{"id":158011,"date":"2016-12-07T10:28:20","date_gmt":"2016-12-07T09:28:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=158011"},"modified":"2016-12-07T10:28:20","modified_gmt":"2016-12-07T09:28:20","slug":"dioezesan-kirchensteuerrat-verabschiedete-haushalt-zugleich-geschaeftsbericht-2015-vorgelegt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=158011","title":{"rendered":"Di\u00f6zesan-Kirchensteuerrat verabschiedete Haushalt \u2013 zugleich Gesch\u00e4ftsbericht 2015 vorgelegt"},"content":{"rendered":"<p>Der Kirchensteuerrat des Bistums Fulda hat auf seiner j\u00fcngsten Sitzung den Haushalt 2017 f\u00fcr das Bistum verabschiedet. Mit 140,1 Millionen Euro liegen die geplanten Aufwendungen rund 12,1 Millionen Euro unter dem Ansatz des Jahres 2016. Die Planungen f\u00fcr 2017 gehen von Ertr\u00e4gen in H\u00f6he von 141 Millionen Euro aus, davon 110 Millionen aus der Kirchensteuer. Da der Finanzaufwand (16,1 Millionen Euro) h\u00f6her ist als die Finanzertr\u00e4ge (8,9 Millionen Euro), ist das Ergebnis der Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeit insgesamt mit -6,4 Millionen Euro negativ. Zugleich wurde der Jahresabschluss f\u00fcr das Haushaltsjahr 2015 mit einem Bilanzvolumen in H\u00f6he von 634,9 Millionen Euro genehmigt. Einen ausf\u00fchrlichen Gesch\u00e4ftsbericht hatte das Bistum erstmals im vergangenen Juli f\u00fcr das Haushaltsjahr 2014 vorgelegt, da die sogenannte Kameralistik auf die doppelte Buchf\u00fchrung umgestellt worden war. Der Jahres\u00fcberschuss 2015 betr\u00e4gt 8,3 Millionen Euro. Nach Zuf\u00fchrung und Entnahme aus den R\u00fcckstellungen ergibt sich ein Bilanzgewinn von 0 Euro. Die Differenz wurde auf Beschluss des Kirchensteuerrats den R\u00fccklagen f\u00fcr Pensionen zugef\u00fchrt. Dem Kirchensteuerrat, der sich aus gew\u00e4hlten ehrenamtlichen Mitgliedern aus dem gesamten Bistumsgebiet zusammensetzt, obliegt seit seiner Gr\u00fcndung im Jahre 1972 die Beschlussfassung \u00fcber den Haushalt der Di\u00f6zese, seit 2014 auch \u00fcber den Jahresabschluss. Vorsitzender des Gremiums ist Philipp Zmyi-K\u00f6bel (Schwalmstadt), stellvertretender Vorsitzender Dr. Joachim Hein (Fulda).<\/p>\n<p>Kirchensteuer Haupts\u00e4ule der Finanzierung \u2013 Personalkosten Schwerpunkt der Aufwendungen<br \/>\nIn der Sitzung legte der Leiter der Finanzabteilung im Bisch\u00f6flichen Generalvikariat, Finanzdirektor Gerhard Stanke, dar, dass die ma\u00dfgebliche S\u00e4ule bei der Finanzierung des Bistums das Kirchensteueraufkommen sei (rund 78 Prozent der Ertr\u00e4ge des Bistums). Der Finanzdirektor gab zu bedenken, dass trotz dynamischer Steuerentwicklung bei Bund und L\u00e4ndern erstmals seit 2010 wieder mit einer Stagnation des Kirchensteueraufkommens zu rechnen sei. \u201eDieser Trend wird sich in den n\u00e4chsten Jahren fortsetzen. Im Zuge des Bistumsprozesses 2030 wird es ab Anfang des kommenden Jahrzehnts zu starken Einsparungen kommen m\u00fcssen\u201c, so Stanke. Das niedrige Zinsniveau bewirke zudem, dass das Bistum in den n\u00e4chsten Jahren Gefahr laufe, einen Realverlust an Verm\u00f6gen zu erleiden. Die Ersatzschulfinanzierung (Zahlungen des Landes und der Landkreise an freie Schultr\u00e4ger) betragen 2017 rund 10,7 Millionen Euro, die Staatsleistungen f\u00fcr die Belange des Bistums wie in der Vorjahressch\u00e4tzung 8,76 Millionen Euro. Rund 42 Prozent aller Ertr\u00e4ge m\u00fcssen f\u00fcr den Personalaufwand bereitgestellt werden (58,6 Millionen Euro). In den Bistumshaushalt 2017 wurde wieder eine Position f\u00fcr die Fl\u00fcchtlingsarbeit in H\u00f6he von einer Million Euro aufgenommen.<\/p>\n<p>Wie der Sprecher des Haushaltsausschusses, Hans-Joachim Frohnapfel (Fulda), ausf\u00fchrte, m\u00fcsse man f\u00fcr die Richtung, in die sich die Finanzpolitik der Di\u00f6zese entwickle, die Inkraftsetzung der Strategischen Ziele des Bistums Fulda im kommenden Jahr abwarten. Nicht nur die Kirchensteuereinnahmen verschlechterten sich, sondern auch die sonstigen Ertr\u00e4ge seien niedriger, wohingegen die Personalkosten deutlich stiegen. Der Jahresfehlbetrag von 6,4 Millionen Euro bedeute gegen\u00fcber dem Ergebnis von 2015 eine Verschlechterung um 14,4 Millionen Euro, bezogen auf die Planung f\u00fcr 2016 eine Verbesserung um 4,8 Millionen Euro.<\/p>\n<p>Der Investitionsplan des Bistums f\u00fcr 2017 hat ein Volumen von 4,1 Millionen Euro. Neben den Ersatzbeschaffungen stechen als gro\u00dfe Einzelma\u00dfnahmen die Generalsanierung des Lehrerst\u00fctzpunkts in der Stiftsschule St. Johann in Am\u00f6neburg mit 1,9 Millionen Euro sowie die Kernsanierung zweier Wohn- und Gesch\u00e4ftsh\u00e4user in der Fuldaer Innenstadt mit 1,3 Millionen Euro hervor.<\/p>\n<p>Kirchliches Personal muss Botschaft Jesu Christi in die Welt bringen<br \/>\nBischof Heinz Josef Algermissen, der wieder pers\u00f6nlich an der Sitzung des Kirchensteuerrats teilnahm, dankte dem Kirchensteuerrat und den Abteilungen des Bisch\u00f6flichen Generalvikariats f\u00fcr ihren Einsatz f\u00fcr die Kirche und betonte, dass sich gerade auch die Mitarbeiter des Bistums und der Verb\u00e4nde darin hervortun m\u00fcssten, das Evangelium Jesu Christi in die Welt hinein zu verk\u00fcnden. Der Bischof sprach dem scheidenden Rechtsdirektor Dr. Albert Post, der viele Jahre Mitglied des Kirchensteuerrats gewesen ist, seinen besonderen Dank f\u00fcr die kompetente Mitarbeit als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Gremiums aus.<\/p>\n<p>Ausf\u00fchrliche Informationen zu den Gliederungen des Haushaltsplans 2017 und des Finanzberichts 2015 finden sich im Internet unter www.bistum-fulda.de\/bistum_fulda\/bistum\/kirchliche_finanzen\/aktuell\/finanzenvermoegen.php.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Der Kirchensteuerrat des Bistums Fulda hat auf seiner j\u00fcngsten Sitzung den Haushalt 2017 f\u00fcr das Bistum verabschiedet. Mit 140,1 Millionen Euro liegen die geplanten Aufwendungen rund 12,1 Millionen Euro unter dem Ansatz des Jahres 2016. Die Planungen f\u00fcr 2017 gehen von Ertr\u00e4gen in H\u00f6he von 141 Millionen Euro aus, davon 110 Millionen aus der Kirchensteuer. &hellip;<\/p>\n<\/div>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-158011","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-startseite"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/158011","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=158011"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/158011\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":158019,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/158011\/revisions\/158019"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=158011"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=158011"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=158011"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}