{"id":159082,"date":"2017-01-11T10:52:21","date_gmt":"2017-01-11T09:52:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=159082"},"modified":"2017-01-11T10:52:21","modified_gmt":"2017-01-11T09:52:21","slug":"fulda-soll-im-inneren-wachsen-potentiale-im-bereich-der-ochsenwiese-nutzungsmix-aus-wohnen-parken-kultur-messe-und-kongressen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=159082","title":{"rendered":"Fulda soll im Inneren wachsen &#8211; Potentiale im Bereich der Ochsenwiese \/ Nutzungsmix aus Wohnen, Parken, Kultur, Messe und Kongressen"},"content":{"rendered":"<p>In Fulda bieten sich erhebliche Entwicklungschancen im innerst\u00e4dtischen Bereich: Die Stadt pr\u00fcft eine alternative Nutzung der st\u00e4dtischen Fl\u00e4chen zwischen Ochsenwiese\/Hotel- und Kongresszentrum Esperanto und Zieherser Weg\/Baugulfstra\u00dfe. Zurzeit ist das Areal an den Kleing\u00e4rtnerverein Waidesgrund verpachtet. Der Magistrat m\u00f6chte nun im Rahmen eines wettbewerblichen Verfahrens ein alternatives Nutzungskonzept, das vornehmlich eine Wohnbebauung vorsieht, erarbeiten lassen. Zudem l\u00e4sst der Magistrat derzeit untersuchen, ob im Bereich der Ochsenwiese zus\u00e4tzliche PKW-Stellpl\u00e4tze geschaffen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Gepr\u00fcft werden soll, ob f\u00fcr die verpachteten Fl\u00e4chen in Kombination mit der angrenzenden Ochsenwiese sowie dem Hotel- und Kongresszentrum Esperanto ein zukunftsf\u00e4higes Gesamtkonzept aus Wohnen, Parken, Kultur, Messe und Kongressen erstellt werden kann. Damit k\u00f6nnte eine Gesamtfl\u00e4che von rund 6,5 Hektar in unmittelbarer N\u00e4he der Innenstadt und des ICE-Bahnhofes f\u00fcr ein neues Nutzungskonzept zur Verf\u00fcgung stehen. \u201eDas Entwicklungspotential, das dieses Areal f\u00fcr die Stadt insgesamt bietet, ist enorm\u201c, begr\u00fcndet Oberb\u00fcrgermeister Dr. Wingenfeld die neue st\u00e4dtebauliche Initiative.<\/p>\n<p>Im Rahmen eines wettbewerblichen Verfahrens soll zun\u00e4chst ermittelt werden, welche Gestaltungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr das Quartier bestehen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Schaffung von innerst\u00e4dtischem Wohnraum. Auch die Fl\u00e4chen f\u00fcr Kulturveranstaltungen, Kongresse und Messen sowie Parken sollen ausgeweitet werden. Es ist vorgesehen, ein m\u00f6gliches Nutzungskonzept in enger Abstimmung mit dem benachbarten Kongress- und Kulturzentrum Esperanto zu erarbeiten.<\/p>\n<p>Insgesamt bietet das gesamte Areal ideale Voraussetzungen f\u00fcr die geplante Nutzungsmischung. \u201eDie bestehende Infrastruktur gew\u00e4hrleistet f\u00fcr die Bewohner sowie Hotel- und Kongressg\u00e4ste eine Versorgung mit allen G\u00fctern und Dienstleistungen des t\u00e4glichen Bedarfs. Berufspendler sowie Kongress- und Messeg\u00e4ste k\u00f6nnen dar\u00fcber hinaus den Bahnhof fu\u00dfl\u00e4ufig erreichen. Das ist ein wesentlicher Standortvorteil\u201c, unterstreicht Oberb\u00fcrgermeister Dr. Wingenfeld die Vorz\u00fcge und f\u00fchrt weiter aus: \u201eSollte es uns gelingen, in unmittelbarer N\u00e4he des Bahnhofes, der Innenstadt sowie des Hotel- und Kongresszentrums Esperanto zus\u00e4tzlichen Wohnraum zu schaffen sowie den Parkraum auszuweiten, bedeutet dies eine erhebliche Attraktivit\u00e4tssteigerung f\u00fcr unsere Stadt. Und zwar \u00fcber unterschiedliche Zielgruppen hinweg.\u201c<\/p>\n<p>Zum weiteren Hintergrund<\/p>\n<p>Die Ausweitung der Parkfl\u00e4chen sowie die m\u00f6gliche Umwandlung zu einem Wohnquartier erfolgen in unabh\u00e4ngigen Verfahren, f\u00fcr die jeweils ein eigener Bebauungsplan notwendig ist.<\/p>\n<p>Sollte ein neuer Bebauungsplan f\u00fcr den Bereich der Ochsenwiese geschaffen und damit die Errichtung des neuen Parkhauses m\u00f6glich werden, k\u00f6nnten die Arbeiten f\u00fcr das neue Parkhaus zeitnah beginnen: Im Haushalt der Stadt f\u00fcr das laufende Jahr 2017 sowie das Jahr 2018 sind Mittel f\u00fcr die Schaffung von zus\u00e4tzlichem Parkraum eingestellt.<\/p>\n<p>Nach derzeitigem Planungsstand k\u00f6nnten durch den Bau des Parkhauses rund 700 zus\u00e4tzliche Stellpl\u00e4tze entstehen. Das bestehende Parkangebot von rund 800 Pl\u00e4tzen (Ochsenwiese: 500, bestehendes Parkhaus: 300), w\u00fcrde damit erheblich ausgeweitet werden.<\/p>\n<p>Ziel ist es, die Rahmenbedingungen im Bereich der Ochsenwiese so zu gestalten, dass das traditionelle Sch\u00fctzenfest am Standort bewahrt werden kann.<\/p>\n<p>Erste Ma\u00dfnahmen f\u00fcr die Umnutzung der zurzeit an den Kleing\u00e4rtnerverein Waidesgrund e.V. verpachteten Fl\u00e4chen k\u00f6nnten im Jahr 2019 beginnen. Voraussetzung daf\u00fcr ist ebenfalls ein neuer Bebauungsplan. Dieser muss durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden.<\/p>\n<p>Zwischen dem Kleing\u00e4rtnerverein und der Stadt wurden erste konstruktive Gespr\u00e4che \u00fcber ein m\u00f6gliches Ende der Pachtvertr\u00e4ge gef\u00fchrt. Dabei wurde seitens der Stadt klargestellt, dass selbstverst\u00e4ndlich alle etwa 110 P\u00e4chterinnen und P\u00e4chter entsprechend der gesetzlichen Regelungen Entsch\u00e4digungszahlungen beziehungsweise Ersatzfl\u00e4chen in anderen st\u00e4dtischen Kleing\u00e4rten erhalten sollen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>In Fulda bieten sich erhebliche Entwicklungschancen im innerst\u00e4dtischen Bereich: Die Stadt pr\u00fcft eine alternative Nutzung der st\u00e4dtischen Fl\u00e4chen zwischen Ochsenwiese\/Hotel- und Kongresszentrum Esperanto und Zieherser Weg\/Baugulfstra\u00dfe. Zurzeit ist das Areal an den Kleing\u00e4rtnerverein Waidesgrund verpachtet. Der Magistrat m\u00f6chte nun im Rahmen eines wettbewerblichen Verfahrens ein alternatives Nutzungskonzept, das vornehmlich eine Wohnbebauung vorsieht, erarbeiten lassen. 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