{"id":159038,"date":"2017-01-10T18:48:02","date_gmt":"2017-01-10T17:48:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=159038"},"modified":"2017-01-10T18:48:02","modified_gmt":"2017-01-10T17:48:02","slug":"dina-ugorskaja-und-das-dogma-chamber-orchestra","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=159038","title":{"rendered":"Dina Ugorskaja und das  Dogma Chamber Orchestra"},"content":{"rendered":"<p>Ein spannender Konzertabend darf erwartet werden, wenn die Pianistin Dina Ugorskaja und das dogma chamber orchestra am 17. Januar im F\u00fcrstensaal mit Mozarts C-Dur Konzert KV 415 aufeinandertreffen.<\/p>\n<p>Dina Ugorskaja<\/p>\n<p>Dina Ugorskaja, 1973 im damaligen Leningrad als Tochter einer K\u00fcnstlerfamilie j\u00fcdischer Herkunft geboren, erfuhr bereits seit fr\u00fchester Kindheit eine starke musikalische Pr\u00e4gung: Bei ihrem Vater, dem ber\u00fchmten Pianisten Anatol Ugorski, erhielt sie ihren ersten und entscheidenden Klavierunterricht, die Mutter Maja Elik, war angesehene Musikwissenschaftlerin, S\u00e4ngerin und Malerin.<\/p>\n<p>Nicht zuletzt ist Dina Ugorskajas Herangehensweise an die Musik von den Erfahrungen ihres fr\u00fcheren Kompositionsstudiums gepr\u00e4gt. Auf der einen Seite die Rezeption des Notentextes, stilistische Kenntnisse, analytisches Durchdringen der Materie, auf der anderen Kreativit\u00e4t und Spontanit\u00e4t \u2013 diese Eigenschaften konnten sich durch eigenes Komponieren verst\u00e4rkt herausbilden. Das mit 15 Jahren komponierte Streichquartett wurde 1989 in der Leningrader Philharmonie uraufgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>1990 fl\u00fcchtete die in der ehemaligen Sowjetunion antisemitischen Bedrohungen ausgesetzte Familie nach Berlin, wo Dina Ugorskaja, wie sp\u00e4ter auch in Detmold, im Fach Klavier bei Galina Iwanzowa und Nerine Barrett (einstige Sch\u00fclerin Rudolf Serkins) studierte. Weitere wichtige Impulse erhielt sie u.a. von Edith Picht-Axenfeld und Andr\u00e1s Schiff. Nach dem Konzertexamen unterrichtete sie selbst an der Hochschule f\u00fcr Musik Detmold, wo sie 2006 auch das Festival \u201eDSCH_100\u201c zum 100. Geburtstag von Dmitri Schostakowitsch organisierte, an dem u.a. Natalia Gutmann, Elisso Wirssaladze, Markus Hinterh\u00e4user und das Auryn-Quartett teilnahmen.<br \/>\nSeit 2007 lebt Dina Ugorskaja in M\u00fcnchen.<\/p>\n<p>2015 spielte Dina Ugorskaja beide B\u00e4nde des Wohltemperierten Klaviers von J. S. Bach beim Bayerischen Rundfunk ein. Anfang September 2016 erschien die Koproduktion als CD bei Cavi-Music.<\/p>\n<p>Ab Herbst 2016 hat sie eine Klavierprofessur an der Universit\u00e4t f\u00fcr Musik und darstellende Kunst Wien inne.<\/p>\n<p>2016\/2017 Falls Sie obige Biographie ver\u00e4ndern wollen kontaktieren Sie bitte Mark Stephan Buhl Artists Management (office@msbuhl.com). Bitte verwenden Sie nur Material aus der laufenden Saison<\/p>\n<p>dogma chamber orchestra &#8211; \u201eWir sind ungez\u00e4hmt, riskant und ehrlich.\u201c<\/p>\n<p>Die Geschichte des dogma chamber orchestra begann 2004, als der Konzertmeister und musikalische Leiter Mikhail Gurewitsch junge, doch bereits professionell erfahrene Musikerinnen und Musiker um sich versammelte. Es entstand eine Gruppe von Menschen verschiedenster Herkunft, sie alle leben und teilen die gleichen k\u00fcnstlerischen Ansichten.<\/p>\n<p>Das Ensemble spielt im Stehen und ohne Dirigenten, um solistische Impulse und Ensemble-Geist zu einer dichten Homogenit\u00e4t zu verschmelzen. Jedes Mitglied ist gefordert, zu agieren und zu reagieren. Dies l\u00e4sst eine unentwegt pulsierende Dynamik und Energie entstehen. Es ist dem Orchester wichtig, vielseitig und variabel zu sein. Deswegen finden sich im Repertoire Werke vom Barock bis zur Gegenwart, von weltbekannten bis zu neu entdeckten Komponisten, aber auch Jazz- und Eigenkompositionen.<\/p>\n<p>Nomen est omen, und so wurde der Name in Anlehnung an das Dogma-95-Manifest gew\u00e4hlt, welches eine Gruppe von Filmregisseuren um Lars von Trier 1995 ver\u00f6ffentlichte. Es richtet sich gegen die Wirklichkeitsentfremdung des Kinos, gegen seine dramaturgische Vorhersehbarkeit und gegen obsessive Verwendung von Technik und Effekten.<\/p>\n<p>Ganz in diesem Sinne will man die Distanz zwischen B\u00fchne und Auditorium verringern: Mikhail Gurewitsch moderiert die Auftritte und ermuntert die Konzertbesucher zum Dialog.<\/p>\n<p>Dogma wird Samuel Barbers Serenade f\u00fcr Streichorchester, die Simple Symphony von Benjamin Britten sowie die Streichersinfonie Nr. 12 g-moll von Felix Mendelssohn Bartholdy spielen.<\/p>\n<p>Tickets sind erh\u00e4ltlich im B\u00fcrgerb\u00fcro, Schlossstr. 1, und im Theaterb\u00fcro, Schlossstr. 5, Telefon: 0661 102-1483. Online-Buchungen k\u00f6nnen unter www.eventim.de vorgenommen werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Ein spannender Konzertabend darf erwartet werden, wenn die Pianistin Dina Ugorskaja und das dogma chamber orchestra am 17. 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