{"id":159683,"date":"2017-02-01T08:19:16","date_gmt":"2017-02-01T07:19:16","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=159683"},"modified":"2017-02-01T08:19:16","modified_gmt":"2017-02-01T07:19:16","slug":"der-arbeitsmarkt-im-jahr-2016-im-agenturbezirk-bad-hersfeld-fulda-deutlich-mehr-stellen-und-weniger-arbeitslose-die-wirtschaft-boomt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=159683","title":{"rendered":"Der Arbeitsmarkt im Jahr 2016 im Agenturbezirk Bad Hersfeld-Fulda Deutlich mehr Stellen und weniger Arbeitslose \u2013 Die Wirtschaft boomt!"},"content":{"rendered":"<p>Die Wirtschaft boomt in Ost- und Waldhessen! Waldemar Dombrowski, Leiter der Arbeitsagentur Bad Hersfeld-Fulda, zog bei einer Pressekonferenz in H\u00fcnfeld eine durchweg positive Bilanz des Jahres 2016.<\/p>\n<p>Im Jahresdurchschnitt waren im vergangenen Jahr in den Landkreisen Fulda und Hersfeld-Rotenburg 6.500 Menschen arbeitslos gemeldet. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 3,6 Prozent (Fulda: 3,1 Prozent; Hersfeld-Rotenburg: 4,3 Prozent). Im Jahr zuvor hatte die Quote im Schnitt bei 3,8 Prozent gelegen.<\/p>\n<p>Von der positiven Entwicklung haben nahezu alle Personengruppen profitiert; am st\u00e4rksten M\u00e4nner (-6,4 Prozent auf 3.475) und die j\u00fcngeren Arbeitslosen unter 25 Jahren (-6,6 Prozent auf 652). Auch die Zahl der \u00e4lteren Arbeitslosen \u00fcber 50 Jahren ist weiter gesunken \u2013 um 5,1 Prozent auf 2.316.<br \/>\nDem Bundestrend entsprechend ist im Kontext der Fluchtthematik die Arbeitslosigkeit bei Menschen ohne deutschen Pass in 2016 angestiegen \u2013 im Agenturbezirk um 18,2 Prozent auf 1.337.\u00c2\u00a0 Rund ein F\u00fcnftel aller Arbeitslosen sind Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder, von denen mehr als ein Drittel aus Asylherkunftsl\u00e4ndern stammt, die meisten (331) aus Syrien.<\/p>\n<p>Ein starkes Plus verzeichnete die Agentur f\u00fcr Arbeit bei den gemeldeten Stellen.\u00c2\u00a0 Von Januar bis Dezember konnte der Arbeitgeberservice in den Landkreisen Fulda und Hersfeld-Rotenburg 14.013 Stellen akquirieren. Dies waren 2.547 (22,2 Prozent) mehr als im Vorjahr. Parallel dazu stieg der Bestand an offenen Stellen um fast 30 Prozent auf 3.206 im Jahresdurchschnitt. \u201eDie anhaltend gute wirtschaftliche Entwicklung hat auch eine Kehrseite\u201c, kommentierte Waldemar Dombrowski. Immer mehr Stellen, vor allem f\u00fcr Fachkr\u00e4fte, k\u00f6nnen nur schwer oder gar nicht besetzt werden. Vor allem kleine Unternehmen sp\u00fcren die Personalengp\u00e4sse immer st\u00e4rker.<\/p>\n<p>Der Arbeitsmarkt im Januar 2017 im Agenturbezirk<br \/>\nDie anhaltend winterliche Witterung hat sich auf dem Arbeitsmarkt im Agenturbezirk ausgewirkt. Die Zahl der Arbeitslosen nahm im Januar zu und liegt nun bei 6.744. Im Monat zuvor waren es 618 weniger gewesen. Die Arbeitslosenquote stieg auf 3,7 Prozent an (Vormonat: 3,3 Prozent).<br \/>\nIm Vergleich zum Vorjahr verzeichneten Arbeitsagentur und das Jobcenter des Landkreises einen R\u00fcckgang um insgesamt 512 Arbeitslose.<\/p>\n<p>Der Stellenbestand liegt mit 3.210 um rund ein F\u00fcnftel \u00fcber dem des Vorjahres.\u00c2\u00a0 \u201eDies ist eine solide Ausgangsbasis f\u00fcr das neue Jahr. Wir gehen f\u00fcr 2017 von einem weiteren moderaten Wirtschaftswachstum in der Region aus. Es ist jedoch nicht auszuschlie\u00dfen, dass die unruhige geopolitische Lage negative Auswirkungen auf die Konjunktur mit sich bringen k\u00f6nnte\u201c, kommentierte Agenturleiter Dombrowski.<\/p>\n<p>Der Arbeitsmarkt im Jahr 2016 im Landkreis Fulda<br \/>\nWeniger Arbeitslose und deutliches Stellenplus: Die Wirtschaft boomt!<br \/>\nDie Arbeitsmarktlage in der Region Fulda hat sich im vergangenen Jahr weiter positiv entwickelt.\u00c2\u00a0 Im Jahresdurchschnitt waren in 2016 im Landkreis Fulda 3.754 Menschen arbeitslos gemeldet. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 3,1 Prozent. Damit verzeichnet die Region Fulda im Jahr 2016 die niedrigste Arbeitslosigkeit aller hessischen Landkreise; es folgt der Hochtaunuskreis mit 3,6 Prozent. Im Jahr zuvor hatte die Quote im Schnitt bei 3,3 Prozent gelegen.<br \/>\nDurchschnittlich 2.025 Arbeitsstellen standen in 2016 zur Besetzung.<\/p>\n<p>Personengruppen<br \/>\nDie Arbeitslosigkeit ist im vergangenen Jahr bei fast allen Personengruppen gesunken. Besonders stark profitierten M\u00e4nner und Langzeitarbeitslose von der guten Konjunktur. Im Jahresdurchschnitt waren 2.011 M\u00e4nner erwerbslos und somit 3,4 Prozent weniger als im Vorjahr.<\/p>\n<p>angzeitarbeitslosigkeit wurde um 7,7 Prozent abgebaut. Durchschnittlich waren 962 Menschen \u2013 rund ein Viertel aller Arbeitslosen im Landkreis Fulda &#8211; seit einem Jahr oder l\u00e4nger ohne Arbeit.<br \/>\nAuch bei \u00e4lteren Personen ging die Arbeitslosigkeit zur\u00fcck. Im Jahresdurchschnitt waren 1.367 Frauen und M\u00e4nner \u00fcber 50 Jahren arbeitslos gemeldet, was einem R\u00fcckgang von 1,9 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr gleichkommt.<\/p>\n<p>Der sehr niedrige Stand der Arbeitslosigkeit bei J\u00fcngeren unter 25 Jahren konnte gehalten werden (Arbeitslosenquote: 2,8 Prozent).<\/p>\n<p>Die Anzahl der arbeitslosen Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder stieg dem bundesweiten Trend folgend an. In 2016 waren im Durchschnitt 757 Personen ohne deutschen Pass arbeitslos \u2013 27,3 Prozent mehr als im Vorjahr.<\/p>\n<p>Stellen<br \/>\nEin starkes Plus verzeichnete die Agentur f\u00fcr Arbeit bei den gemeldeten Stellen. Von Januar bis Dezember konnte der Arbeitgeberservice der Agentur in Fulda 7.091 Stellen akquirieren, fast 1.000 mehr als im Vorjahr. Besonders nachgefragt wurden Arbeitskr\u00e4fte im verarbeitenden Gewerbe (Maschinenbau), im Bau- und Baunebengewerbe sowie im Gesundheits- und Sozialwesen. Parallel dazu stieg der Bestand an offenen Stellen um ein F\u00fcnftel auf 2.025 im Jahresdurchschnitt.<br \/>\n\u201eDie gute wirtschaftliche Entwicklung hat auch eine Kehrseite\u201c, kommentierte Waldemar Dombrowski, Leiter der Agentur f\u00fcr Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, die Daten bei einer Pressekonferenz in H\u00fcnfeld. Immer mehr Stellen, vor allem f\u00fcr Fachkr\u00e4fte, k\u00f6nnen nur schwer oder mitunter zeitverz\u00f6gert besetzt werden. \u201eIn einigen Berufen ist der Markt nahezu leergefegt. Im Altkreis H\u00fcnfeld beispielsweise bewegen wir uns in Richtung Vollbesch\u00e4ftigung\u201c, erkl\u00e4rte der Agenturchef.<\/p>\n<p>Der Arbeitsmarkt im Januar 2017 im Landkreis Fulda<br \/>\nDie anhaltend winterliche Witterung hat sich auf den Arbeitsmarkt im Landkreis Fulda ausgewirkt. Die Zahl der Arbeitslosen nahm im Januar zu und liegt nun bei 3.995. Im Monat zuvor waren es 409 weniger gewesen. Die Arbeitslosenquote stieg auf 3,3 Prozent an (Vormonat: 3,0 Prozent).<br \/>\nIm Vergleich zum Vorjahr verzeichneten Arbeitsagentur und das Jobcenter des Landkreises einen R\u00fcckgang um insgesamt 300 Arbeitslose.<\/p>\n<p>Der Stellenbestand liegt mit 2.174 um ein F\u00fcnftel \u00fcber dem des Vorjahres.\u00c2\u00a0 \u201eDies ist eine solide Ausgangsbasis f\u00fcr das neue Jahr. Wir gehen f\u00fcr 2017 von einem weiteren moderaten Wirtschaftswachstum in der Region aus. Die unruhige internationale Lage birgt jedoch Risiken f\u00fcr unsere Konjunktur\u201c, kommentierte Waldemar Dombrowski.<\/p>\n<p>Der Arbeitsmarkt im Jahr 2016 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg<br \/>\nWeniger Arbeitslose und deutliches Stellenplus: Besch\u00e4ftigung boomt!<br \/>\nDie Arbeitsmarktlage im Landkreis Hersfeld-Rotenburg hat sich im vergangenen Jahr weiter positiv entwickelt.\u00c2\u00a0 Im Jahresdurchschnitt waren 2.746 Menschen arbeitslos gemeldet. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von 4,3 Prozent. Im Jahr zuvor hatte die Quote im Schnitt bei 4,9 Prozent gelegen. Gleichzeitig stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigen zum 30.06.2017 binnen Jahresfrist um 2,2 Prozent auf 46.389 an.<\/p>\n<p>Durchschnittlich 2.025 Arbeitsstellen standen in 2017 zur Besetzung.<\/p>\n<p>Personengruppen<br \/>\nDie Arbeitslosigkeit ist im vergangenen Jahr bei fast allen Personengruppen gesunken. Besonders stark profitierten j\u00fcngere Menschen von der guten Konjunktur. Im Jahresdurchschnitt waren 244 Personen unter 25 Jahren erwerbslos und somit 16,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Langzeitarbeitslosigkeit wurde um 4,7 Prozent abgebaut.\u00c2\u00a0 Trotzdem waren 1.164 Menschen \u2013 mehr als 40 Prozent aller Arbeitslosen im Landkreis Hersfeld-Rotenburg &#8211; seit einem Jahr oder l\u00e4nger ohne Arbeit.<\/p>\n<p>Auch bei \u00e4lteren Personen ging die Arbeitslosigkeit zur\u00fcck. Im Jahresdurchschnitt waren 949 Frauen und M\u00e4nner \u00fcber 50 Jahren arbeitslos gemeldet, was einem R\u00fcckgang von 9,5 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr gleichkommt.<\/p>\n<p>Die Anzahl der arbeitslosen Ausl\u00e4nderinnen und Ausl\u00e4nder stieg dem bundesweiten Trend entsprechend an. In 2016 waren im Durchschnitt 580 Personen ohne deutschen Pass arbeitslos \u2013 8 Prozent mehr als im Vorjahr.<\/p>\n<p>Stellen<br \/>\nEin starkes Plus verzeichnete die Agentur f\u00fcr Arbeit bei den gemeldeten Stellen.\u00c2\u00a0 Von Januar bis Dezember konnte der Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur im Landkreis Hersfeld-Rotenburg 6.922 Stellen akquirieren. Dies waren 1.584 (29,7 Prozent) mehr als im Vorjahr. Parallel dazu stieg der Bestand an offenen Stellen um 35 Prozent auf 1.181 im Jahresdurchschnitt. Einen besonderen Zuwachs weist der Bereich Verkehr und Logistik auf. \u201eDie gute wirtschaftliche Entwicklung hat auch eine Kehrseite\u201c, kommentierte Waldemar Dombrowski, Leiter der Agentur f\u00fcr Arbeit Bad Hersfeld-Fulda, die Daten bei einer Pressekonferenz in H\u00fcnfeld. Immer mehr Stellen, vor allem f\u00fcr Fachkr\u00e4fte, k\u00f6nnen nur schwer oder mit erheblicher Verz\u00f6gerung besetzt werden. Vor besonderen Herausforderungen stehen die Vermittlerinnen und Vermittler unter anderem, wenn es um Stellenbesetzungen im Handwerk (Tischler, Maler, Sanit\u00e4r, Friseur, etc.), im Bereich Metall, in der Elektrobranche sowie im Hotel- und Gastst\u00e4ttengewerbe oder in Gesundheit und Pflege geht. Auch Berufskraftfahrer werden stark nachgefragt.<\/p>\n<p>Der Arbeitsmarkt im Januar 2017 im Landkreis Hersfeld-Rotenburg<br \/>\nDie anhaltend winterliche Witterung hat sich auf den Arbeitsmarkt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg ausgewirkt. Die Zahl der Arbeitslosen nahm im Januar zu und liegt nun bei 2.749. Im Monat zuvor waren es 209 weniger gewesen. Die Arbeitslosenquote stieg auf 4,3 Prozent an (Vormonat: 4,0 Prozent).<\/p>\n<p>Im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten Arbeitsagentur und das Jobcenter des Landkreises jedoch einen R\u00fcckgang um insgesamt 212 Arbeitslose.<\/p>\n<p>Auch der Stellenbestand liegt mit 1.036 um 18 Prozent \u00fcber dem des Vorjahres.\u00c2\u00a0 \u201eDies ist eine solide Ausgangsbasis f\u00fcr das neue Jahr. Wir gehen f\u00fcr 2017 von einem weiteren moderaten Wirtschaftswachstum in der Region aus. Die unruhige internationale Lage birgt jedoch Risiken f\u00fcr unsere Konjunktur\u201c, kommentierte Waldemar Dombrowski.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Die Wirtschaft boomt in Ost- und Waldhessen! Waldemar Dombrowski, Leiter der Arbeitsagentur Bad Hersfeld-Fulda, zog bei einer Pressekonferenz in H\u00fcnfeld eine durchweg positive Bilanz des Jahres 2016. Im Jahresdurchschnitt waren im vergangenen Jahr in den Landkreisen Fulda und Hersfeld-Rotenburg 6.500 Menschen arbeitslos gemeldet. 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