen Freitag Maria Ritz im Beisein ihrer beiden T\u00f6chter Isabelle Schmitz und Caroline Thun nach 24 Jahren in den Ruhestand und warf dabei einen Blick zur\u00fcck auf ihren abwechslungsreichen Werdegang. 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