{"id":158743,"date":"2016-12-28T15:23:04","date_gmt":"2016-12-28T14:23:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=158743"},"modified":"2016-12-31T15:37:06","modified_gmt":"2016-12-31T14:37:06","slug":"alleinstehende-obdachlose-und-nichtsesshafte-feierten-den-heiligen-abend-gemeinsam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=158743","title":{"rendered":"Alleinstehende, Obdachlose und Nichtsesshafte feierten den Heiligen Abend gemeinsam"},"content":{"rendered":"<p>Alleine sein ist f\u00fcr viele Menschen am Heiligen Abend besonders schmerzhaft. Damit Alleinstehende, Obdachlose und Nichtsesshafte das Fest in Gemeinschaft feiern konnten, hatte der Caritasverband f\u00fcr die Regionen Fulda und Geisa in die Caritas-Altentagesst\u00e4tte, Am Hexenturm in Fulda eingeladen. Mehr als 100 G\u00e4ste waren der Einladung gefolgt, die auf Grund des nasskalten Wetters bereits vor dem offiziellen Beginn, 15 Uhr, Einlass fanden. Ehrenamtliche hatten an den vorhergehenden Tagen bereits den Raum weihnachtlich hergerichtet und die eingegangenen Spenden, soweit nicht direkt Weihnachtsp\u00e4ckchen abgegeben worden waren, in Geschenkt\u00fcten verpackt.<\/p>\n<p>Mit einer reich gedeckten Kaffeetafel von gespendeten Kuchen und Kaffee begann die Heiligabendfeier. Zuvor hatte der Verbandsvorsitzende Pfarrer Dr. Dagobert Vonderau bei der Begr\u00fc\u00dfung gesagt, dass die Feier seit 31 Jahren stattfinde. Er dankte Torsten Hammer von der Caritas \u2013 Wohnungslosenhilfe Haus Jakobsbrunnen f\u00fcr die Vorbereitung sowie den Ehrenamtlichen und Spendern, ohne die eine Durchf\u00fchrung nicht m\u00f6glich sei. Der Caritas sei es wichtig, an einem solchen Festtag Menschen ein St\u00fcck Geborgenheit und Gemeinschaft zu geben. Unter den G\u00e4sten waren Bischof Heinz Josef Algermissen, Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez, Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke, Oberb\u00fcrgermeister Dr. Heiko Wingenfeld und Stadtpfarrer Stefan Bu\u00df. Viele der Anwesenden zeigten sich dar\u00fcber erfreut und nutzten die Gelegenheit zum Gespr\u00e4ch. Der Bischof erinnerte in seinem Gru\u00dfwort an den Terrorakt in Berlin. Auch Menschen ohne religi\u00f6sen Bezug oder Glauben h\u00e4tten in Berlin Kerzen aufgestellt. Das sei ein Zeichen, daf\u00fcr, dass es in aller Dunkelheit immer noch ein Licht gebe. Auch die Heiligabendfeier sei ein Licht, das Angst und Einsamkeit \u00fcberwinden helfe. Auch in diesem Jahr \u00fcberreichte Noel, die seit 11 Jahren mit ihrem Vater an der Weihnachtsfeier teilnimmt dem Bischof ein selbst gebasteltes Geschenk. Wie der Bischof so sprach auch der Oberb\u00fcrgermeister von einem wichtigen Zeichen, das die Caritas setze. Er sei dankbar f\u00fcr diese Tradition der Solidarit\u00e4t und Geschwisterlichkeit sowie die Spender und Ehrenamtlichen. Seine Anwesenheit solle zeigen, dass die G\u00e4ste als B\u00fcrger von Stadt und Landkreis wertgesch\u00e4tzt w\u00fcrden. Er \u00fcberreichte die Caritas \u2013 Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Christian Reuter eine Spende. Stadtpfarrer Stefan Bu\u00df erz\u00e4hlte eine Weihnachtsgeschichte. Gedichte und Weihnachtsgeschichten von Ehrenamtlichen und G\u00e4sten durften ebenso nicht fehlen, wie die weihnachtliche Gitarrenmusik von Ricarda Waider, Daniel Demminger, Tobias Wehner und Dr. Stefan Sevcik. An der Mitmachaktion beteiligten sich alle G\u00e4ste, galt es doch W\u00fcnsche, Bitten und Gedanken auf ein Herz zu schreiben. W\u00fcnsche wie \u201eFrieden f\u00fcr alle Menschen und eine kleine Katze f\u00fcr mich; Mama alles Gute; dass meine Kinder mich nicht vergessen; 1x Lottogewinn \u2013 1x Gesundheit f\u00fcr alle im Saal oder dass ich ohne Angst leben kann, zu Ruhe komme und meine Tiere gesund bleiben\u201c fanden ihren Platz am Weihnachtsbaum und an der Krippe.\u00c2\u00a0 Beim Verlesen des Weihnachtsevangeliums durch Winfried M\u00f6ller und der Weihnachtsansprache des Gesch\u00e4ftsf\u00fchrers Christian Reuter trat einen feierliche Stille ein. Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer sagte, dass Jesus f\u00fcr alle Menschen geboren worden sei, egal ob arm, schwach, krank, reich oder ber\u00fchmt. Die Hirten als einfache Menschen seien ausersehen gewesen als erste das Wunder zu sehen, das ihnen Engel auf dem Feld verk\u00fcndet hatten. Alle sangen bei \u201eStille Nacht, heilige Nacht, O du fr\u00f6hliche oder Alle Jahre wieder\u201c aus dem eigens erstellten Liederheft kr\u00e4ftig mit. Die Lieder wurden an der Orgel von Gerhard Vogel, Hattenhof begleitet, der auch den Abend \u00fcber weihnachtliche Lieder spielte. Nach dem festlichen Abendessen, das von der Metzgerei Schneider geliefert und den Ehrenamtlichen serviert wurde, gab es von einem Gast meditative Gedanken zu Themen wie \u201eFriede \u201eGemeinschaft oder Freiheit\u201c und einer Besucherin ein Weihnachtslied in englischer Sprache. Mit der Bild \u2013 Meditation \u00fcber den kleinen Wunderstern und der Ausgabe der Weihnachtsp\u00e4ckchen und Geschenkt\u00fcten endete die Feier des Heiligen Abends gegen 21 Uhr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Alleine sein ist f\u00fcr viele Menschen am Heiligen Abend besonders schmerzhaft. Damit Alleinstehende, Obdachlose und Nichtsesshafte das Fest in Gemeinschaft feiern konnten, hatte der Caritasverband f\u00fcr die Regionen Fulda und Geisa in die Caritas-Altentagesst\u00e4tte, Am Hexenturm in Fulda eingeladen. 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