{"id":159681,"date":"2017-02-01T08:15:34","date_gmt":"2017-02-01T07:15:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=159681"},"modified":"2017-02-01T08:15:34","modified_gmt":"2017-02-01T07:15:34","slug":"beauftragung-der-adac-luftrettung-zur-durchfuehrung-der-luftrettung-mit-christoph-28-in-fulda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=159681","title":{"rendered":"Beauftragung der ADAC-Luftrettung zur Durchf\u00fchrung der Luftrettung mit \u201eChristoph 28\u201c in Fulda"},"content":{"rendered":"<p>Hessens Gesundheitsminister Stefan Gr\u00fcttner hat heute die Beauftragung mit dem Betrieb des Rettungshubschraubers \u201eChristoph 28\u201c an die ADAC Luftrettung gGmbH in Fulda \u00fcbergeben. \u201eDie Luftrettung ist ein wichtiger Eckpfeiler der Notfallversorgung. Die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in Hessen k\u00f6nnen sich in medizinischen Notlagen auf ein fl\u00e4chendeckendes Luftrettungsnetzwerk mit hochqualifizierten Mitarbeitern verlassen\u201c, erkl\u00e4rte Gr\u00fcttner. Das Luftrettungszentrum, das in Fulda direkt am Klinikum angesiedelt ist, wird bereits seit 1984 von der ADAC Luftrettung betreut. Im vergangenen Jahr hatte das Regierungspr\u00e4sidium Gie\u00dfen den Betrieb von \u201eChristoph 28\u201c europaweit ausgeschrieben. Das Zentrum wird nun weiterhin von der ADAC Luftrettung in Kooperation mit dem Kreisverband Fulda des Deutschen Roten Kreuz (DRK) und dem Klinikum Fulda betrieben.<\/p>\n<p>\u201eDie Luftrettung in Hessen trage bedeutend dazu bei, dass Leben gerettet werden\u201c, machte der Gesundheitsminister deutlich. \u201eDurch das Eintreffen von Patienten in einem geeigneten Krankenhaus in weniger als einer Stunde erh\u00f6hen sich die \u00dcberlebenschancen und die Heilungsprognosen wesentlich\u201c, erl\u00e4uterte Gr\u00fcttner. Das Land Hessen habe sowohl die rechtlichen als auch organisatorischen Voraussetzungen geschaffen, damit diese sog. \u201eGolden Hour\u201c jeder Zeit eingehalten werde. \u201eDas Hessische Rettungsdienstgesetz sieht eine Hilfsfrist von zehn Minuten vor. Dies ist die k\u00fcrzeste Hilfsfrist aller Fl\u00e4chenl\u00e4nder\u201c, betonte Gr\u00fcttner. \u201eDurch die Verkn\u00fcpfung der Rettungsdienstplanung mit der Krankenhausplanung und der Einf\u00fchrung des \u201eInterdisziplin\u00e4rer Versorgungsnachweises (IVENA)\u201c, wodurch gew\u00e4hrleistet werden kann, dass der Patient auch im \u201erichtigen\u201c Krankenhaus ankommt und m\u00f6glichst schnell versorgt wird, sind wir hier in Hessen schon sehr gut aufgestellt\u201c, erg\u00e4nzte der Gesundheitsminister.<\/p>\n<p>\u201eWir haben den Zuschlag gemeinsam mit unseren langj\u00e4hrigen guten Partnern, dem DRK Fulda und dem Klinikum Fulda\u00c2\u00a0 bekommen. Mit diesem Team haben wir in der Vergangenheit den hohen Standard in der Luftrettung f\u00fcr Osthessen, S\u00fcdth\u00fcringen und Unterfranken sichergesellt. Wir sind dankbar, erneut mit dieser verantwortungsvollen Aufgabe betraut worden zu sein \u2013 das ist uns Ansporn, auch in Zukunft mit all unserer Kraft f\u00fcr die Menschen da zu sein, wenn sie uns in schwierigsten Situationen brauchen\u201c, sagt Fr\u00e9d\u00e9ric Bruder, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der ADAC Luftrettung gGmbH. F\u00fcr die ADAC Luftrettung sei es von hoher Bedeutung, dass der ADAC Hessen-Th\u00fcringen mit Matthias Feltz und Claus Herzig an der Spitze voll hinter dem Engagement st\u00fcnden.<\/p>\n<p>\u201eDie Luftrettung ist seit Jahrzehnten ein unverzichtbarer Baustein der Gesundheitsversorgung unserer Region. Gute Piloten, qualifizierte Rettungsassistenten, kompetente \u00c4rzte und moderne Hubschrauber: am Standort Fulda seit \u00fcber 30 Jahren selbstverst\u00e4ndlich und Garant f\u00fcr\u00c2\u00a0 h\u00f6chste Flug- und Patientensicherheit. Das Klinikum Fulda ist stolz, die \u00c4rztinnen und \u00c4rzte f\u00fcr dieses Team zu stellen.\u00c2\u00a0 Unsere Partnerschaft mit\u00c2\u00a0 dem ADAC, dem Deutschen Roten Kreuz hat sich bew\u00e4hrt, der \u201egelbe Engel Christoph 28\u201c ist ein\u00c2\u00a0 Wahrzeichen des Klinikums und der Stadt Fulda. Als Krankenhaus der Spitzenmedizin k\u00f6nnen wir garantieren, dass die gute Versorgung nicht auf dem Landeplatz endet. Unsere Teams versorgen\u00c2\u00a0 die Notfall-Patienten im \u00fcberregionalen Traumazentrum, im\u00c2\u00a0 modernen Kopfzentrum oder der Inneren Medizin innerhalb k\u00fcrzester Zeit nach dem Eintreffen qualifiziert\u00c2\u00a0 weiter. Und die ganz kleinen Patienten sind in unserem Perianatalzentrum bestens aufgehoben. Die Notfallversorgung der Menschen in Osthessen funktioniert \u2013 und das ohne nennenswerte Zwischenf\u00e4lle. Dies ist keineswegs eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, sondern Beleg f\u00fcr eine jahrelange gute Teamarbeit zwischen den Akteuren\u201c, so Priv.-Doz. Dr. Thomas Menzel, Vorstandssprecher des Klinikums Fulda &#8211; \u201eund nat\u00fcrlich freuen wir uns, dass wir mit der bew\u00e4hrten Mannschaft weitermachen k\u00f6nnen und bieten \u201eunserem\u201c gelben Engel auch weiterhin gerne eine gute Heimstatt.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDie hohe Qualit\u00e4t unserer gemeinsamen Arbeit wurde mit dem Ergebnis der Ausschreibung best\u00e4tigt und ist f\u00fcr uns Verpflichtung zugleich, die seit \u00fcber drei Jahrzehnten auf h\u00f6chstem Niveau gelebte Kooperation mit ungebrochenem Engagement fortzuf\u00fchren. Wir freuen uns auf eine weitere langfristige Zusammenarbeit mit dem ADAC und dem Klinikum Fulda. Das Motto &#8216;never change a winning team&#8217; ist best\u00e4tigt worden\u201c, kommentierte Christoph Schwab, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des DRK Fulda, die weitere Beauftragung.<\/p>\n<p>Herr Regierungspr\u00e4sident Dr. Ullrich zeigt sich zufrieden, dass mit der \u00fcbergebenen Beauftragung auch f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahre am Standort Fulda der Betrieb des Rettungshubschraubers Christoph 28 auf qualitativ hohem Niveau sichergestellt werden konnte. Er\u00c2\u00a0 lobt die Leistung, die die ADAC Luftrettung seit nunmehr \u00fcber 30 Jahren in Kooperation mit dem Klinikum Fulda und dem DRK Fulda an diesem Standort erbracht hat. Das Auswahlverfahren, dass das Regierungspr\u00e4sidium Gie\u00dfen im vergangenen Jahr durchgef\u00fchrt hat, verfolgte das Ziel, hohe Qualit\u00e4t und Wirtschaftlichkeit miteinander zu verkn\u00fcpfen. Dies habe Interesse bei etablierten Luftrettungsunternehmen aus dem Inland wie auch aus dem europ\u00e4ischen Ausland gefunden. Im Rahmen der Pr\u00fcfung der abgegebenen Angebote zeigte sich, dass die ADAC Luftrettung diese beiden Kriterien am besten miteinander vereint. Das Ausschreibungsverfahren konnte daher zu Ihren Gunsten entschieden werden. Allen Verfahrensbeteiligten spricht er seinen Dank f\u00fcr Ihr Interesse und ihre Teilnahme aus, auch bedankte er sich beim Klinikum Fulda f\u00fcr die gute Zusammenarbeit im Rahmen der Verfahrensvorbereitung.<\/p>\n<p>\u201eIch m\u00f6chte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Rettungsdienstes im Namen der Hessischen Landesregierung danken und sie zugleich darin best\u00e4rken, ihre T\u00e4tigkeit weiterhin mit der gleichen Einsatzfreude wie in den vergangenen Jahren zu erf\u00fcllen\u201c, schloss Gr\u00fcttner.<\/p>\n<p>Information:<br \/>\nDeutschlandweit gibt es insgesamt 70 Rettungshubschrauber-Stationen. In Hessen sind neben \u201eChristoph 28\u201c noch drei weitere Rettungshubschrauber im Einsatz: \u201eChristoph 2\u201c ist in Frankfurt stationiert, \u201eChristoph 7\u201c in Kassel und \u201eChristoph Gie\u00dfen\u201c in Gie\u00dfen und Reichelsheim.<br \/>\nDas Luftrettungsteam in Fulda besteht derzeit aus drei Piloten (ADAC), sechs Notfallsanit\u00e4tern des DRK-Kreisverbandes Fulda sowie 15 Not\u00e4rzten des Klinikums Fulda. Im Schnitt fliegt die Crew j\u00e4hrlich 1.300 Eins\u00e4tze, um Menschen in Not zu retten. Mit dem Rettungshubschrauber wird dabei nicht nur die Region Osthessen abgedeckt, sondern auch S\u00fcdth\u00fcringen und Unterfranken. Seit 2014 handelt es sich bei \u201eChristoph 28\u201c um einen Helikopter des Modells \u201eEC135 P2+\u201c. Dessen Vorg\u00e4ngermodell wurde 2002 in Dienst gestellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Hessens Gesundheitsminister Stefan Gr\u00fcttner hat heute die Beauftragung mit dem Betrieb des Rettungshubschraubers \u201eChristoph 28\u201c an die ADAC Luftrettung gGmbH in Fulda \u00fcbergeben. \u201eDie Luftrettung ist ein wichtiger Eckpfeiler der Notfallversorgung. Die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in Hessen k\u00f6nnen sich in medizinischen Notlagen auf ein fl\u00e4chendeckendes Luftrettungsnetzwerk mit hochqualifizierten Mitarbeitern verlassen\u201c, erkl\u00e4rte Gr\u00fcttner. 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