{"id":159856,"date":"2017-02-06T19:39:07","date_gmt":"2017-02-06T18:39:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=159856"},"modified":"2017-02-06T19:39:07","modified_gmt":"2017-02-06T18:39:07","slug":"laenderuebergreifende-foerderprojekte-im-fokus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=159856","title":{"rendered":"L\u00e4nder\u00fcbergreifende F\u00f6rderprojekte im Fokus"},"content":{"rendered":"<p>Zu einem Austausch \u00fcber F\u00f6rderprojekte trafen sich die Lokalen Aktionsgruppen des EU-LEADER-Programms und die zust\u00e4ndigen Bewilligungsstellen im Rh\u00f6ngebiet in Bad Hersfeld. Es war schon ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Treffen im Hersfelder Kurhaus! Die Regionalforen Fulda-S\u00fcdwest, Hersfeld-Rotenburg und der Verein Natur- und Lebensraum Rh\u00f6n vertraten den hessischen Bereich der Rh\u00f6n. Die Th\u00fcringer Rh\u00f6n war mit den beiden Regionalforen Henneberger Land und Wartburgregion vertreten. F\u00fcr die bayerische Rh\u00f6n nahmen die Regionalmanager der Lokalen Aktionsgruppen von Bad Kissingen und Rh\u00f6n-Grabfeld teil. Eingeladen und vollz\u00e4hlig vertreten waren aber auch die Bewilligungsstellen f\u00fcr das LEADER-Regionalentwicklungsprogramm von den Landkreisen Hersfeld-Rotenburg, Fulda, Rh\u00f6n-Grabfeld, Bad Kissingen und Meiningen sowie der LEADER-Koordinator von Unterfranken.<\/p>\n<p>Unter der Moderation von Sigrid Wetterau beriet das hochkar\u00e4tig besetzte Gremium \u00fcber M\u00f6glichkeiten und Wege, l\u00e4nder\u00fcbergreifend Projekte zur F\u00f6rderung der Regionalentwicklung auf den Weg zu bringen. Hintergrund ist, dass die EU die Mitgliedsstaaten aufgefordert hat, verst\u00e4rkt sogenannte Kooperationsprojekte zu starten. Diese sollen dazu beitragen, dass die l\u00e4ndlichen Regionen Europas zusammenwachsen und sich \u00fcber gemeinsame Projekte austauschen. Aus Sicht aller Beteiligten w\u00e4ren solche Projekte gerade auch f\u00fcr die Rh\u00f6n mit ihren sieben Landkreisen und drei Bundesl\u00e4ndern wichtig. Die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit wird allenthalben gesehen. Als Beispiele f\u00fcr m\u00f6gliche F\u00f6rderprojekte wurden der Sternenpark Rh\u00f6n oder auch die touristische Infrastruktur genannt. Denkbar sind aber auch gemeinsame Projekte z. B. zur F\u00f6rderung der Holzschnitzkunst, die in der Rh\u00f6n weite Verbreitung findet.<\/p>\n<p>Schwierig dagegen ist der Weg zum gemeinsamen Projekt. Der deutsche F\u00f6rderalismus f\u00fchrt dazu, dass die Richtlinien und Ausf\u00fchrungsbestimmungen sowie die Handhabung in jedem Bundesland etwas anders ist. So werden die Anforderungen an solche Kooperationsprojekte auch unterschiedlich formuliert und ausgelegt. Wie so oft steckt die T\u00fccke im Detail. Auch haben die L\u00e4nder unterschiedliche Zahlungsmodalit\u00e4ten und Terminsetzungen. Und immer stellt sich auch die Frage: Wer \u00fcbernimmt die Federf\u00fchrung?<\/p>\n<p>Bei allen Hemmnissen bestand bei den Teilnehmern doch die \u00dcberzeugung, dass es m\u00f6glich sein muss, gemeinsame Projekte auf den Weg zu bringen. Eine hohe Priorit\u00e4t genie\u00dft dabei der Sternenpark Rh\u00f6n, der als Leuchtturmprojekt homogen weiterentwickelt werden soll. Optionen f\u00fcr Projektbausteine zur weiteren Entwicklung des Sternenparks wurden von Sabine Frank vorgestellt. Als n\u00e4chster Schritt wurde hier vereinbart, den aktuellen Umsetzungsstand zu dokumentieren und in der Folge ein Sternenparkkonzept auf den Weg zu bringen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Zu einem Austausch \u00fcber F\u00f6rderprojekte trafen sich die Lokalen Aktionsgruppen des EU-LEADER-Programms und die zust\u00e4ndigen Bewilligungsstellen im Rh\u00f6ngebiet in Bad Hersfeld. Es war schon ein au\u00dfergew\u00f6hnliches Treffen im Hersfelder Kurhaus! 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