{"id":159726,"date":"2017-02-01T08:25:05","date_gmt":"2017-02-01T07:25:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=159726"},"modified":"2017-02-01T08:25:05","modified_gmt":"2017-02-01T07:25:05","slug":"studiendirektorin-gerlinde-falkowski-in-den-ruhestand-versetzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=159726","title":{"rendered":"Studiendirektorin Gerlinde Falkowski in den Ruhestand versetzt"},"content":{"rendered":"<p>Am vergangenen Montag wurde die Studiendirektorin Gerlinde Falkowski im Beisein ihres Ehemannes Peter, sowie zahlreichen Wegbegleitern von Oberstudiendirektor Dr. Rudolf Drexler und dem Leitenden Schulamtsdirektor Stephan Schmitt in den Ruhestand verabschiedet. Drexler lie\u00df in seinen Ausf\u00fchrungen einige wichtige Stationen im Leben der k\u00fcnftigen Pension\u00e4rin Revue passieren. Nachdem sie am 20.06.1953 in Rudlos bei Lauterbach geboren wurde, besuchte Gerlinde Beranek die Kaufm\u00e4nnische Berufsfachschule in Lauterbach, um danach auf das Wirtschafts-gymnasium &#8211; die heutige Richard-M\u00fcller-Schule &#8211; in Fulda zu wechseln. Es folgte das Studium der Wirtschaftsp\u00e4dagogik mit dem Nebenfach Politik an der Georg-August-Universit\u00e4t in G\u00f6ttingen. In dieser Zeit lernte sie auch ihren Mann, Peter Falkowski, kennen. Es folgte ein Erweiterungsstudium im Fach Deutsch an der Goethe-Universit\u00e4t in Frankfurt. Nach ihrem Referendariat in Kassel kam sie 1982 an die da-malige Kreisberufsschule, die heutige Eduard-Stieler-Schule (ESS) in Fulda. Hier erfolgte dann ein Einsatz im Bereich der Gastronomie, zahlreiche Fortbildungen und das Engagement mit Vorsitz im Personalrat. Schnell kam der Gedanke auf, eine Hotelfachschule an der ESS zu etablieren, der jedoch zun\u00e4chst z\u00f6gerlich vom Hessischen Kultusministerium aufgenommen wurde. Durch viel Unterst\u00fctzung vom Schul-tr\u00e4ger, dem Landkreis Fulda, des Staatlichen Schulamts Fulda, der Industrie- und Handelskammer, des K\u00f6chevereins Fulda sowie des Hotel- und Gastst\u00e4ttenverbandes gelang es schlie\u00dflich 1989 eine einj\u00e4hrige und 1992 dann endlich die zweij\u00e4hrige Fachschule an der ESS anzusiedeln. Viele Projekte konnten dann realisiert werden, wie 1999 die l\u00e4ngste Tafel der Welt, die mit 1,7 Kilometern L\u00e4nge sogar einen Eintrag ins Guinessbuch der Weltrekorde bekam und die Zusammenarbeit mit der Rh\u00f6n-Marketing GmbH. In der Zwischenzeit wurde Falkowski nach der Bef\u00f6rderung zur Oberstudienr\u00e4tin 1991 zur Studiendirektorin bef\u00f6rdert und erbrachte seit nunmehr \u00fcber 25 Jahren vorbildliche Leistungen in dieser Funktion. Drexler attestierte ihr drei wesentliche Eigenschaften, sie sei aktiv, fit und kundig. Ohne Gerlinde Falkowski, die alle wichtigen Leute in der Gastronomie der Region kenne, g\u00e4be es keine Hotelfachschule in Fulda und die ESS w\u00fcrde nicht dastehen, wo sie heute steht.<br \/>\nLandrat Bernd Woide fuhr mit der Feststellung fort, dass Falkowski visuell noch sehr weit von einer Pensionsgrenze entfernt sei. Sie habe sich um Schule und Gastronomie der Region verdient gemacht und den Bereich mitgepr\u00e4gt.\u00c2\u00a0 Auch habe sie die Eigenschaft, immer Menschen f\u00fcr ihre Anliegen zu vereinnahmen und das werde weiterwirken.<\/p>\n<p>Der Leitende Schulamtsdirektor Stephan Schmitt bedankte sich f\u00fcr die geleistete Bildungsarbeit und verwies auf die unz\u00e4hligen Fortbildungen, die Falkowski auch au\u00dferhalb Fuldas besucht habe. Ebenso sei sie in unterschiedlichen Kommissionen t\u00e4tig gewesen und die vielen von ihr durchgef\u00fchrten Projekte lie\u00dfen eine starke Dynamik sp\u00fcren.<\/p>\n<p>Der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der IHK Fulda, Stefan Schunck, habe 18 Jahre erfolgreich mit Gerlinde Falkowski zusammenarbeiten k\u00f6nnen. Wirtschaftliche St\u00e4rke, zentrale Lage, Lebensqualit\u00e4t und entsprechende Netzwerke machen die Situation in Fulda aus und daf\u00fcr stehe Falkowski. Weiter hob er ihre sozialen Kompetenzen und ihre Teamf\u00e4higkeit hervor, um sie dann gemeinsam mit Armin Gerbeth mit einem sehr guten Pr\u00fcfungszeugnis im Rahmen der dualen Berufsausbildung auszuzeichnen. Hier sei eine ehrenamtliche Arbeit im Ruhestand ebenfalls erw\u00fcnscht.<br \/>\nAuch f\u00fcr den Personalrat war es \u201eTime to say goodbye\u201c und es wurden auf humorvolle Art Dinge in die Ablage gelegt, wie z. B. der Rotstift. \u201eTime to say hello\u201c sei es jetzt f\u00fcr andere Dinge, wie etwa die Familie. Carmen M\u00f6tzung schloss sich mit einem Faust-Zitat an und verwies darauf, dass Gerlinde Falkowski durch ihr Engagement in der Gastronomie wirklich wisse, was die Welt im Inneren zusammenh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Weitere Gru\u00dfworte kamen von der Studierendensprecherin Luisa B\u00f6ttinger in Form eines kleinen Gedichts und von Steffen Ackermann und Wolfram Killer vom DEHOGA Kreisverband Fulda. Ackermann, selbst ehemaliger Absolvent der Hotel-fachschule, betonte, dass sich Falkowski Geh\u00f6r verschaffen konnte durch St\u00e4rke und starke Nerven und dass sie darauf stolz sein k\u00f6nne, dass die Absolventen der Hotelfachschule in aller Welt in guten Positionen unterwegs seien. Sie sei mit Herzblut dabei gewesen und konnte Dinge immer in die positive Richtung lenken. Vom Verein der K\u00f6che und vom Rh\u00f6ner Charme bedankten sich Matthias H\u00f6hl und Dieter Kehl mit dem Statement, dass Falkowski ihre Arbeit auch mit sehr viel Charme begleitet habe.<\/p>\n<p>Gerlinde Falkowski bedankte sich bei allen Anwesenden f\u00fcr die Geschenke und die netten Worte und zitierte dabei Ringelnatz mit \u201eAuf einmal steht es neben dir\u201c und nun stehe es pl\u00f6tzlich neben ihr. Sie sei immer gern in die Schule gegangen und bedankte sich bei Schulleiter Dr. Drexler f\u00fcr den gro\u00dfen Gestaltungsspielraum, welcher ihr stets gew\u00e4hrt wurde und f\u00fcr die Unterst\u00fctzung bei allen ihren Vorhaben. Auch der fr\u00fchere Schulleiter, Herr Urner, habe ihr immer Mut gemacht. Der Landkreis Fulda als Schultr\u00e4ger sorge f\u00fcr gute Arbeitsbedingungen, die Betriebsvertreter seien immer offen und ehrlich gewesen. Auch sei eine Abteilung nur so gut wie ihr Team. Ferner galt ihr Dank dem Schulamt, allen weiteren Organisationen, mit denen sie zusammenarbeiten konnte, dem Schulleitungsteam und dem Unterst\u00fctzungsteam sowie nat\u00fcrlich in erster Linie ihrem Ehemann Peter als Mutmacher, helfende Hand und Berater f\u00fcr\u00c2\u00a0 seine Unterst\u00fctzung, Geduld und Verst\u00e4ndnis.<br \/>\nNach dem offiziellen Teil lud Frau Falkowski die \u00fcber 100 G\u00e4ste noch zu einem klei-nen Imbiss und netten Gespr\u00e4chen ins hauseigene \u00dcbungs-Restaurant ein.<\/p>\n<p>Damit es einen nahtlosen \u00dcbergang geben kann, wird Studiendirektorin Margit Goldstein direkt die Nachfolge von Gerlinde Falkowski antreten.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine stimmungsvolle musikalische Untermalung sorgte Lothar Kl\u00fcber am Klavier.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Am vergangenen Montag wurde die Studiendirektorin Gerlinde Falkowski im Beisein ihres Ehemannes Peter, sowie zahlreichen Wegbegleitern von Oberstudiendirektor Dr. Rudolf Drexler und dem Leitenden Schulamtsdirektor Stephan Schmitt in den Ruhestand verabschiedet. 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