{"id":158000,"date":"2016-12-07T10:24:33","date_gmt":"2016-12-07T09:24:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.fuldaer-nachrichten.de\/?p=158000"},"modified":"2016-12-07T10:24:33","modified_gmt":"2016-12-07T09:24:33","slug":"weiterer-fall-von-vogelgrippe-h5n8-in-hessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.fuldaernachrichten.de\/?p=158000","title":{"rendered":"Weiterer Fall von Vogelgrippe H5N8 in Hessen"},"content":{"rendered":"<p>Bei einem Habicht, der am 29. November in einem Ortsteil von Reichelsheim im Wetteraukreis gefunden wurde, hat sich der Verdacht auf die hochpathogene Form der Influenza vom Typ H5N8 best\u00e4tigt. Das Friedrich-L\u00f6ffler-Institut (FLI) hat als nationales Referenzlabor heute den Vorbefund des Hessischen Landeslabors (LHL) best\u00e4tigt. Damit gibt es mittlerweile vier best\u00e4tigte F\u00e4lle des aktuellen Vogelgrippeerregers in Hessen. Insgesamt hat das LHL in den vergangenen Wochen knapp 1.100 Proben von verendeten V\u00f6geln auf das Vogelgrippevirus untersucht. <\/p>\n<p>Durch die \u00f6rtlich zust\u00e4ndige Veterin\u00e4rbeh\u00f6rde des Wetteraukreises wurden umgehend zwei Restriktionsgebiete eingerichtet. Zum einen wurde um den Fundort des Vogels an  einem Sportplatz im Reichelsheimer Stadtteil Weckesheim, ein Sperrbezirk mit einem Radius von einem Kilometer festgelegt. Der einzige, in diesem Sperrbezirk liegende Gefl\u00fcgelbetrieb mit etwa 30 Tieren wird nun amtstier\u00e4rztlich untersucht. Um den Sperrbezirk herum wurde unter Ber\u00fccksichtigung der \u00f6rtlichen Rast- und Brutgebiete von Wildv\u00f6geln in der Umgebung des Bingenheimer Rieds ein Beobachtungsgebiet eingerichtet:<\/p>\n<p>Dem Beobachtungsgebiet geh\u00f6ren an (siehe Karte):<br \/>\n&#8211;       Die Stadt Reichelsheim mit allen Stadtteilen<br \/>\n&#8211;       Die Ortsteile Gettenau und Bingenheim der Gemeinde Echzell<br \/>\n&#8211;       Die Stadtteile Staden (teilweise), Ober-Florstadt (teilweise), Nieder-Florstadt (teilweise) und Leidhecken der Stadt Florstadt<br \/>\n&#8211;       Die Stadtteile Ossenheim (teilweise), Bauernheim und Dorheim (teilweise) der Stadt Friedberg<br \/>\n&#8211;       Der Ortsteil Melbach der Gemeinde W\u00f6lfersheim<\/p>\n<p>Im Beobachtungsgebiet liegen 137 bekannte Gefl\u00fcgelhaltungen mit insgesamt etwa 5.000 Tieren. F\u00fcr die Dauer von 15 Tagen nach Festlegung des Beobachtungsgebiets d\u00fcrfen gehaltene V\u00f6gel aus dem Beobachtungsgebiet nicht verbracht werden. Ausnahmen von diesem Verbot k\u00f6nnen durch das Veterin\u00e4ramt des Wetteraukreises auf Antrag genehmigt werden. Im Sperrbezirk und im Beobachtungsgebiet ist die Jagd auf Federwild untersagt. Hunde und Katzen d\u00fcrfen in beiden Restriktionszonen nicht frei laufen.<\/p>\n<p>Gefl\u00fcgelhalter stehen weiterhin landesweit in der Pflicht zur Aufstallung ihrer Gefl\u00fcgelbest\u00e4nde. Alle \u00f6rtlichen Veterin\u00e4rbeh\u00f6rden und die sie unterst\u00fctzenden Gemeinden sind aufgefordert, die Umsetzung der Stallpflicht sicher zu stellen. Zudem gelten strengere Biosicherheitsma\u00dfnahmen, auch f\u00fcr Gefl\u00fcgelbest\u00e4nde mit weniger als 1.000 Tieren. Gefl\u00fcgelausstellungen und -m\u00e4rkte sind landesweit untersagt. Um die Ausbreitung des Virus zu verhindern, ist die Einhaltung aller beh\u00f6rdlichen Vorgaben von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zum Thema Vogelgrippe H5N8 und ein Merkblatt f\u00fcr Gefl\u00fcgelhalterinnen und Gefl\u00fcgelhalter entnehmen Sie bitte der Internetseite des Hessischen Umweltministeriums.<\/p>\n<p>https:\/\/umweltministerium.hessen.de\/verbraucher\/tiergesundheit-tierseuchen\/tierkrankheiten-tierseuchen\/aviaere-influenza-gefluegelpest   <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"tmnf_excerpt\"><p>Bei einem Habicht, der am 29. November in einem Ortsteil von Reichelsheim im Wetteraukreis gefunden wurde, hat sich der Verdacht auf die hochpathogene Form der Influenza vom Typ H5N8 best\u00e4tigt. Das Friedrich-L\u00f6ffler-Institut (FLI) hat als nationales Referenzlabor heute den Vorbefund des Hessischen Landeslabors (LHL) best\u00e4tigt. 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