{"id":158104,"date":"2016-12-09T13:39:47","date_gmt":"2016-12-09T12:39:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=158104"},"modified":"2016-12-09T13:39:47","modified_gmt":"2016-12-09T12:39:47","slug":"rhoensprudel-genussakademie-201617-eroeffnet-branchenforum-chefs-unter-sich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=158104","title":{"rendered":"Rh\u00f6nSprudel Genussakademie 2016\/17 er\u00f6ffnet \/ Branchenforum \u201eChefs unter sich\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Regionale Produkte, ihr Mehrwert und die Chance, sich mit ihnen ein Alleinstellungsmerkmal als Gastronomiebetrieb zu erarbeiten, standen im Mittelpunkt des Auftakts der neuen Rh\u00f6nSprudel Genussakademie f\u00fcr das Winterhalbjahr 2016\/2017. Dazu hatte die Gemeinschaftsinitiative des MineralBrunnen Rh\u00f6nSprudel und der Dachmarke Rh\u00f6n zu dem Branchenforum \u201eChefs unter sich\u201c nach Petersberg-Steinhaus eingeladen. Prominenter Gast war Sternekoch Bernhard Reiser aus W\u00fcrzburg, der sich in seinem Vortrag der Emotionalit\u00e4t und Psychologie des Essens widmete.<br \/>\nEs ist bereits die 6. Auflage der Rh\u00f6nSprudel Genussakademie, die sich als Qualit\u00e4tsoffensive f\u00fcr die regionale Gastronomie und Hotellerie versteht und dazu verschiedene Seminare verteilt \u00fcber das jeweilige Winterhalbjahr anbietet. \u201eWir wollen die Kulinarik und damit den Tourismus in der Region verbessern sowie Menschen zusammenbringen, um Netzwerke zwischen Erzeugern, Gastronomen und Anbietern touristischer Dienstleistungen aufzubauen und zu st\u00e4rken\u201c, sagte Rh\u00f6nSprudel Marketingleiter J\u00fcrgen B\u00fchler.<br \/>\nDer geb\u00fcrtige Allg\u00e4uer Bernhard Reiser lebt seit mehr als 20 Jahren in Franken. Bereits ein Jahr nach Er\u00f6ffnung seines Restaurants LOUVRE in Rothenburg 1995 erhielt er seinen ersten Michelin-Stern. Seit November 2013 darf sich sein Restaurant REISERS am Stein ebenfalls mit einem Michelin-Stern schm\u00fccken.<br \/>\nWer in der Gastronomie weiterkommen wolle, m\u00fcsse sich mit der Emotionalit\u00e4t und der Psychologie des Essens besch\u00e4ftigen. Von den Produkten, die in der K\u00fcche verwendet werden, m\u00fcsse man als Gastronom \u00fcberzeugt sein und sie trotzdem immer wieder hinterfragen. Reiser verwendet in seinem Restaurant viele regionale Produkte \u2013 von Produzenten, die er pers\u00f6nlich kennt.<br \/>\n\u201eJeder, der sich in der Gastronomie neu positioniert, wird in aller Regel zun\u00e4chst G\u00e4ste verlieren. Aber in einem klaren gastronomischen Konzept liegt auch die Chance, viele neue G\u00e4ste zu gewinnen, die dar\u00fcber hinaus noch bereit sind, einen h\u00f6heren Preis zu bezahlen\u201c, so Reiser. Der Gro\u00dfteil der Gastronomen wolle jedoch stets den W\u00fcnschen seiner G\u00e4ste entgegenkommen. Dieser Weg verschlie\u00dfe aber die M\u00f6glichkeit, sich ein Alleinstellungsmerkmal zu erarbeiten.<br \/>\n\u201eWer in Zukunft in der regionalen Gastronomie Erfolg haben will, der muss sich davon trennen, Anbieter f\u00fcr Alles zu sein. Vielmehr geht es um eine eindeutige Positionierung als Spezialist\u201c, betonte auch Martina Kl\u00fcber-Wibelitz vom B\u00fcro Antsanvia aus Schleid, welche die Veranstaltungen der Rh\u00f6nSprudel Genussakademie organisiert. Nur mit einer guten Strategie und mit Leidenschaft lasse sich der Zielhafen erreichen, betonte sie.<br \/>\nZum Branchenforum \u201eChefs unter sich\u201c geh\u00f6rte nat\u00fcrlich auch wieder eine Verkostung regionaler Spezialit\u00e4ten. Der Inhaber des Gasthofs \u201eHaunetal\u201c, Michael Zimmermann, hatte daf\u00fcr ein Buffet mit verschiedenen Rh\u00f6ner K\u00f6stlichkeiten angerichtet. So gab es unter anderem hausgemachte B\u00e4rlauch- und K\u00fcrbisschupfnudeln, Serviettenkn\u00f6del, gekochte Ochsenbrust, Wei\u00dfbiergulasch vom Rind, geschmorte Lammkeulen mit Haxen, Putensteaks mit Lauch und als Dessert Vanille-Sahneeis mit Bratapfelso\u00dfe. Wer wollte, konnte auch noch die hausgemachten Salami-, Schinken- und Wurstspezialit\u00e4ten verkosten. Zulieferer waren diesmal unter anderem Matthias Zentgraf vom Kartoffelbetrieb Zentgraf in Hilders-Batten, Herbert Bleuel vom gleichnamigen Gefl\u00fcgelhof in Hofbieber, Emil Wehner vom \u201eRh\u00f6ner Fruchtgenuss\u201c Haselstein, Christoph Gensler vom Bio-Hof Gensler in Poppenhausen, J\u00fcrgen Krenzer aus Ehrenberg-Seiferts und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Konrad Schwab von der Biomanufaktur Elm in Flieden.<br \/>\nDas n\u00e4chste Seminar der Rh\u00f6nSprudel Genussakademie im Winterhalbjahr 2016\/17 findet am 25. Januar 2017 in Motten-Speicherz zum Thema \u201eDas Erlebnis Gasthaus in Szene gesetzt\u201c statt. Mehr Informationen gibt es auch im Internet unter www.rhoensprudel-genussakademie.de.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Regionale Produkte, ihr Mehrwert und die Chance, sich mit ihnen ein Alleinstellungsmerkmal als Gastronomiebetrieb zu erarbeiten, standen im Mittelpunkt des Auftakts der neuen Rh\u00f6nSprudel Genussakademie f\u00fcr das Winterhalbjahr 2016\/2017. Dazu hatte die Gemeinschaftsinitiative des MineralBrunnen Rh\u00f6nSprudel und der Dachmarke Rh\u00f6n zu dem Branchenforum \u201eChefs unter sich\u201c nach Petersberg-Steinhaus eingeladen. 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