{"id":159530,"date":"2017-01-26T20:51:37","date_gmt":"2017-01-26T19:51:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=159530"},"modified":"2017-01-26T20:51:37","modified_gmt":"2017-01-26T19:51:37","slug":"prof-dr-renz-in-einer-privilegierten-partnerschaft-gehen-wir-einen-grossen-schritt-nach-vorn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=159530","title":{"rendered":"Prof. Dr. Renz: \u201eIn einer privilegierten Partnerschaft gehen wir einen gro\u00dfen Schritt nach vorn\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Erstes Campus-Meeting der Universit\u00e4tsmedizin Marburg am Standort Fulda\/ PD Dr. Menzel: \u201eAusdruck der Partnerschaft und des fachlichen Niveaus\u201c<\/p>\n<p>\u201eWir freuen uns, in der privilegierten Partnerschaft zwischen Marburg und Fulda nun einen gro\u00dfen Schritt nach vorn gehen zu k\u00f6nnen. Unser erstes gemeinsames Campus\u00e2\u20ac\u0090 Meeting ist daf\u00fcr ein bedeutendes Symbol nach innen und au\u00dfen\u201c, begr\u00fc\u00dft Prof. Dr. Harald Renz, \u00c4rztlicher Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer am Universit\u00e4tsklinikum Marburg, die Vertiefung und den Ausbau der klinischen und medizinischen Beziehungen zwischen der Universit\u00e4tsmedizin und dem Campus Fulda, die im ersten Campus\u00e2\u20ac\u0090Meeting beider Institutionen in Fulda ihren Ausdruck finden. Die Zukunft der Medizin liege in der Schaffung von Netzwerken und einer engen Kooperation von Kliniken, beginnend bei der Medizinerausbildung, sagt Renz: \u201eWir sind sehr zufrieden mit der Entwicklung dieses Projekts und bekommen viele gute R\u00fcckmeldungen, die uns ermutigen, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und unsere Kooperation zwischen Mittel\u00e2\u20ac\u0090 und Osthessen auszubauen.\u201c<\/p>\n<p>Fulda ist seit 2014 externer Campus der Universit\u00e4tsmedizin Marburg<\/p>\n<p>\u201eSeit Oktober 2014 ist das Klinikum Fulda, bis dahin schon langj\u00e4hriges akademisches Lehrkrankenhaus des Fachbereichs Medizin Marburg, externer Campus der Universit\u00e4tsmedizin Marburg\u201c, erl\u00e4utert Prof. Dr. Helmut Sch\u00e4fer, Dekan des Fachbereichs Medizin der Philipps\u00e2\u20ac\u0090Universit\u00e4t Marburg. \u201eDas Ausbildungsangebot unseres Campus Fulda rfreut sich von Anfang an gr\u00f6\u00dfter Beliebtheit bei den fortgeschrittenen Studierenden im klinischen Studienabschnitt. Wir freuen uns, auf der Basis dieser sehr erfolgreichen sammenarbeit die Kooperation zwischen Marburg und Fulda auch in der Patientenversorgung und in der patientenorientierten klinischen Forschung weiter auszubauen.&#8221;<\/p>\n<p>PD Dr. Menzel: \u201eKonstruktive Zusammenarbeit der Universit\u00e4t und des Spitzenversorgers\u201c<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr PD Dr. Thomas Menzel, Sprecher des Vorstands der gemeinn\u00fctzigen Klinikum Fulda AG, ist \u201edie Zusammenarbeit mit dem Universit\u00e4tsklinikum Marburg in der universit\u00e4ren Ausbildung von \u00c4rzten ein Erfolg f\u00fcr alle Beteiligten und insbesondere f\u00fcr die Studentinnen und Studenten. Das erste gemeinsame Campus\u00e2\u20ac\u0090Meeting der Universit\u00e4tsmedizin Marburg und des Klinikums Fulda am 24. Januar ist Ausdruck der konstruktiven Zusammenarbeit der renommierten, traditionsreichen Marburger Universit\u00e4t und des kommunalen Klinikums der Spitzenversorgung in Osthessen.\u201c An diesem Dienstag kommen etwa 30 Lehrstuhlinhaber und Klinikdirektoren der Universit\u00e4tsmedizin Marburg nach Fulda, um dort mit Ihren Fakult\u00e4tskollegen, den \u00c4rztlichen Direktoren des Klinikums Fulda, den fachlichen Austausch zu suchen. \u201eF\u00fcr uns ist das Ausdruck einer guten Partnerschaft und der Tatsache, dass wir fachlich das Niveau haben, das wir von uns selbst erwarten\u201c, sagt Menzel.<\/p>\n<p>Eydt: \u201eWir bringen als Campus Fulda unsere St\u00e4rken ein\u201c<\/p>\n<p>Andr\u00e9 Eydt, der kaufm\u00e4nnische Vorstand des Klinikums Fulda, betont: \u201eEs ist uns durchaus eine Ehre, die Kollegen aus Marburg in Fulda begr\u00fc\u00dfen zu d\u00fcrfen. Wir sind in unserer Rolle als Partner der Universit\u00e4tsmedizin Marburg gerne Gastgeber und bringen als Vertreter des Campus Fulda unsere St\u00e4rken in den Diskurs ein.\u201c<\/p>\n<p>Vor gut zwei Jahren, im Herbst 2014, waren das Klinikum Fulda, eines der gr\u00f6\u00dften kommunalen Krankenh\u00e4user in Hessen, und das Universit\u00e4tsklinikum Marburg eine Kooperation eingegangen. Seither studierten schon mehr als 200 Marburger Medizinstudentinnen und \u00e2\u20ac\u0090studenten am Campus Fulda. Menzel listet drei Vorz\u00fcge der Zusammenarbeit auf:<\/p>\n<p>Ausbildung nach etablierten Qualit\u00e4tsstandards des Wissenschaftsrates<\/p>\n<p>\u201e1. Die Universit\u00e4t Marburg kann mehr und zus\u00e4tzliche Studenten im klinischen Studienabschnitt (vom 5. Semester an) ausbilden und ihre Kapazit\u00e4ten damit zum Wohle des Landes und k\u00fcnftiger Patienten besser aussch\u00f6pfen.<br \/>\n2. Damit k\u00f6nnen insgesamt mehr Studierende qualitativ hochwertig an den Beruf des Arztes herangef\u00fchrt werden, zumal in der Kooperation der Klinika Fulda und Marburg die etablierten Qualit\u00e4tsstandards \u2013 wie die Evaluation der Lehre durch die Studierenden und den Fachbereich Medizin \u00e2\u20ac\u0090 eingehalten werden. Die allerorten in Zusammenarbeit mit einer ausl\u00e4ndischen Hochschule er\u00f6ffneten \u201eMedical Schools\u201c sind hingegen ohne Akkreditierung des Wissenschaftsrats t\u00e4tig. Dieses Thema stellt sich in der Zusammenarbeit Fulda \u00e2\u20ac\u0090 Marburg nicht.<br \/>\n3. Das Klinikum Fulda und die Region Fulda pr\u00e4sentieren sich den Studenten schlie\u00dflich als attraktive Orte zum Leben und Arbeiten.\u201c<\/p>\n<p>J\u00e4hrlich bereiten sich mehr als 200 Marburger Studenten in Fulda auf den Beruf vor<\/p>\n<p>\u201eDie Medizinerausbildung in Marburg als einer beliebten Hochschule stie\u00df in den klinischen Semestern, wenn die Studenten die Anschauung des Patienten ben\u00f6tigen, an Grenzen, w\u00e4hrend wir in Fulda \u00fcberlegten, mit welcher Universit\u00e4tsklinik wir perspektivisch enger zusammenarbeiten wollten\u201c, beschreibt PD Dr. Achim Hellinger, \u00c4rztlicher Direktor des Klinikums Fulda, die \u00dcberlegungen, die am Anfang der Kooperation standen. Die Zusammenarbeit der Universit\u00e4tsmedizin Marburg mit dem Klinikum Fulda am \u201eCampus Fulda\u201c begann in der P\u00e4diatrie, der Kinderheilkunde, und wurde rasch auf die Innere Medizin und alle chirurgischen F\u00e4cher ausgeweitet. Je Semester kommen nunmehr in der P\u00e4diatrie, der Inneren Medizin und der Chirurgie jeweils 24 Studentinnen und Studenten aus Marburg nach Fulda, um dort in der Summe jeweils zwei Wochen ihres klinischen Studiums zu absolvieren. In einem Jahr sind dies rechnerisch 144 Studenten am Campus Fulda. Hinzu kommen die j\u00e4hrlich etwa 90 Marburger Medizinstudenten, die am Ende ihrer Ausbildung ein, zwei oder alle drei Tertiale ihres Praktischen Jahres am Klinikum Fulda absolvieren. Die Lehre, sagt Hellinger, sei ein Auftrag, der unmittelbar mit der Habilitation verbunden sei unabh\u00e4ngig davon, ob der Lehrende an einem Universit\u00e4tsklinikum oder einem Klinikum der Maximalversorgung t\u00e4tig sei. Lehre in der Hochschulmedizin sei den entsprechend qualifizierten \u00c4rzten an einem Klinikum wie in Fulda also nicht fremd, sondern ihr Auftrag, den sie mit voller Kompetenz wahrnehmen.<\/p>\n<p>PD Dr. Hellinger: \u201eIm Urteil der Studenten schneidet Fulda sehr gut ab\u201c<\/p>\n<p>Die Ausbildung w\u00e4hrend der klinischen Semester am Campus Fulda unterliege einer strengen Qualit\u00e4tssicherung sowohl durch das Klinikum Fulda, als auch durch die Universit\u00e4t Marburg, so Hellinger weiter. Dazu z\u00e4hle auch eine Evaluation des Campus Fulda durch die Studenten. In dieser Bewertung schneide Fulda sehr gut ab. Die Studenten verwiesen auf die anspruchsvollen Inhalte, die Didaktik, das Engagement der Lehrenden und die enge, pers\u00f6nliche Betreuung. \u201eAls j\u00fcngst 24 Pl\u00e4tze f\u00fcr ein Chirurgie\u00e2\u20ac\u0090Praktikum in Fulda online zu vergeben waren, waren diese in weniger als einer Minute, genauer gesagt nach 53 Sekunden zugeteilt\u201c, f\u00fchrt Hellinger nicht ohne Stolz einen Beweis f\u00fcr das Interesse der Marburger Studenten am Campus Fulda an.<\/p>\n<p>Christoph Albrecht: \u201eAm Campus Fulda versuchen alle, alles m\u00f6glich zu machen\u201c<\/p>\n<p>Christoph Albrecht, ein Marburger Medizin\u00e2\u20ac\u0090Student, der unmittelbar vor den abschlie\u00dfenden Staatsexamina steht, hat den Campus Fulda sowohl in seinen klinischen Semestern, als auch in zwei der drei Tertiale seines Praktischen Jahres kennengelernt. Schon die Tatsache, dass das Klinikum Fulda einen Bus\u00e2\u20ac\u0090Service eingerichtet habe, um die Studentinnen und Studenten aus Marburg zu holen und dorthin nach dem Studienabschnitt in Fulda wieder zur\u00fcckzubringen, sei \u201esehr nett\u201c, sagt der angehende Arzt: \u201eWir hatten immer das Gef\u00fchl, dass es sehr gut organisiert ist in Fulda und dass wir willkommen waren. Das fing schon mit dem Willkommensm\u00e4ppchen samt dem kostenlosen W\u00e2\u20ac\u0090LAN\u00e2\u20ac\u0090Zugang im Klinikum an und reichte bis zur Stadtf\u00fchrung, der Einladung der Stadt Fulda zum gemeinsamen Abendessen und zu einem kurzweiligen Vortrag \u00fcber Stadt und Kreis Fulda. Die Fuldaer im Klinikum und in der Stadt freuen sich sehr \u00fcber Studenten und begr\u00fc\u00dfen einen schon mit gro\u00dfem Engagement.\u201c Am Campus Fulda, berichtet Albrecht, fragten die Lehrenden die Studierenden immer wieder, ob die Seminare gut aufgebaut seien und ob die Lehre noch verbessert werden k\u00f6nne. Die Lehrenden selbst seien in Fulda ausschlie\u00dflich Chef\u00e2\u20ac\u0090 und Ober\u00e4rzte. Der Krankenhausalltag des Arztes werde in Fulda nicht allein hochakademisch, sondern auch praxis\u00e2\u20ac\u0090 und lebensnah vermittelt. Dazu w\u00fcrden die Inhalte nicht vereinfacht, sondern verst\u00e4ndlich vermittelt. \u201eBei komplizierten Themen, geben sich die Dozenten in Fulda M\u00fche und nehmen sich die n\u00f6tige Zeit\u201c, sagt Albrecht. Am Campus Fulda versuchten alle, alles m\u00f6glich zu machen f\u00fcr die Studenten. Albrecht kann sich nach den positiven Eindr\u00fccken aus seiner Zeit am Klinikum Fulda durchaus vorstellen, dort auch als Arzt zu bleiben und zu arbeiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Erstes Campus-Meeting der Universit\u00e4tsmedizin Marburg am Standort Fulda\/ PD Dr. Menzel: \u201eAusdruck der Partnerschaft und des fachlichen Niveaus\u201c \u201eWir freuen uns, in der privilegierten Partnerschaft zwischen Marburg und Fulda nun einen gro\u00dfen Schritt nach vorn gehen zu k\u00f6nnen. 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