{"id":158387,"date":"2016-12-16T20:23:11","date_gmt":"2016-12-16T19:23:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=158387"},"modified":"2016-12-16T20:23:11","modified_gmt":"2016-12-16T19:23:11","slug":"ministerin-hinz-legt-wohnraumfoerderbericht-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=158387","title":{"rendered":"Ministerin Hinz legt Wohnraumf\u00f6rderbericht vor"},"content":{"rendered":"<p>Priska Hinz: \u201eWir haben rechtzeitig die Zeichen der Zeit erkannt und die richtigen Weichen in der hessischen Wohnungspolitik gestellt.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDie Entwicklungen auf dem hessischen Wohnungsmarkt stellt die Wohnungspolitik vor gro\u00dfe Herausforderungen. Ich bin froh, dass wir mit unseren vielf\u00e4ltigen F\u00f6rderprogrammen, mit der Aufstockung der Mittel, mit regulatorischen Ma\u00dfnahmen und mit der Allianz f\u00fcr Wohnen einen ganzen Strau\u00df an Instrumenten anbieten, die die Lage entspannen k\u00f6nnen\u201c, kommentierte Wohnungsbauministerin Priska Hinz den Wohnraumf\u00f6rderbericht 2016. Er beschreibt die Entwicklung des hessischen Wohnungsmarktes in den Jahren 2013 bis 2015. Dabei geht er auf die Bev\u00f6lkerungsentwicklung, Wanderungsbewegungen, Nachfrage und Angebot an Wohnraum, Preise f\u00fcr Wohnungen, Leerst\u00e4nde, Neubaut\u00e4tigkeiten sowie die Wohnungspolitik der hessischen Landesregierung ein.<\/p>\n<p>K\u00fcnftig werden sich vermehrt Regionen mit ausgeglichenem Wohnungsmarkt oder einem \u00dcberangebot an Wohnungen, und Regionen mit einem versch\u00e4rften Wohnungsmangel gegen\u00fcberstehen. Vor allem der s\u00fcdhessische Ballungsraum sowie die Hochschulst\u00e4dte in Nord- und Mittelhessen sind durch einen Mangel an preiswertem Wohnraum gekennzeichnet. In l\u00e4ndlichen Regionen hingegen k\u00f6nnen verst\u00e4rkt Abwanderungsbewegungen und damit eingehende Leerst\u00e4nde beobachtet werden.<\/p>\n<p>\u201eWir haben rechtzeitig gegengesteuert und wichtige Weichen gestellt: Schon kurz nach meinem Amtsantritt habe ich die Eigentumsf\u00f6rderung und die F\u00f6rderung des sozialen Mietwohnungsbaus als gleichrangige Ziele festgeschrieben. Damit kann flexibel auf den jeweiligen Bedarf eingegangen werden kann\u201c, sagte Hinz. Au\u00dferdem wurde das Hessische Wohnraumf\u00f6rdergesetz ge\u00e4ndert, um die F\u00f6rderung von Wohnraum f\u00fcr Haushalte mit mittleren Einkommen m\u00f6glich zu machen. \u201eNicht nur Haushalte mit geringem Einkommen suchen bezahlbaren Wohnraum: Gerade im Ballungsraum Rhein-Main-Gebiet wird es auch f\u00fcr Normalverdiener immer schwieriger, eine angemessene Wohnung zu finden.\u201c<\/p>\n<p>Dank einer kr\u00e4ftigen Aufstockung der F\u00f6rdermittel stehen seit 2015 bis 2019 insgesamt 1,2 Milliarde Euro zur Schaffung von bezahlbaren Wohnungen zur Verf\u00fcgung. Nicht nur Wohnraum f\u00fcr Menschen mit geringen oder mittlerem Einkommen, auch Studierende, Familien, Menschen mit Beeintr\u00e4chtigungen oder Seniorinnen und Senioren profitieren davon. Zudem hat das Land die Konditionen der F\u00f6rderung deutlich verbessert: So wurden die Zinss\u00e4tze gesenkt und in den Neubauprogrammen das Darlehen mit einem Zuschuss in H\u00f6he von 10 Prozent der Darlehenssumme gekoppelt. Durch die Wiedereinf\u00fchrung der Fehlbelegungsabgabe, mit der eine anf\u00e4nglich berechtigte, sp\u00e4ter aber fehlgeleitete Subvention abgesch\u00f6pft wird, werden den Gemeinden weitere F\u00f6rdermittel zuflie\u00dfen.<\/p>\n<p>\u201eWir alle wissen, dass von der Planung bis zum Bezug neuer Wohnungen betr\u00e4chtliche Zeit vergehen kann. Ob verl\u00e4ngerte K\u00fcndigungssperrfristverordnung, Kappungsgrenze oder Mietpreisbremse: Wir haben alle vorhandenen M\u00f6glichkeiten genutzt, um Mieterinnen und Mieter vor K\u00fcndigungen und Mietpreiserh\u00f6hungen zu sch\u00fctzen\u201c, betonte Hinz. Au\u00dferdem beabsichtigt das Land in den kommenden Jahren wieder vier Millionen Euro f\u00fcr den Erwerb von Belegungsrechten im vorhandenen Wohnungsbestand bereit zu stellen.<\/p>\n<p>\u201eWohnungspolitik kann nur funktionieren, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Mit der Allianz f\u00fcr Wohnen haben wir daher ein wichtiges Gremium installiert, in dem die Akteurinnen und Akteure der Wohnungswirtschaft an einem Tisch sitzen und gemeinsam nach L\u00f6sungen suchen\u201c, sagte Hinz. An der Allianz beteiligen sich neben weiteren Landesressorts die Verb\u00e4nde der Wohnungswirtschaft, die kommunalen Spitzenverb\u00e4nde, Kammern, Mieterbund und weitere Interessenverb\u00e4nde sowie die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen. Die Beteiligten haben sich auf ein umfangreiches Arbeitsprogramm verst\u00e4ndigt, das sukzessive abgearbeitet wird. Hierzu geh\u00f6ren zum Beispiel Leitf\u00e4den zur Nachverdichtung und zur Konzeptvergabe, Erleichterungen bei Modellprojekten und Informationsveranstaltungen in Form von Fachforen. Seit dem 1. Oktober wurde zudem eine Beratungsstelle installiert, die Informationen und Anliegen rund um den Wohnungsbau b\u00fcndelt und an Kommunen, Wohnungsbauunternehmen und Investoren vermittelt.<\/p>\n<p>Wohnraumf\u00f6rderbericht 2016<br \/>\nDas f\u00fcr Wohnungsbau zust\u00e4ndige Ministerium ist verpflichtet, dem Landtag alle drei Jahre einen Wohnraumf\u00f6rderbericht vorzulegen (\u00c2\u00a7 3 Abs. 4 HWoFG). Der Bericht wurde dem Landtag am heutigen Donnerstag, 15. Dezember 2016, fristgerecht zugeleitet.<br \/>\nSie finden den vollst\u00e4ndigen Bericht unter folgendem Link:<br \/>\nhttps:\/\/umweltministerium.hessen.de\/sites\/default\/files\/media\/hmuelv\/wohnraumfoerderbericht_2016_endgueltig.pdf<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Priska Hinz: \u201eWir haben rechtzeitig die Zeichen der Zeit erkannt und die richtigen Weichen in der hessischen Wohnungspolitik gestellt.\u201c \u201eDie Entwicklungen auf dem hessischen Wohnungsmarkt stellt die Wohnungspolitik vor gro\u00dfe Herausforderungen. 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