{"id":158136,"date":"2016-12-11T12:52:32","date_gmt":"2016-12-11T11:52:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=158136"},"modified":"2016-12-11T12:52:32","modified_gmt":"2016-12-11T11:52:32","slug":"spd-fraktion-flieden-geht-mit-zwei-antraegen-in-die-naechste-gemeindevertretersitzung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=158136","title":{"rendered":"SPD-Fraktion Flieden geht mit zwei Antr\u00e4gen in die n\u00e4chste Gemeindevertretersitzung"},"content":{"rendered":"<p>Zur letzten Gemeindevertretersitzung im Jahr 2016 am 30. November bringt die SPD-Fraktion Flieden zwei Antr\u00e4ge ein. \u201eSo wollen wir erreichen, dass im Zuge einer geordneten Siedlungsentwicklung Strategien f\u00fcr die mittelfristige Erstellung eines Bauland- und Leerstandkatasters entwickelt werden. Ein solches Kataster, welches bereits in einigen Nachbarkommunen existiert, soll neben allen bekannten unbebauten und untergenutzten oder geringf\u00fcgig bebauten Grundst\u00fccken, die sofort bzw. in absehbarer Zeit bebaubar sind, auch Geb\u00e4udeleerst\u00e4nde in der Gemeinde erfassen, so Fraktionsvorsitzender Mark Bagus.<\/p>\n<p>Flieden ist in den letzten Jahren erfreulicherweise als Wohnstandort immer beliebter geworden. Aus diesem Grund wurden vermehrt neu erschlossene Baugrundst\u00fccke insbesondere f\u00fcr Familien bereitgestellt. Dar\u00fcber hinaus muss die Gemeinde aber auch bestrebt sein, die inner\u00f6rtliche Bebauung voranzutreiben, indem in vorhandenen Siedlungsbereichen &#8211; dort wo es vertr\u00e4glich ist &#8211; Baul\u00fccken geschlossen werden. <\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus zeigen unsere Ortskerne heute immer h\u00e4ufiger einen Trend des sukzessiven Aussterbens. Oft sind hier stetig verschlechternde Vermarktungs- bzw. Nutzungschancen zu erwarten, da nicht selten Sanierungsma\u00dfnahmen notwendig sind oder der Bebauungsplan keine individuellen Gestaltungsw\u00fcnsche zul\u00e4sst. Gerade angesichts des demografischen Wandels ist daher zu bef\u00fcrchten, dass diese Grundst\u00fccke immer weniger begehrt und folglich kaum mehr Nachfolgenutzer zu finden sind. Es kommt auch vor, dass bestehender Leerstand von Besitzern nicht angezeigt wird und sich die Bausubstanz so immer weiter verschlechtert. Die Folgen sind stetig ausbreitender Leerstand und Verfall in den Ortskernen. Attraktive Angebote an leer stehenden H\u00e4usern k\u00f6nnen aber dazu beitragen, dass potenzielle Neub\u00fcrger und Interessenten nicht gleich den Weg in Neubaugebiete suchen oder gar in Stadtregionen abwandern. Eine M\u00f6glichkeit, dies zu erreichen, ist ein sog. Bauland- und Leerstandskataster. So ist es nicht zuletzt auch ein wichtiger Grundsatz der im Baugesetzbuch verankerten nachhaltigen Siedlungsentwicklung, mit Grund und Boden sparsam umzugehen und dabei die M\u00f6glichkeiten der Innenentwicklung zu nutzen.<\/p>\n<p>Das Baulandkataster beinhaltet beispielsweise ausschlie\u00dflich Grundst\u00fccke, welche f\u00fcr eine Wohnbebauung oder in Ausnahmef\u00e4llen f\u00fcr eine gemischt genutzte Bebauung nutzbar sind. Entsprechend geeignete Grundst\u00fccke werden dabei zeichnerisch in Karten erfasst und in Datenbl\u00e4ttern mit Angaben zu Ortsteil, Flur, Flurst\u00fcck, Stra\u00dfenname und Grundst\u00fccksgr\u00f6\u00dfe dargestellt. Aus datenschutzrechtlichen Gr\u00fcnden verzichtet werden sollte hierbei allerdings auf Informationen \u00fcber die Eigent\u00fcmer der Fl\u00e4chen und \u00fcber m\u00f6gliche Ver\u00e4u\u00dferungsabsichten. Eine auf diese Weise professionell und allumfassend erstellte Zusammenstellung der Grundfl\u00e4chen dient Bauinteressierten, Architekten und Maklern als wichtige Information und sollte zweckm\u00e4\u00dfigerweise f\u00fcr das gesamte Gemeindegebiet aufgestellt werden, hei\u00dft es weiter.<\/p>\n<p>Mit einem zweiten Antrag thematisieren Fliedens Sozialdemokraten erneut die seit Jahren \u00fcberf\u00e4llige Neufassung der Friedhofsordnung. Bereits vor \u00fcber 4 Jahren \u2013 im Oktober 2012 \u2013 wurden auf Initiative der SPD-Fraktion entsprechende Beschl\u00fcsse gefasst, um das Friedhofs- und Bestattungswesen in Flieden neu zu ordnen. Ziel war und ist nach wie vor, alle derzeitigen Vorschriften und Reglementierungen der derzeit g\u00fcltigen Friedhofsordnung aus dem Jahr 2008 hinsichtlich ihrer Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit sowie ihrer Rechtssicherheit zu \u00fcberpr\u00fcfen und entsprechend zu \u00fcberarbeiten. Im Vordergrund dieser Bestrebungen steht in erster Linie der Wunsch nach einer ergebnisoffenen Betrachtung der Trauer- und Bestattungskultur im Wandel der Zeit. Nicht zuletzt vermehrte Anfragen aus der Bev\u00f6lkerung sowie die Ergebnisse einiger auch von uns initiierter \u00f6ffentlicher Informationsveranstaltungen zu diesem Thema best\u00e4tigen einen umgehenden Handlungsbedarf, so Bagus. <\/p>\n<p>Eine im M\u00e4rz 2013 berufene Friedhofskommission \u2013 bestehend aus Mandatstr\u00e4gern, Verwaltungsmitarbeitern, Bestattungsinstituten, Steinmetzen, G\u00e4rtnereibetrieben sowie Kirchenvertretern beider Konfessionen \u2013 lieferte schlie\u00dflich im Sommer 2015, nach wiederum fast zweij\u00e4hriger T\u00e4tigkeit, erste Ergebnisse ab. Diese Ausarbeitungen \u2013 erg\u00e4nzt um Stellungsnahmen der Fraktionen \u2013 sollten in den Entwurf einer neuen Friedhofs- und Bestattungsordnung einflie\u00dfen. <\/p>\n<p>Das entt\u00e4uschende Ergebnis: Bis heute \u2013 mittlerweile sind nach der Kommunalwahl bereits viele neue Gesichter im Gemeindeparlament und Ehemalige ausgeschieden \u2013 hat es der Gemeindevorstand mit B\u00fcrgermeister Henkel an der Spitze leider nicht geschafft, den einstimmigen Beschluss aus dem Jahr 2012 umzusetzen! Darauf wartet mit uns die Fliedener Bev\u00f6lkerung bis heute vergeblich, so Fraktionschef Mark Bagus abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Zur letzten Gemeindevertretersitzung im Jahr 2016 am 30. 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