{"id":159769,"date":"2017-02-01T23:27:33","date_gmt":"2017-02-01T22:27:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=159769"},"modified":"2017-02-01T23:27:33","modified_gmt":"2017-02-01T22:27:33","slug":"arbeitsgruppe-sozialplanung-stellt-sich-im-fachausschuss-des-kreistags-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=159769","title":{"rendered":"Arbeitsgruppe Sozialplanung stellt sich im Fachausschuss des Kreistags vor"},"content":{"rendered":"<p>Eine positive Bilanz kann die Arbeitsgruppe (AG) Sozialplanung ziehen, die sich in der j\u00fcngsten Sitzung des Kreistagsausschusses f\u00fcr Arbeit, Soziales und Gesundheit vorstellte. Durch die Bem\u00fchungen des Gremiums sei es gelungen, die soziale Infrastruktur in der Region\u00c2\u00a0 bedarfsorientiert weiterzuentwickeln und damit einen Beitrag zum sozialen Frieden zu leisten, betonten Uta Riegel vom Fachdienst Jugend, Familie, Sport, Ehrenamt des Landkreises Fulda sowie AWO-Kreisgesch\u00e4ftsf\u00fchrer Wolfram Latsch.<\/p>\n<p>Die AG Sozialplanung wurde im August 2005 gegr\u00fcndet. Den Anlass bildete die Neustrukturierung und Kommunalisierung der F\u00f6rderung sozialer Hilfen in Hessen. Der Arbeitsgruppe ist parit\u00e4tisch und interdisziplin\u00e4r besetzt. Ihr geh\u00f6ren je vier Vertreter der Kommunen \u2013 davon drei Vertreter des Landkreises und ein Vertreter der Stadt Fulda \u2013 und der freien Wohlfahrtsverb\u00e4nde an. Das Gremium hat die Aufgabe, Kriterien f\u00fcr die Verteilung des Gesamtbudgets an F\u00f6rdermitteln zu entwickeln und den Abschluss entsprechender Zielvereinbarungen mit dem Land vorzubereiten.<\/p>\n<p>Als besonderen Verdienst rechnet Landrat Bernd Woide der Arbeitsgruppe Sozialplanung zu, dass die Verantwortungsgemeinschaft zwischen dem Landkreis und der Stadt einerseits sowie den Verb\u00e4nden andererseits gest\u00e4rkt werden konnte. So wurden in den vergangenen \u00fcber zehn Jahren jeweils einvernehmliche L\u00f6sungen \u00fcber die Verteilung der F\u00f6rdermittel erzielt. Dies war kein leichtes Unterfangen bei einem Gesamtbudget in H\u00f6he von j\u00e4hrlich rund 1,7 Millionen Euro. Die Mittel flossen an etwa 35 Einrichtungen, die 60 bis 70 Projekte betreuten. .<\/p>\n<p>Uta Riegel und Wolfram Latsch hoben vor allem das Konsensprinzip hervor, das sich bew\u00e4hrt habe, weil gemeinsam erarbeitete Vorschl\u00e4ge und getroffene Entscheidungen dann auch in den jeweiligen Institutionen glaubhaft vertreten werden k\u00f6nnten. Als weitere Pluspunkte f\u00fchrten sie in ihrem Fazit nach zehn Jahren G Sozialplanung an, dass die F\u00f6rderkriterien harmonisiert sowie Zuwendungsbescheide und Berichtswesen vereinheitlicht worden seien. Transparenz, Vertrauen und Respekt h\u00e4tten zugenommen. Die Kooperation zwischen der kommunale Seite und den Verb\u00e4nden habe sich deutlich verbessert.<\/p>\n<p>Als aktuelle Themen in den Beratungen der Arbeitsgruppe Sozialplanung nannten Uta Riegel und Wolfram Latsch abschlie\u00dfend die bedarfsgerechte Aufstellung und Ausstattung der Suchtberatungsstellen unter Einbeziehung einer Evaluationsstudie der Hochschule Fulda, die Verteilung der seit 2015 zus\u00e4tzlich zur Verf\u00fcgung stehenden zweckgebundenen Landesmittel in H\u00f6he von rund 206.000 Euro sowie die \u00dcberpr\u00fcfung der geltenden F\u00f6rderrichtlinie f\u00fcr die Sexualberatung unter besonderer Ber\u00fccksichtigung des Bereichs Schwangerschaftsberatung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Eine positive Bilanz kann die Arbeitsgruppe (AG) Sozialplanung ziehen, die sich in der j\u00fcngsten Sitzung des Kreistagsausschusses f\u00fcr Arbeit, Soziales und Gesundheit vorstellte. 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