{"id":158645,"date":"2016-12-25T12:34:31","date_gmt":"2016-12-25T11:34:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=158645"},"modified":"2016-12-25T12:34:31","modified_gmt":"2016-12-25T11:34:31","slug":"weihnachtsfeier-in-der-jva-fulda","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=158645","title":{"rendered":"Weihnachtsfeier in der JVA Fulda"},"content":{"rendered":"<p>Seit Jahren gibt es die vorgezogene Feier der Geburt Christi mit Verlesen des Weihnachtsevangeliums in der Justizvollzugsanstalt Fulda. Der Andachtsraum hatte sich bis auf den letzten Platz gef\u00fcllt. Die Anstaltsseelsorger Gemeindereferent Heinrich Sch\u00f6ning und Pfarrer Dr. Andreas Leipold hatten f\u00fcr die musikalische Gestaltung das Gitarrenensemble mit Lothar Ebert, Lena Ackermann, Simeon Repp und Mark Voth sowie die \u201eSchola and more\u201c aus Niederkalbach (Leitung Andrea Reck) gewinnen k\u00f6nnen. Um auch die Inhaftierten zu beteiligen, gab es Liedzettel und so f\u00fcllte der Gesang bei \u201eMacht hoch die T\u00fcr\u201c den ganzen Raum.\u00c2\u00a0 Als Zeichen des Friedens und der Verbundenheit \u00fcber brachten Jannika Kulgemeyer \u2013 Nentwich von der Pfadfinderschaft St. Georg und Christina Br\u00e4hler vom Verband Christlicher Pfadfinder das Friedenslicht von Bethlehem. Das Weihnachtsevangelium, das durch die Zwischenges\u00e4nge der Schola in drei Abschnitte gegliedert wurde, verlasen Pr\u00e4lat Christof Steinert, ein Inhaftierter und Theologe Dr. Meins Coetsier. In seinem adventlichen Gedanken sagte Heinrich Sch\u00f6ning, dass der Advent eine Zeit der Erwartung, der Aufmerksamkeit und der Zuversicht sei und verkn\u00fcpfte eigne Lebenserfahrung mit den M\u00f6glichkeiten, die die JVA, trotz eingeschlossen sein und mancher dunklen Stunde, bietet. Das eigene Leben in einem neuen Licht zu sehen und Ver\u00e4nderung zu erm\u00f6glichen, sei eine Chance. Beeindrucken war die \u201eRussische Weihnacht\u201c.<\/p>\n<p>it ausdrucksstarker Stimmen und ebensolchem Gitarrenspiel sang ein Inhaftierter ein russisches Weihnachtslied. Meins Coetsier begleitet mit der zweiten Gitarre. Mit dem Gedicht \u201eSchenk dir Weihnachten\u201c unterstrich Heinrich Sch\u00f6ning, dass Gott Mensch geworden sei, um die Menschen zu beschenken und dass es wichtig sei, sein Innerstes zu \u00f6ffnen, um das Geschenk empfangen zu k\u00f6nnen. Begonnen hatte die Weihnachtsfeier mit einem Querfl\u00f6tenst\u00fcck von Pfarrer Andreas Leipolt. Ihm folgte Anstaltsbeiratsvorsitzender Winfried M\u00f6ller mit der Begr\u00fc\u00dfung. Er dankte den Mitwirkenden, br\u00e4chten sie doch ein St\u00fcck der Weihnachtsfreude in die JVA.\u00c2\u00a0 Sein Dank galt auch den Vollzugbeamten f\u00fcr ihren Dienst, der nicht immer leicht sei. Nach dem Vaterunser und dem Segen sangen alle Anwesenden \u201cO du fr\u00f6hliche\u201c, begleitet von den Gitarristen um Lothar Ebert. Stellvertretender Anstaltsleiter Claus \u2013 Peter Mihm, der die Gr\u00fc\u00dfe des erkrankten Anstaltsleiters Winfried Michel \u00fcberbrachte sagte, dass Weihnachten f\u00fcr die Gefangenen keine leichte Zeit sei, weil sie von Familie und Freunden getrennt seien. Er w\u00fcnschte allen die Kraft nicht aufzugeben, sondern den Blick hoffnungsvoll nach vorne zu richten. Das Engagement unterschiedlicher Personen und Gruppen zeige, dass die Inhaftierten den Menschen drau\u00dfen nicht gleichg\u00fcltig seien. Am Heiligen Abend werde jeder Inhaftierte zudem ein Weihnachtsgeschenk bekommen, das durch das Engagement von Anstaltsbeiratsmitglied Rolf M\u00fcller m\u00f6glich wurde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Seit Jahren gibt es die vorgezogene Feier der Geburt Christi mit Verlesen des Weihnachtsevangeliums in der Justizvollzugsanstalt Fulda. Der Andachtsraum hatte sich bis auf den letzten Platz gef\u00fcllt. 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