{"id":158028,"date":"2016-12-08T08:44:15","date_gmt":"2016-12-08T07:44:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=158028"},"modified":"2016-12-08T08:44:15","modified_gmt":"2016-12-08T07:44:15","slug":"nord-und-ostend-huenfeld-neu-im-programm-soziale-stadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=158028","title":{"rendered":"\u201eNord- und Ostend H\u00fcnfeld\u201c neu im Programm \u201eSoziale Stadt\u201c"},"content":{"rendered":"<p>\u201eUnser Anliegen f\u00fcr eine nachhaltige Stadtentwicklung in Hessen ist, Stadtteile als soziale Einheiten zu stabilisieren \u2013 denn hier pulsiert das st\u00e4dtische Leben, hier sollen sich B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zu Hause f\u00fchlen. Mit dem Programm \u201eSoziale Stadt\u201c f\u00f6rdern wir daher Projekte, die Hessens Stadtteile lebenswerter machen und binden dabei die lokalen Akteure sowie die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in den Entwicklungsprozess ein\u201c, sagte Stadtentwicklungsministerin Priska Hinz heute bei der \u00dcbergabe eines F\u00f6rderbescheides \u00fcber 55.000 Euro an H\u00fcnfelds B\u00fcrgermeister Stefan Schwenk. Das Quartier \u201eNord- und Ostend H\u00fcnfeld\u201c wird 2016 neu in das Bund-L\u00e4nder-St\u00e4dtebauf\u00f6rderprogramm \u201eSoziale Stadt\u201c aufgenommen.<\/p>\n<p>Ziel des Programms \u201eSoziale Stadt\u201c ist es, Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf zu f\u00f6rdern und dabei auf die jeweiligen Besonderheiten des Quartiers oder des Stadtteils einzugehen. Um genau diese Besonderheiten im \u201eNord- und Ostend H\u00fcnfeld\u201c herauszuarbeiten und festzustellen, wo ein besonderer Handlungsbedarf besteht, wird nun zun\u00e4chst ein integriertes Stadtentwicklungskonzept erarbeitet. Mit den Geldern aus dem \u00fcberreichten F\u00f6rderbescheid k\u00f6nnen, gemeinsam mit dem Eigenanteil der Stadt, Investitionen in H\u00f6he von 80.000 Euro finanziert werden.<\/p>\n<p>Integration, sch\u00f6nere Freifl\u00e4chen und Nahversorgung<\/p>\n<p>Bei dem F\u00f6rdergebiet \u201eNord- und Ostend H\u00fcnfeld\u201c handelt es sich um ein Siedlungsgebiet aus den 50er und 60er Jahren. \u00dcberwiegend wohnen hier \u00e4ltere Menschen, es findet jedoch auch ein Zuzug von jungen Familien mit Migrationshintergrund statt. Somit besteht ein Integrationsbedarf zwischen alteingesessenen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern des Quartiers und den Zugezogenen. Wichtig erscheint auch die Verbesserung der Freifl\u00e4chen, Sportanlagen und Spielpl\u00e4tze. Um das Quartier aufzuwerten, wird auch dar\u00fcber nachgedacht, wie die Nahversorgung verbessert werden kann und ob die Ansiedelung von gastronomischen Angeboten m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>\u201eDas Programm \u201eSoziale Stadt\u201c leistet einen wichtigen Beitrag zur St\u00e4rkung unserer St\u00e4dte. Ich bin \u00fcberzeugt, dass die Bewohnerinnen und Bewohner des gef\u00f6rderten Stadtgebiets in H\u00fcnfeld die M\u00f6glichkeit nutzen werden, sich zu engagieren und aktiv an der Entwicklung ihres Stadtteils mitzuwirken\u201c, betonte die Ministerin. H\u00fcnfeld konnte schon mit dem Standort \u201eTiergarten\/Schulviertel\u201c aus dem Programm \u201eSoziale Stadt\u201c profitieren. Diese Ma\u00dfnahme ist bereits abgeschlossen. \u201eAm ersten F\u00f6rderstandort wurden beachtliche st\u00e4dtebauliche Erfolge erzielt. Die Erfahrungen, die dort gesammelt wurden, k\u00f6nnen nun auch f\u00fcr den neuen F\u00f6rderstandort genutzt werden\u201c, erkl\u00e4rte Priska Hinz abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>Die Finanzhilfen f\u00fcr das Programm \u201eSoziale Stadt\u201c von Bund und Land betragen in diesem Jahr insgesamt rund 20,9 Millionen Euro und werden um einen Komplement\u00e4ranteil der Kommunen erg\u00e4nzt, so dass 2016 zusammen rund 31,3 Millionen Euro zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>\u201eUnser Anliegen f\u00fcr eine nachhaltige Stadtentwicklung in Hessen ist, Stadtteile als soziale Einheiten zu stabilisieren \u2013 denn hier pulsiert das st\u00e4dtische Leben, hier sollen sich B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zu Hause f\u00fchlen. 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